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Kettner Edelmetalle
30.01.2026
00:18 Uhr

Trumps Kriegsdrohungen gegen Iran: Steht der Nahe Osten vor einem Flächenbrand?

Die Welt hält den Atem an. US-Präsident Donald Trump erwägt offenbar ernsthaft Militärschläge gegen den Iran, die weit über symbolische Nadelstiche hinausgehen könnten. Was sich derzeit hinter den Kulissen abspielt, lässt selbst hartgesottene Beobachter erschaudern: Ein Regimewechsel durch gezielte Angriffe auf die iranische Führungsspitze steht im Raum.

Die Eskalationsspirale dreht sich immer schneller

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters prüft das Weiße Haus verschiedene militärische Optionen, darunter Angriffe auf Sicherheitskräfte und die politische Führung des Landes. Der Hintergrund: Anfang des Monats hatten iranische Behörden landesweite Proteste mit brutaler Gewalt niedergeschlagen. Trump und seine Berater diskutieren nun offenbar sogar einen „größeren Angriff mit dauerhafter Wirkung" – möglicherweise gegen ballistische Raketen oder die Urananreicherungsanlagen des Landes.

Die militärische Machtdemonstration hat bereits begonnen. Die USS Abraham Lincoln mit ihrer Trägergruppe nähert sich dem Iran, während zusätzliche Patriot-Batterien und THAAD-Raketenabwehrsysteme in die Region verlegt werden. Trump selbst bezeichnete die Schiffe als „Armada" und warnte, ein künftiger Angriff werde „weitaus schlimmer" als die Bombardierung von drei Atomanlagen im vergangenen Juni.

Teheran droht mit „beispielloser" Vergeltung

Die iranische Reaktion lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Außenminister Abbas Araghchi erklärte, die iranischen Streitkräfte seien bereit, „sofort und kraftvoll" auf jede Aggression zu reagieren. Noch bedrohlicher klingt die Warnung von Ali Schamchani, einem wichtigen Berater von Religionsführer Ayatollah Ali Chamenei: Jede Militäraktion werde als Kriegsbeginn betrachtet und mit einer „beispiellosen" Reaktion beantwortet – er nannte dabei ausdrücklich Tel Aviv als Ziel.

„Die Vereinigten Staaten mögen den Abzug drücken, aber sie werden nicht mit den Konsequenzen leben. Das werden wir."

Diese Worte einer arabischen Quelle bringen das Dilemma auf den Punkt. Denn während Washington aus sicherer Entfernung agiert, müssten die Nachbarstaaten mit den unmittelbaren Folgen eines Krieges leben.

Selbst Verbündete zweifeln am Erfolg

Bemerkenswert ist, dass selbst Israels Führung skeptisch auf die amerikanischen Pläne blickt. Ein hochrangiger israelischer Vertreter erklärte gegenüber Reuters unmissverständlich: „Wenn man das Regime stürzen will, muss man Bodentruppen einsetzen." Selbst wenn die USA Khamenei töten würden, „wird ein neuer Führer ihn ersetzen". Diese nüchterne Einschätzung sollte in Washington zu denken geben.

Die Golfstaaten gehen noch weiter. Saudi-Arabien, Katar, Oman und Ägypten haben Washington ausdrücklich vor einem Angriff gewarnt. Kronprinz Mohammed bin Salman soll dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian persönlich mitgeteilt haben, dass Riad seinen Luftraum und sein Territorium nicht für militärische Aktionen gegen Teheran zur Verfügung stellen werde.

Diplomatie in der Sackgasse

Die Vorverhandlungen zwischen Washington und Teheran sind gescheitert. Der größte Streitpunkt bleibt die US-Forderung, dass der Iran die Reichweite seiner ballistischen Raketen begrenzen müsse. Teheran lehnt dies kategorisch ab und will nur über sein Atomprogramm verhandeln. Eine klassische Pattsituation, die in der Geschichte schon oft den Weg in bewaffnete Konflikte geebnet hat.

Die wirtschaftlichen Folgen sind bereits spürbar

Die Märkte reagieren nervös. Die Ölpreise stiegen deutlich an, Brent überschritt die Marke von 70 US-Dollar pro Barrel. Investoren fürchten Störungen der globalen Ölversorgung – und diese Sorge ist alles andere als unbegründet. Ein Krieg im Nahen Osten würde die ohnehin fragile Weltwirtschaft in eine schwere Krise stürzen.

Für deutsche Anleger und Sparer bedeutet diese Entwicklung einmal mehr: In Zeiten geopolitischer Unsicherheit bewähren sich physische Edelmetalle als Stabilitätsanker im Portfolio. Gold und Silber haben sich historisch in Krisenzeiten als verlässliche Wertspeicher erwiesen – eine Erkenntnis, die angesichts der aktuellen Lage aktueller denn je erscheint.

Ein gefährliches Spiel mit dem Feuer

Der 86-jährige Khamenei hat sich zwar aus der täglichen Regierungsführung zurückgezogen, behält aber die letzte Entscheidungsgewalt über Krieg, Nachfolge und Atomstrategie. Experten warnen vor einer Fragmentierung des Iran in ein „frühes Syrien" mit rivalisierenden Einheiten und Provinzen. Das gravierendste Risiko sei nicht der Sturz des Regimes, sondern das Chaos danach.

Die Frage, die sich stellt: Ist Trump bereit, einen Krieg zu beginnen, dessen Ende niemand absehen kann? Die Geschichte lehrt uns, dass militärische Abenteuer im Nahen Osten selten so verlaufen, wie ihre Architekten es sich vorgestellt haben. Der Irak-Krieg von 2003 sollte als mahnendes Beispiel dienen.

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