
Trumps überraschende Kehrtwende: Plötzlich sollen die Vereinten Nationen wieder Geld bekommen
Man reibt sich verwundert die Augen. Derselbe Mann, der die Vereinten Nationen noch vor wenigen Monaten als Ansammlung „leerer Worte" verspottete und fragte, welchen Zweck diese Institution überhaupt noch erfülle, will nun plötzlich zum großzügigen Gönner werden. US-Präsident Donald Trump hat bei der Eröffnungssitzung seines neu geschaffenen „Friedensrates" in Washington angekündigt, die UN finanziell unterstützen zu wollen. „Sie brauchen Hilfe", erklärte Trump – ein Satz, der angesichts der Vorgeschichte an Ironie kaum zu überbieten ist.
Vom schärfsten Kritiker zum Retter in der Not?
Die Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, der kaum zufällig gewählt sein dürfte. Die Vereinten Nationen stehen am Rande des finanziellen Abgrunds. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die 193 Mitgliedstaaten erst kürzlich in einem alarmierenden Schreiben vor einem „unmittelbar bevorstehenden finanziellen Kollaps". Bereits im Juli könnte die Organisation zahlungsunfähig werden – ein beispielloser Vorgang in der Geschichte der Weltgemeinschaft.
Pikant dabei: Die USA selbst sind maßgeblich für diese Misere verantwortlich. Nach UN-Angaben schuldet Washington allein für den regulären Haushalt satte 2,19 Milliarden Dollar. Hinzu kommen weitere 2,4 Milliarden Dollar für Friedensmissionen. Insgesamt also rund 4,6 Milliarden Dollar an ausstehenden Beiträgen – und das vom größten Beitragszahler der Organisation. Die Trump-Regierung hatte in der Vergangenheit Zahlungen verweigert und freiwillige Mittel für mehrere UN-Organisationen drastisch zusammengestrichen.
Großzügige Versprechen, nebulöse Finanzierung
Trump erklärte, man werde die Vereinten Nationen „stärken" und dafür sorgen, dass deren Einrichtungen „gut" seien. Die UN hätten ein „riesiges Potenzial", das bislang nicht ausgeschöpft worden sei. Gleichzeitig machte der Präsident unmissverständlich klar, dass sein Friedensrat die Weltorganisation künftig „überwachen" werde, um sicherzustellen, dass „alles ordnungsgemäß funktioniert". Konkrete Details? Fehlanzeige.
Wer zwischen den Zeilen liest, erkennt das eigentliche Kalkül: Trump will die UN nicht einfach unterstützen – er will sie kontrollieren. Der selbsternannte Friedensrat, ein Gremium ohne jede völkerrechtliche Legitimation, soll offenbar als eine Art Parallelstruktur zu den bestehenden UN-Institutionen fungieren. Kein Wunder, dass mehrere eingeladene Länder bereits Bedenken geäußert haben, dieser Rat könnte die Vereinten Nationen eher untergraben als stärken.
Milliarden für Gaza – woher das Geld kommen soll, bleibt offen
Besonders bemerkenswert war Trumps Ankündigung, die am Friedensrat beteiligten Länder würden sieben Milliarden Dollar zu einem Wiederaufbaufonds für den Gaza-Streifen beitragen. Die USA selbst wollten zehn Milliarden Dollar an den Friedensrat spenden. Woher diese gewaltigen Summen stammen sollen, ließ der Präsident allerdings im Dunkeln. Angesichts der ohnehin astronomischen US-Staatsverschuldung von über 36 Billionen Dollar darf man diese Versprechen getrost mit einer gehörigen Portion Skepsis betrachten.
Für den europäischen Beobachter – und insbesondere für den deutschen Steuerzahler – stellt sich einmal mehr die Frage, was von solchen Ankündigungen tatsächlich zu halten ist. Die Erfahrung lehrt, dass zwischen Trumps vollmundigen Versprechen und deren Umsetzung häufig Welten liegen. Während Washington mit Milliardenzusagen um sich wirft, kämpft auch Deutschland mit den Folgen einer verfehlten Finanzpolitik: Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der Großen Koalition unter Friedrich Merz wird Generationen von Steuerzahlern belasten – und das, obwohl der Kanzler einst versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen.
Geopolitisches Schachspiel auf Kosten der Steuerzahler
Was bleibt, ist der Eindruck eines geopolitischen Schachspiels, bei dem die Steuerzahler dies- und jenseits des Atlantiks die Zeche zahlen. Trump inszeniert sich als Friedensstifter, während er gleichzeitig mit 20-prozentigen Zöllen auf EU-Importe den transatlantischen Handel belastet und die Weltwirtschaft in Atem hält. Die angebliche Großzügigkeit gegenüber den Vereinten Nationen dürfte weniger altruistischen Motiven entspringen als vielmehr dem Wunsch, die Weltorganisation nach amerikanischen Vorstellungen umzugestalten.
Eines steht fest: In Zeiten solch fundamentaler geopolitischer Unsicherheit – vom Ukraine-Krieg über die Eskalation im Nahen Osten bis hin zu den globalen Handelskonflikten – erweist sich physisches Gold einmal mehr als verlässlicher Anker der Vermögenssicherung. Während Politiker Milliarden versprechen, die sie nicht haben, und Institutionen vor dem Kollaps stehen, behält das Edelmetall seinen Wert. Eine Lektion, die so alt ist wie die Menschheit selbst.
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