
Trumps „Board of Peace": Über zehn Länder folgen dem Ruf – Macron droht Champagner-Zoll von 200 Prozent

Die diplomatische Offensive des amerikanischen Präsidenten Donald Trump nimmt Fahrt auf. Mehr als zehn Nationen haben sich mittlerweile dem sogenannten „Board of Peace" angeschlossen – jenem ambitionierten Friedensgremium, das die Zukunft des Gazastreifens nach dem Israel-Hamas-Konflikt neu gestalten soll. Während sich die Unterstützer formieren, zeigt Trump einmal mehr, dass er vor drastischen Druckmitteln nicht zurückschreckt.
Frankreichs Widerstand provoziert scharfe Reaktion
Der französische Präsident Emmanuel Macron weigert sich bislang, dem Friedensgremium beizutreten. Eine Entscheidung, die Trump mit charakteristischer Direktheit kommentierte. Auf die Frage eines Reporters nach Macrons Ablehnung antwortete der US-Präsident mit beißendem Spott: „Niemand will ihn, weil er sehr bald aus dem Amt sein wird." Doch dabei beließ es Trump nicht.
Die Drohung, die folgte, hatte es in sich: Sollte Frankreich sich weiterhin „feindselig" verhalten, werde er einen Zoll von 200 Prozent auf französische Weine und Champagner verhängen. „Dann wird er beitreten", prophezeite Trump mit der ihm eigenen Selbstsicherheit. Eine Aussage, die in diplomatischen Kreisen für Aufsehen sorgte – und die einmal mehr verdeutlicht, wie der amerikanische Präsident wirtschaftlichen Druck als außenpolitisches Werkzeug einsetzt.
Private Nachrichten werden öffentlich
Besonders pikant: Trump veröffentlichte auf seiner Plattform Truth Social eine offenbar private Nachricht Macrons. Darin schrieb der französische Staatschef, man sei sich bei Syrien völlig einig und könne bei Iran „große Dinge" erreichen. Dann jedoch die kritische Frage: „Ich verstehe nicht, was Sie mit Grönland vorhaben."
Diese Indiskretion dürfte das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen Paris und Washington kaum verbessern. Sie zeigt jedoch, dass Trump bereit ist, auch unkonventionelle Methoden anzuwenden, um seine Gegner unter Druck zu setzen.
Europa vor der Zerreißprobe
Die Entwicklungen rund um das „Board of Peace" offenbaren einmal mehr die Schwäche der europäischen Außenpolitik. Während Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos seine Pläne für Grönland vorantreibt und gleichzeitig den Nahen Osten neu ordnen will, wirkt Europa wie ein Zuschauer im eigenen Hinterhof. Die Europäer mögen große Reden schwingen, doch letztlich werden sie sich wohl dem amerikanischen Druck beugen müssen – so die nüchterne Einschätzung vieler Beobachter.
Trumps Strategie ist dabei so simpel wie effektiv: Er nutzt die wirtschaftliche Abhängigkeit seiner Partner als Hebel. Frankreich, dessen Weinexporte in die USA Milliarden wert sind, kann sich einen derartigen Zollaufschlag schlicht nicht leisten. Die Drohung ist keine leere Geste, sondern ein kalkuliertes Druckmittel.
Ein neues Kapitel der Machtpolitik
Was wir hier beobachten, ist nichts Geringeres als eine Neuordnung der internationalen Beziehungen. Trump verfolgt konsequent das Ziel, die westliche Hemisphäre zu sichern – Grönland eingeschlossen. Das „Board of Peace" für Gaza ist dabei nur ein Baustein einer größeren Strategie. Ob diese Politik langfristig Früchte trägt oder neue Konflikte schürt, bleibt abzuwarten. Eines jedoch steht fest: Die Ära der diplomatischen Samthandschuhe ist vorbei.
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