Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
16.04.2026
07:00 Uhr

Trumps Pipeline-Offensive: Öl-Achse zwischen USA und Kanada wird massiv ausgebaut

Trumps Pipeline-Offensive: Öl-Achse zwischen USA und Kanada wird massiv ausgebaut

Während Europa sich in ideologischen Debatten über den Ausstieg aus fossilen Energieträgern verliert, schaffen die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump knallharte Fakten. Mit der Unterzeichnung mehrerer sogenannter Presidential Permits hat der US-Präsident am Mittwoch den Weg für einen erheblichen Ausbau des Öltransports zwischen den USA und Kanada freigemacht. Eine Entscheidung, die einmal mehr zeigt, wie konsequent die Trump-Administration ihre energiepolitische Agenda verfolgt – und wie weit Deutschland von einer solchen Handlungsfähigkeit entfernt ist.

Neue Genehmigungen für Pipeline-Infrastruktur

Konkret erhielt die Bakken Pipeline Company grünes Licht für den Bau neuer Pipeline-Anlagen im Burke County, North Dakota, direkt an der kanadischen Grenze. Darüber hinaus wurde dem Unternehmen der Weiterbetrieb und die Wartung bereits bestehender Leitungen am selben Standort genehmigt. Doch damit nicht genug: Auch der kanadische Energieriese Enbridge profitiert von den Erlassen. Das Unternehmen darf seine bestehenden Pipeline-Anlagen in St. Clair County, Michigan, sowie in Pembina County, North Dakota, weiterbetreiben. Letztere Genehmigung ersetzt dabei einen früheren Erlass aus dem Jahr 2008 – ein deutliches Signal, dass die Trump-Regierung veraltete bürokratische Strukturen durch zeitgemäße Regelungen ersetzen will.

Die Genehmigungen umfassen den Transport von Rohöl und sämtlichen Erdölprodukten – von Naphtha über Flüssiggas bis hin zu Kerosin, Benzin und Diesel. Lediglich Erdgas sei ausgenommen, wie aus den veröffentlichten Dokumenten des Weißen Hauses hervorgehe.

Kanada positioniert sich als globaler Energiegarant

Die Timing der Genehmigungen ist kein Zufall. Kanada drängt derzeit massiv auf den Ausbau seiner Energieexport-Infrastruktur. Vor dem Hintergrund der eskalierenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten – man denke nur an die jüngsten militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und dem Iran – gewinnt die nordamerikanische Energieachse strategisch enorm an Bedeutung. Lisa Baiton, Chefin des kanadischen Erdölproduzenten-Verbands CAPP, brachte es auf den Punkt: Kanada verfüge über eine der größten Öl- und Gasreserven der Welt und trage die Verantwortung, diese zu erschließen und die globale Energiesicherheit zu stärken.

Eine bemerkenswerte Aussage. Während in Ottawa und Washington pragmatisch an der Sicherung der Energieversorgung gearbeitet wird, diskutiert man hierzulande lieber über Wärmepumpen-Pflichten und das Verbot von Verbrennungsmotoren. Der Kontrast könnte kaum schärfer sein.

Ein Lehrstück für deutsche Energiepolitik

Was Trump hier demonstriert, ist nichts weniger als Realpolitik in Reinform. Statt sich von klimapolitischen Utopien leiten zu lassen, setzt der US-Präsident auf das, was funktioniert: fossile Energieträger als Rückgrat wirtschaftlicher Stärke und geopolitischer Unabhängigkeit. Die nordamerikanische Energiepartnerschaft wird damit weiter zementiert – zum Vorteil beider Volkswirtschaften.

Deutschland hingegen hat sich mit dem überhasteten Atomausstieg, der gescheiterten Energiewende und einer ideologiegetriebenen Klimapolitik in eine Abhängigkeit manövriert, die ihresgleichen sucht. Während die USA ihre Energieinfrastruktur ausbauen, importiert die Bundesrepublik teures Flüssiggas über schwimmende Terminals und hofft auf Wind und Sonne. Man fragt sich unwillkürlich: Wann wird auch in Berlin wieder eine Energiepolitik betrieben, die sich an den Realitäten orientiert statt an den Wunschträumen grüner Ideologen?

Die Pipeline-Genehmigungen sind jedenfalls ein weiterer Baustein in Trumps Strategie, die USA zum unangefochtenen Energieimperium auszubauen. Ob die neue Große Koalition unter Friedrich Merz den Mut aufbringt, ähnlich entschlossen zu handeln, darf bezweifelt werden. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen fließt schließlich in ganz andere Kanäle – und ob davon jemals etwas bei einer vernünftigen Energiepolitik ankommt, steht buchstäblich in den Sternen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen