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Kettner Edelmetalle
17.02.2026
19:09 Uhr

US-Erdgaspreise stürzen auf Viermonatstief – Fossile Energie bewies ihre Unverzichtbarkeit

Während ideologiegetriebene Energiepolitiker in Europa weiterhin den vollständigen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen predigen, liefert der amerikanische Erdgasmarkt eine eindrucksvolle Lektion in Sachen Realität. Die US-Erdgas-Futures sind am Montag auf den tiefsten Stand seit vier Monaten gefallen – ein Rückgang von 7,5 Prozent auf rund 3 Dollar pro mmBtu. Der Grund: Die brutale Winterkälte, die den Nordosten und die Mittelatlantikregion der USA wochenlang im Würgegriff hielt, weicht nun endlich frühlingshaften Temperaturen.

Ein Winter, der fossile Brennstoffe rehabilitierte

Was sich in den vergangenen Wochen in den Vereinigten Staaten abspielte, war nichts weniger als ein realer Stresstest für das gesamte Energiesystem. Mehrere aufeinanderfolgende Kältewellen – die schlimmsten seit Jahrzehnten – führten zu sogenannten „Freeze-offs", also dem Einfrieren von Förderanlagen und Infrastruktur, was die Gasproduktion empfindlich störte. Die Spotpreise für Erdgas schossen in die Höhe, ebenso die Strompreise, insbesondere in der Mittelatlantikregion.

Und was hielt das Stromnetz am Laufen, als Millionen Amerikaner ihre Heizungen auf Volllast betrieben? Nicht Windräder, nicht Solarpanels – sondern Erdgas- und Kohlekraftwerke. Sie verhinderten einen großflächigen Netzzusammenbruch unter der enormen Spitzenlast. Die Trump-Administration kann zu Recht auf diesen Wintereinbruch als Beweis dafür verweisen, dass eine verlässliche Energieversorgung ohne fossile Brennstoffe schlicht nicht möglich ist.

Wettermodelle signalisieren Entspannung

Die aktuellen Wetterprognosen für die unteren 48 US-Bundesstaaten zeigen nun überdurchschnittliche Temperaturen bis zum Monatsende, vor allem in den zentralen und südlichen Regionen. Der Höhepunkt des Winters auf der Nordhalbkugel wurde bereits Anfang Februar überschritten, wie 30-Jahres-Durchschnittswerte der Temperaturentwicklung nahelegen. Für den Nordosten und die Mittelatlantikstaaten dürften die kommenden Wochen sich deutlich mehr nach Frühling anfühlen – eine willkommene Erleichterung nach einer der härtesten Kälteperioden der jüngeren Geschichte.

Volatilität als Warnsignal

Die extreme Preisvolatilität dieses Winters sollte allerdings nicht nur als vorübergehendes Marktphänomen abgetan werden. Sie offenbart eine fundamentale Verwundbarkeit moderner Energiesysteme, die zunehmend auf wetterabhängige Erzeugung setzen. Wenn ein einziger strenger Winter genügt, um Infrastruktur an ihre Grenzen zu bringen und Preise in die Höhe zu treiben, dann stellt sich die berechtigte Frage: Was geschieht, wenn die nächste Kältewelle kommt – und die fossilen Reservekapazitäten bereits abgebaut wurden?

In Deutschland kennt man dieses Problem nur allzu gut. Die ideologisch motivierte Abschaltung der letzten Kernkraftwerke und der gleichzeitige Kohleausstieg haben die Bundesrepublik in eine gefährliche Abhängigkeit von Gasimporten und volatilen erneuerbaren Energien manövriert. Die USA hingegen scheinen unter Präsident Trump einen pragmatischeren Kurs einzuschlagen – einen, der die Versorgungssicherheit über klimapolitische Symbolik stellt.

Für Anleger bleibt der Energiemarkt ein Terrain voller Unwägbarkeiten. Wer sein Vermögen langfristig absichern möchte, sollte neben Rohstoffinvestments auch physische Edelmetalle wie Gold und Silber als bewährten Stabilitätsanker in Betracht ziehen – gerade in Zeiten, in denen politische Fehlentscheidungen und volatile Märkte das Vertrauen in konventionelle Anlageklassen erschüttern.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden.

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