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20.01.2026
17:32 Uhr

Trump empfängt Wirtschaftselite in Davos: Machtdemonstration auf dem Weltwirtschaftsforum

Trump empfängt Wirtschaftselite in Davos: Machtdemonstration auf dem Weltwirtschaftsforum

Der neue US-Präsident Donald Trump setzt bereits wenige Tage nach seiner Amtseinführung ein unmissverständliches Zeichen an die globale Wirtschaftselite. Am Mittwoch wird er im schweizerischen Davos nicht nur eine Sonderansprache beim Weltwirtschaftsforum halten, sondern auch führende CEOs aus aller Welt zu einem Empfang laden. Eine Machtdemonstration, die Europa und insbesondere Deutschland aufhorchen lassen sollte.

Einladungen direkt aus dem Weißen Haus

Wie aus gut informierten Kreisen verlautet, wurden Konzernchefs aus den Bereichen Finanzdienstleistungen, Kryptowährungen und Beratung zu einem Empfang nach Trumps Rede eingeladen. Die Einladungen sollen direkt aus dem Weißen Haus stammen – ein deutliches Signal, dass der Präsident die Zügel fest in der Hand hält. Ein CEO berichtete, in seinem Terminkalender stehe lediglich "ein Empfang zu Ehren von Präsident Donald J. Trump" vermerkt. Die genaue Agenda bleibt vorerst im Dunkeln.

Anthony Scaramucci, der während Trumps erster Amtszeit kurzzeitig als Kommunikationsdirektor fungierte, bestätigte das Treffen, machte jedoch deutlich, dass er selbst nicht teilnehmen werde. "Ich möchte keine Nebenschau sein", erklärte der Investor mit bemerkenswerter Offenheit.

Grönland-Forderung überschattet das Forum

Die eigentliche Agenda des Weltwirtschaftsforums wurde von Trumps dramatischen politischen Vorstößen regelrecht überrollt. Seine Forderung, die Vereinigten Staaten sollten Grönland übernehmen, sorgt für erhebliche Unruhe unter den europäischen Delegierten. Am Samstag drohte Trump gar mit zusätzlichen Zöllen auf acht europäische Länder, sollte der Kauf der arktischen Insel nicht ermöglicht werden.

Finanzminister Scott Bessent, der Trump nach Davos begleitet, warnte die europäischen Regierungen eindringlich vor Vergeltungsmaßnahmen. "Ich denke, das wäre sehr unklug", erklärte Bessent gegenüber Journalisten am Rande des Forums. Europa solle Trumps Absichten bezüglich Grönlands nicht anzweifeln: "Jeder sollte den Präsidenten beim Wort nehmen."

Nationale Sicherheitsberater beraten über Grönland

Die Brisanz der Situation zeigt sich auch daran, dass nationale Sicherheitsberater mehrerer Länder am Montag zu einem Treffen am Rande des Forums zusammenkommen. Grönland wurde nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt, wie diplomatische Quellen bestätigten. Ein europäischer Diplomat, der anonym bleiben wollte, bestätigte diese Entwicklung.

China positioniert sich als Gegenpol

Während Trump die Schlagzeilen dominiert, schickt auch China hochrangige Vertreter nach Davos. Vizepremier He Lifeng wird am Dienstag eine Sonderansprache halten und ebenfalls CEOs und Gründer globaler Unternehmen empfangen. Ein geschickter Schachzug Pekings, um sich als verlässlicher Partner der Weltwirtschaft zu präsentieren – gerade in Zeiten, in denen die USA unter Trump einen konfrontativen Kurs einschlagen.

Wirtschaftsführer zwischen Unbehagen und Pragmatismus

Die Reaktionen der Wirtschaftselite auf Trumps Vorgehen fallen gemischt aus. Jenny Johnson, CEO des Vermögensverwalters Franklin Templeton, beschrieb Trumps Stil mit bemerkenswerter Nüchternheit: "Wir kennen alle seinen Stil. Er kommt mit dem Hammer und verhandelt dann." Obwohl seine Taktiken Unbehagen auslösen könnten, seien seine Instinkte bezüglich langfristiger Positionen für die USA richtig, so Johnson.

Bemerkenswert ist auch die Anwesenheit von Kirill Dmitriev, dem Sondergesandten des russischen Präsidenten Putin, der Treffen mit Mitgliedern der US-Delegation abhalten wird. Ein Zeichen dafür, dass trotz aller Rhetorik die Gesprächskanäle offen bleiben.

Was bedeutet das für Deutschland und Europa?

Die Entwicklungen in Davos sollten jeden deutschen Bürger alarmieren. Während Trump mit harter Hand die amerikanischen Interessen durchsetzt, wirkt Europa – und insbesondere Deutschland – wie ein Spielball der Großmächte. Die Drohung mit Strafzöllen, die Grönland-Forderung und die demonstrative Einladung der Wirtschaftselite zeigen: Die USA unter Trump werden keine Rücksicht auf europäische Befindlichkeiten nehmen.

Frankreich hat bereits angekündigt, eine Aussetzung des EU-US-Handelsabkommens zu unterstützen. Doch ob Europa tatsächlich geschlossen auftreten kann, bleibt fraglich. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz steht vor der Herausforderung, Deutschlands wirtschaftliche Interessen in diesem neuen geopolitischen Umfeld zu verteidigen – eine Aufgabe, an der die Vorgängerregierung kläglich gescheitert ist.

Mit über 3.000 Delegierten aus mehr als 130 Ländern und 64 Staats- und Regierungschefs ist das diesjährige Weltwirtschaftsforum eines der bedeutendsten seit Jahren. Doch alle Augen richten sich auf einen Mann: Donald Trump. Und das dürfte genau so gewollt sein.

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