
Trumps Grönland-Obsession: US-Präsident fordert Eisinsel als "Bezahlung" für NATO-Schutz
Was für ein Auftritt in den Schweizer Alpen! Donald Trump hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos einmal mehr bewiesen, dass er die Kunst der politischen Provokation wie kein Zweiter beherrscht. Mit einer Rede, die über eine halbe Stunde überzog, setzte der US-Präsident die versammelte Weltelite unter Strom – und machte unmissverständlich klar, worum es ihm geht: Grönland.
Die arktische Insel als strategisches Faustpfand
"Alles, was die USA verlangen, ist Grönland", erklärte Trump mit jener Mischung aus Chuzpe und Kalkül, die seine Anhänger begeistert und seine Kritiker zur Weißglut treibt. Die Begründung? Historisch, strategisch und – typisch Trump – maximal selbstbewusst. Die Vereinigten Staaten hätten im Zweiten Weltkrieg Deutschland, Japan und Italien besiegt, anschließend Europa gegen die Sowjetunion verteidigt. Und was habe Amerika dafür bekommen? Nichts, so der Präsident.
Man muss Trump zugutehalten: Er hat einen Punkt. Die USA haben über Jahrzehnte hinweg den Löwenanteil der westlichen Verteidigungslasten geschultert, während sich europäische Staaten – allen voran Deutschland – hinter dem amerikanischen Schutzschild gemütlich eingerichtet haben. Dass Trump nun die Rechnung präsentiert, mag diplomatisch ungeschliffen sein, aber es entbehrt nicht einer gewissen Logik.
Drohgebärden und strategisches Kalkül
Besonders aufhorchen ließ Trumps Bemerkung über "übermäßige Gewalt". Die USA würden vermutlich nichts erreichen, solange sie keinen massiven Druck ausübten, sagte er. "Wir werden wahrscheinlich nichts bekommen, bis ich übermäßige Gewalt einsetze", erklärte der Präsident – um dann sofort hinzuzufügen, er werde keine Gewalt einsetzen. Ein klassisches Trump-Manöver: maximale Verunsicherung bei gleichzeitiger Rückversicherung.
"They should have kept it after World War Two" – Trump über Grönland
Die strategische Bedeutung Grönlands ist tatsächlich kaum zu überschätzen. Seltene Erden, arktische Seewege, militärische Stützpunkte – die Eisinsel ist ein geopolitischer Jackpot. Dass Trump dies erkannt hat und entsprechend handelt, zeugt von einem Realismus, der in der europäischen Politik schmerzlich vermisst wird.
Rundumschlag gegen Europas Versagen
Doch Trump wäre nicht Trump, wenn er sich auf ein Thema beschränken würde. In gewohnter Manier holte er zum Rundumschlag gegen Europa aus. Bestimmte Orte auf dem Kontinent seien nicht mehr wiederzuerkennen – "auf sehr negative Weise". Die größte Welle der Massenmigration in der Geschichte der Menschheit, der "Green New Scam" als größter Schwindel aller Zeiten, fortschreitende Deindustrialisierung.
Wer die Zustände in deutschen Großstädten kennt, wer die explodierenden Energiepreise und die Abwanderung der Industrie beobachtet, kann Trumps Diagnose kaum widersprechen. Interessanterweise nahm der US-Präsident den amtierenden Bundeskanzler Friedrich Merz ausdrücklich in Schutz: Dieser tue einen guten Job dabei, die Fehler seiner Vorgänger zu beheben. Ein bemerkenswertes Lob aus dem Munde eines Mannes, der mit Kritik sonst nicht geizt.
Ukraine-Krieg: Trump drängt auf Verhandlungen
Zum Ukraine-Konflikt fand Trump drastische Worte. Es handele sich um ein "Blutbad", den schlimmsten Krieg seit dem Zweiten Weltkrieg. Sowohl Putin als auch Selenskyj wollten einen Deal machen, behauptete der Präsident. Ob diese Einschätzung der Realität entspricht, sei dahingestellt – aber Trumps Drängen auf Verhandlungen ist angesichts der menschlichen Verluste zumindest nachvollziehbar.
Die Botschaft ist klar
Trumps Auftritt in Davos war mehr als politisches Theater. Es war eine unmissverständliche Ansage an Europa: Die Zeiten, in denen sich der alte Kontinent auf amerikanische Großzügigkeit verlassen konnte, sind vorbei. "The United States is back", erklärte Trump zum Abschluss. Und Europa? Europa sollte endlich aufwachen.
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