
UN-Menschenrechtsrat im Sumpf der Korruption: Wie Diktaturen sich antiwestliche Berichte erkaufen
Was lange als moralische Instanz der Weltgemeinschaft galt, entpuppt sich offenbar als Bühne eines erschreckenden Schauspiels: Der UN-Menschenrechtsrat, gegründet 2006 als Hüter universeller Werte, soll von autoritären Regimen systematisch unterwandert worden sein. Ein über hundertseitiger Bericht der in Genf ansässigen Nichtregierungsorganisation UN Watch mit dem vielsagenden Titel „From Watchdogs to Ideologues" legt nun ein Geflecht aus Geldströmen, ideologischer Schlagseite und Interessenkonflikten offen, das jedem Vertrauen in die Vereinten Nationen den Boden entzieht.
Millionen aus Peking, Doha und Moskau
Im Zentrum der Enthüllung stehen dreizehn von insgesamt 59 UN-Sonderberichterstattern. Diese sogenannten Mandatsträger sollen Millionensummen aus China, Katar und Russland angenommen haben – mit dem ebenso simplen wie wirksamen Effekt, dass ihre Berichte sich vor allem gegen den Westen, gegen die USA und gegen Israel richten. Diktatoren und Despoten hingegen kommen erstaunlich gut weg.
Ein besonders krasses Beispiel sei laut UN Watch die Sonderberichterstatterin Alena Douhan, zuständig für die humanitären Folgen von Sanktionen. Sie soll umgerechnet rund 1,1 Millionen Euro an Fördermitteln aus China, Russland und Katar erhalten haben. In ihren Berichten habe sie die wirtschaftliche Misere im Iran, in Syrien und in Nordkorea hauptsächlich westlichen Sanktionen angelastet, während die Verantwortung der dortigen Regime systematisch heruntergespielt worden sei. Ihre Reiserouten führten sie passenderweise nach China, Katar, Kuba, Syrien und Venezuela.
Wenn die USA zur „Dystopie" werden
Auch der australische Professor Ben Saul, UN-Sonderberichterstatter für Terrorismusbekämpfung, soll dem Bericht zufolge rund 130.000 Euro aus China kassiert haben. Während er westliche Staaten regelmäßig in scharfen Tönen kritisiert und die Vereinigten Staaten gar als „Dystopie" bezeichnet habe, die auf „Entmenschlichung" angelegt sei, übe er sich gegenüber Peking in vornehmer Zurückhaltung. Stellungnahmen zur Verfolgung der muslimischen Uiguren? Fehlanzeige.
Pikant: Saul lehne sogar die international weit verbreitete IHRA-Definition von Antisemitismus ab, die unter anderem von Deutschland, Frankreich und den USA verwendet wird. Ihre Anwendung nenne er eine „Instrumentalisierung". Die Tötung eines hochrangigen Al-Qaida-Führers habe er zudem als „rechtswidrig" gegeißelt. Man darf sich fragen, in welcher moralischen Schieflage ein UN-Funktionär sein muss, um Terroristen-Eliminierungen zu beklagen und gleichzeitig zu autoritären Regimen zu schweigen.
Ein System, das sich selbst geschaffen hat
Das Erschreckende: Diese Berichterstatter genießen Immunität als UN-Mandatsträger. Sie werden offiziell nicht bezahlt – was die Tür für ausländische „Fördermittel" sperrangelweit öffnet. Ihre Berichte stützen sich vielfach auf unbestätigte NGO-Quellen und anonyme Aussagen, werden aber von internationalen Gerichten, Regierungen und Mainstream-Medien als seriöse Belege zitiert. Ein perfekter Resonanzboden für antiwestliche Propaganda im Gewand neutraler Expertise.
Seit der Gründung des Rates im Jahr 2006 ist die Zahl der Mandate um fast 30 Prozent gewachsen. Ein bürokratisches Monster, das sich weitgehend der Kontrolle entzieht und dessen Hauptbeitragszahler ausgerechnet jene westlichen Demokratien sind, die anschließend von den eigenen finanzierten „Experten" an den Pranger gestellt werden.
„Das Menschenrechtssystem der Vereinten Nationen wurde gegründet, um Opfer von Missbrauch zu schützen. Stattdessen wird es manipuliert, um Demokratien anzugreifen und einige der schlimmsten Menschenrechtsverletzer der Welt zu schützen." – Hillel Neuer, Exekutivdirektor von UN Watch
Eine Lektion, die niemand mehr lernen will
Wer angesichts dieser Enthüllungen noch glaubt, dass internationale Organisationen über jeden Verdacht erhaben seien, dem ist nicht zu helfen. Schon in der späten römischen Republik war Richterbestechung gelebte Praxis – und die Geschichte zeigt, dass jede Institution, die nicht regelmäßig kontrolliert und reformiert wird, früher oder später dem Sog der Korruption erliegt. Die UN bilden hier keine Ausnahme, sondern bestätigen die Regel auf eindrucksvolle Weise.
Besonders bitter: Während deutsche Steuerzahler Jahr für Jahr Milliardenbeträge an die UN und ihre Unterorganisationen überweisen, finanzieren sie damit indirekt ein System, das die freie Welt diffamiert und Autokratien adelt. Wann endlich rafft sich die deutsche Politik dazu auf, diese Mittel kritisch zu hinterfragen, statt sie reflexartig weiterzureichen? Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hätte hier eine Gelegenheit, sich vom devoten Multilateralismus der Ampel-Jahre zu emanzipieren. Bislang fehlt jedes Signal in diese Richtung.
Vertrauen ist Gold – auch in unsicheren Zeiten
Die Affäre zeigt einmal mehr, wie brüchig das Vertrauen in internationale Institutionen geworden ist. Wenn schon der vermeintliche moralische Goldstandard der Vereinten Nationen sich als korruptes Konstrukt entpuppt, stellt sich für jeden Bürger die Frage, worauf er sich in einer zunehmend instabilen Welt überhaupt noch verlassen kann. Politische Stabilität, mediale Glaubwürdigkeit, internationale Ordnungen – alles wankt. Gerade in solchen Zeiten besinnen sich kluge Anleger auf jene Werte, die unabhängig von Funktionären, Regierungen und ideologischen Moden ihren Bestand bewahren: physische Edelmetalle wie Gold und Silber, die seit Jahrtausenden als Anker in Krisenzeiten dienen und sich keiner Bestechung beugen.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst. Eine Beimischung physischer Edelmetalle zur Vermögenssicherung sollte stets im Rahmen eines breit gestreuten Portfolios und nach individueller Prüfung erfolgen.

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