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Kettner Edelmetalle
25.03.2026
20:36 Uhr

Trump und Xi: Gipfeltreffen in Peking angesetzt – während der Iran-Krieg eskaliert

Während die Welt den Atem anhält, hat das Weiße Haus am Mittwoch einen Termin verkündet, der die geopolitische Landkarte neu ordnen könnte: Am 14. und 15. Mai soll Donald Trump den chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Peking treffen. Ein Gipfel, der ursprünglich sechs Wochen früher hätte stattfinden sollen – doch der Iran-Krieg machte dem Zeitplan einen Strich durch die Rechnung.

Ein „monumentales Ereignis" – oder diplomatisches Wunschdenken?

Trump selbst zeigte sich in den sozialen Medien gewohnt selbstbewusst. US-Vertreter würden die „Vorbereitungen für diese historischen Besuche" finalisieren, ließ er verlauten. Er freue sich sehr darauf, Zeit mit Präsident Xi zu verbringen, was „sicherlich ein monumentales Ereignis" werde. Große Worte – doch die Realität am Persischen Golf spricht eine andere Sprache.

Seit dem Kriegsbeginn am 28. Februar haben Vertreter des Weißen Hauses einen sich ständig verschiebenden Zeitplan für den Ausstieg aus dem Konflikt präsentiert. Verteidigungsminister Hegseth betonte in seinen jüngsten Pentagon-Briefings gebetsmühlenartig, dies sei „kein ewiger Krieg" und „nicht wie Irak und Afghanistan". Man kennt solche Beteuerungen. Die aktuelle Einschätzung der Administration: Der Krieg werde etwa fünf Wochen dauern. Die Prognosemärkte passen sich entsprechend an.

Pekings Kalkül: Ein geschwächter Trump am Verhandlungstisch?

Pressesprecherin Karoline Leavitt wurde am Mittwoch direkt gefragt, ob Trumps China-Reise bedeute, dass Washington davon ausgehe, der Krieg werde bis Mitte Mai beendet sein. Ihre Antwort war so nüchtern wie vielsagend: „Wir haben immer ungefähr vier bis sechs Wochen geschätzt, Sie können also rechnen." Doch was geschieht, wenn die Rechnung nicht aufgeht?

Sollte der Krieg bis dahin nicht beendet sein, dürfte Peking Trump als geschwächten Verhandlungspartner betrachten – ein Szenario, das für die amerikanische Position in den ohnehin heiklen Handels- und Zollgesprächen verheerend wäre. Die Medien könnten dann zunehmend das gefürchtete Wort „Sumpf" auf den gesamten Konflikt anwenden, und selbst unter Republikanern könnte die Unterstützung bröckeln.

Teheran blockt – und Peking warnt hinter den Kulissen

Die Lage am Mittwoch war alles andere als ermutigend. Irans Außenministerium stellte unmissverständlich klar: „Es gibt keine Gespräche mit den USA." Darüber hinaus erklärte Teheran, die USA und Israel hätten in ihren „Kriegszielen, einschließlich eines schnellen Sieges und eines Regimewechsels, versagt". Eine Ohrfeige für Washington, die in ihrer Deutlichkeit kaum zu überbieten ist.

Hinter den Kulissen herrscht offenbar auch in Peking Vorsicht. Der Gipfel könnte „nicht unbedingt wie geplant stattfinden", da die Möglichkeit bestehe, dass entweder China oder die USA aus den Gesprächen aussteigen, berichteten zwei chinesische Quellen, die aufgrund der Sensibilität des Themas anonym bleiben wollten. Eine Quelle beschrieb eine der offensichtlichen roten Linien Pekings: Sollte der Iran-Krieg zu schweren Verlusten unter chinesischen Staatsbürgern oder erheblichen Schäden an chinesischen Vermögenswerten in der Region führen, wäre ein Besuch Trumps in Peking ausgeschlossen.

Pakistan als Vermittler – und Chinas stille Diplomatie

Bemerkenswert ist Pakistans Angebot, US-iranische Friedensgespräche auszurichten. Chinas Außenamtssprecher Lin Jian kommentierte dies mit den Worten: „Waffenstillstand und Friedensgespräche sind die dringenderen Aufgaben." China unterstütze „alle Bemühungen, die zur Entspannung der Lage und zur Wiederaufnahme des Dialogs beitragen". Zur Kontrolle der Straße von Hormus durch den Iran – einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt, durch die ein erheblicher Teil des globalen Ölhandels fließt – erklärte Lin: „Die Aufrechterhaltung von Frieden und Stabilität im Nahen Osten und die Sicherheit der Schifffahrtsrouten dienen den gemeinsamen Interessen der internationalen Gemeinschaft."

Was bedeutet das für Europa und Deutschland?

Für Deutschland und Europa sind diese Entwicklungen von enormer Tragweite. Ein eskalierender Konflikt am Persischen Golf treibt die Energiepreise in die Höhe und belastet eine ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft zusätzlich. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz steht vor der Herausforderung, Deutschlands Interessen in einem zunehmend multipolaren Machtgefüge zu wahren – während in Berlin mit dem 500-Milliarden-Sondervermögen bereits die nächste Schuldenorgie vorbereitet wird, die kommende Generationen belasten dürfte.

In Zeiten geopolitischer Unsicherheit, steigender Inflation und wachsender Kriegsgefahr zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Vermögenssicherung unverzichtbar sind. Wenn Währungen unter dem Druck von Kriegsfinanzierung und Schuldenexplosion ächzen, bleibt das Edelmetall der Anker der Stabilität – so wie es seit Jahrtausenden der Fall ist. Eine Beimischung physischer Edelmetalle in ein breit gestreutes Portfolio erscheint in diesen turbulenten Zeiten nicht nur sinnvoll, sondern geradezu geboten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden. Konsultieren Sie im Zweifelsfall einen qualifizierten Finanzberater.

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