
Türkei setzt auf Gold: Importe steigen zum vierten Mal in Folge

Während westliche Zentralbanken und Regierungen weiterhin auf Papiergeld und digitale Währungen setzen, geht die Türkei einen anderen Weg. Die jüngsten Zahlen der Borsa Istanbul sprechen eine deutliche Sprache: Das Land am Bosporus baut seine Goldreserven konsequent aus und demonstriert damit ein bemerkenswertes Vertrauen in das älteste Wertaufbewahrungsmittel der Menschheit.
Die Zahlen sprechen für sich
Im November 2025 importierte die Türkei stolze 13,86 Tonnen Gold – ein Anstieg gegenüber den 13,43 Tonnen im Oktober. Damit stiegen die Goldimporte bereits zum vierten Mal in Folge. Auch im Jahresvergleich zeigt sich ein positiver Trend: Im November 2024 waren es noch 13,39 Tonnen, die ins Land geholt wurden. Insgesamt summieren sich die türkischen Goldimporte für das Jahr 2025 bis einschließlich November auf beeindruckende 115,35 Tonnen.
Diese Entwicklung ist kein Zufall. In Zeiten galoppierender Inflation und geopolitischer Unsicherheiten erweist sich Gold einmal mehr als der sichere Hafen, den kluge Anleger und vorausschauende Nationen seit Jahrtausenden schätzen.
Silber: Leichter Rückgang, aber starkes Jahresergebnis
Etwas differenzierter stellt sich die Lage beim Silber dar. Die Importe gingen im November auf 131,76 Tonnen zurück, nachdem im Oktober noch 182,25 Tonnen eingeführt worden waren. Doch dieser kurzfristige Rückgang sollte nicht über das Gesamtbild hinwegtäuschen: Im Vergleich zum November 2024, als lediglich 20,15 Tonnen importiert wurden, handelt es sich um eine Versechsfachung der Menge.
Die kumulierten Silberimporte für 2025 belaufen sich auf beachtliche 794,88 Tonnen. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Türkei nicht nur auf Gold, sondern auch auf das oft unterschätzte Silber setzt – ein Metall, das sowohl als Wertanlage als auch in der Industrie unverzichtbar ist.
Was Deutschland von der Türkei lernen könnte
Während die türkische Regierung offenbar die Zeichen der Zeit erkannt hat und konsequent in physische Edelmetalle investiert, scheint man in Berlin andere Prioritäten zu setzen. Statt die Goldreserven der Bundesbank zu stärken, werden Milliarden in fragwürdige Projekte gepumpt und neue Schulden aufgetürmt. Das gerade erst beschlossene 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der neuen Bundesregierung wird die Inflation weiter anheizen und kommende Generationen mit Zinslasten belasten.
Die Türkei hingegen demonstriert, wie eine Nation sich gegen Währungsturbulenzen und wirtschaftliche Unsicherheiten absichern kann. Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg ihren Wert behalten – im Gegensatz zu Papierwährungen, die durch politische Entscheidungen beliebig entwertet werden können.
Physische Edelmetalle als Vermögensschutz
Für den privaten Anleger bieten die türkischen Importzahlen einen wichtigen Denkanstoß. In einem Umfeld steigender Staatsschulden, geopolitischer Spannungen und einer zunehmend fragilen Weltwirtschaft erscheint die Beimischung physischer Edelmetalle zum eigenen Portfolio sinnvoller denn je. Gold und Silber bieten einen bewährten Schutz gegen Kaufkraftverlust und können als Stabilitätsanker in einem breit gestreuten Anlageportfolio dienen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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