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02.08.2025
09:01 Uhr

Trump spielt Schach in der Ukraine: Warum der Präsident seinen eigenen Zeitplan über Bord wirft

Die Geduld des amerikanischen Präsidenten Donald Trump mit der Ukraine-Krise scheint erschöpft. Nach Berichten des renommierten US-Journalisten Seymour Hersh verdichten sich die Anzeichen, dass Washington einen dramatischen Kurswechsel in Kiew vorbereitet. Im Zentrum steht dabei die mögliche Ablösung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj durch den ehemaligen Armeechef Valerii Zaluzhny – ein Manöver, das die geopolitischen Karten neu mischen könnte.

Das Ende der Geduld: Trumps gescheiterte Frist

Die selbst gesetzte 50-Tage-Frist für eine Lösung des Ukraine-Konflikts hat sich für Trump als peinlicher Fehlschlag erwiesen. Seine jüngsten verbalen Attacken gegen Putin wirken angesichts der militärischen Realitäten eher wie hilflose Drohgebärden denn als durchdachte Diplomatie. Der Präsident, der sich gerne als Dealmaker inszeniert, steht vor einem Dilemma: Wie erklärt er seiner MAGA-Basis, dass Putin seinen Friedensplan schlichtweg ignoriert?

Die Situation vor Ort spitzt sich dramatisch zu. Russische Streitkräfte stehen kurz vor der Einnahme der strategisch wichtigen Stadt Pokrowsk im Osten der Ukraine. Ein Fall dieser Stadt würde kritische Versorgungslinien der ukrainischen Armee kappen und könnte eine Kettenreaktion auslösen, die der NATO ihre bisher größte Demütigung bescheren würde.

Selenskyjs fataler Fehler: Mangelnder Respekt vor Trump

Der ukrainische Präsident hat offenbar einen entscheidenden taktischen Fehler begangen: Er zeigte Trump vor laufenden Kameras nicht den erwarteten Respekt. Für einen Mann mit Trumps Ego-Struktur ein unverzeihlicher Affront. Gleichzeitig mehren sich kritische Berichte über Selenskyjs zunehmend autoritären Regierungsstil. Selbst traditionell Ukraine-freundliche Medien wie die Financial Times und der britische Spectator haben begonnen, unbequeme Fragen zu stellen.

„Es ist seltsam, dass ein Armeechef Leitartikel für westliche Medien schreibt und gleichzeitig Journalisten darüber informiert, dass er mit den Strategien von Selenskyj nicht einverstanden ist."

Zaluzhny: Der Mann für die schmutzige Arbeit?

Valerii Zaluzhny, derzeit ukrainischer Botschafter in Großbritannien, könnte Trumps Wunschkandidat für einen Machtwechsel in Kiew sein. Seine Versetzung nach London durch Selenskyj – offiziell eine diplomatische Beförderung, tatsächlich wohl eher eine politische Kaltstellung – könnte sich als strategischer Fehler erweisen. Zaluzhny ist nun näher am westlichen Machtzentrum und damit potenziell gefährlicher für seinen ehemaligen Chef.

Mit seiner stämmigen Statur und dem markanten Gesichtshaar mag Zaluzhny optisch eher an einen Türsteher erinnern als an einen Staatsmann. Doch genau das könnte ihn in Trumps Augen zum idealen Kandidaten machen: Ein Militärdiktator, der die Armee im Griff hat und weiß, wer die Rechnungen bezahlt. Ein Mann, der unterwürfig genug ist, um Washingtons Befehle zu befolgen – zumindest vorerst.

Die europäische Ohnmacht

Für die europäischen Verbündeten wäre ein von Trump installierter Zaluzhny eine klare Botschaft: Washington hat das Sagen, nicht Brüssel, Paris oder Berlin. Die naive Vorstellung einiger europäischer Politiker, nach einem Friedensabkommen Zehntausende westlicher Soldaten in der Ukraine zu stationieren, würde unter amerikanischer Kontrolle stehen. Die NATO, bereits in einer tiefen Glaubwürdigkeitskrise, würde vollends zum verlängerten Arm Washingtons degradiert.

Die ständigen Warnungen britischer Militärs vor einem „Krieg mit Russland in fünf Jahren" entlarven sich dabei als durchsichtige Versuche, die eigenen Budgets zu sichern. Ohne konkrete Belege oder plausible Erklärungen dienen diese Drohszenarien primär der Rechtfertigung militärischer Ausgaben in Zeiten knapper Kassen.

Putins Kalkül: Legitimität als Trumpfkarte

Für Russland könnte ein Machtwechsel in Kiew durchaus vorteilhaft sein. Putin hat stets Bedenken geäußert, Vereinbarungen mit einem Präsidenten zu unterzeichnen, dessen Amtszeit formal abgelaufen ist. Die Erinnerung an die Minsker Vereinbarungen, die sich als westliches Täuschungsmanöver entpuppten, sitzt tief. Ein neu gewählter oder eingesetzter ukrainischer Präsident würde zumindest formal mehr Legitimität besitzen.

Das gefährliche Spiel mit der Geschichte

Die Geschichte lehrt uns, dass vom Westen eingesetzte Diktatoren die unangenehme Angewohnheit haben, sich gegen ihre Gönner zu wenden. Ob Zaluzhny langfristig der gehorsame Vasall bleiben würde, den sich Trump wünscht, steht in den Sternen. Das Sprichwort „Beiß nicht die Hand, die dich füttert" wird in der internationalen Politik selten beherzigt.

Trumps Versuch, durch einen Regimewechsel in Kiew seine Position gegenüber Putin zu stärken, könnte sich als gefährlicher Trugschluss erweisen. Die militärischen Realitäten vor Ort lassen sich nicht durch personelle Rochaden ändern. Wenn Pokrowsk fällt und die russischen Streitkräfte weiter vorrücken, wird auch ein Präsident Zaluzhny keine Wunder vollbringen können.

Die Ukraine-Krise offenbart einmal mehr die Grenzen amerikanischer Machtprojektion und die Fragilität westlicher Bündnisse. Während Trump mit seinem Ego ringt und die Europäer ihre Bedeutungslosigkeit realisieren müssen, setzt Putin unbeirrt seine militärischen Ziele um. Die Frage ist nicht mehr, ob der Westen in der Ukraine eine Niederlage erleiden wird, sondern wie verheerend diese ausfallen wird.

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