
US-Kriegsschiffe vor Haiti: Trumps harte Hand gegen Drogenkartelle zeigt Wirkung
Während Europa weiterhin mit seiner Migrationskrise hadert und Deutschland unter der Last einer verfehlten Sicherheitspolitik ächzt, demonstriert die amerikanische Regierung unter Präsident Donald Trump, wie entschlossenes Handeln aussehen kann. Drei US-Kriegsschiffe haben Kurs auf Haiti genommen – ein unmissverständliches Signal an Drogenschmuggler und kriminelle Banden in der Karibik.
Operation Southern Spear: Militärische Präsenz mit klarer Botschaft
Die USS Stockdale, ein Lenkwaffenzerstörer der Arleigh-Burke-Klasse, sowie die Küstenwachschiffe USCGC Stone und USCGC Diligence sind in der Bucht von Port-au-Prince eingetroffen. Die US-Botschaft in Haiti verkündete dies am 3. Februar auf der Plattform X und betonte das "unerschütterliche Engagement" der Vereinigten Staaten für Haitis Sicherheit und Stabilität.
Die Operation Southern Spear hat bereits beachtliche Erfolge vorzuweisen. Seit September 2025 wurden mehrere Drogenschmuggelboote angegriffen und zerstört. Der spektakulärste Erfolg: Am 3. Januar wurde der venezolanische Machthaber Nicolás Maduro gefasst und wegen Drogenhandels sowie weiterer Vergehen angeklagt. Ein Schlag, der in der gesamten Region Schockwellen auslöste.
Haiti: Ein gescheiterter Staat am Rande des Abgrunds
Die Lage in dem karibischen Inselstaat könnte kaum dramatischer sein. Seit der Ermordung von Präsident Jovenel Moïse im Juli 2021 durch eine Gruppe von Söldnern – größtenteils kolumbianischer Herkunft – versinkt das Land im Chaos. Kriminelle Banden haben weite Teile des Landes unter ihre Kontrolle gebracht und terrorisieren die Bevölkerung.
Außenminister Marco Rubio reagierte im Mai 2025 mit einer längst überfälligen Maßnahme: Er stufte die beiden größten Gangs, Viv Ansanm und Gran Grif, als ausländische Terrororganisationen ein. Eine Entscheidung, die den Handlungsspielraum der amerikanischen Behörden erheblich erweitert.
Trumps Nationale Sicherheitsstrategie: Klare Prioritäten
Die im November 2025 veröffentlichte Nationale Sicherheitsstrategie der Trump-Administration lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Erweiterte Marine- und Küstenwachoperationen sowie aggressive Maßnahmen gegen Drogenkartelle stehen im Mittelpunkt. Das Ziel ist unmissverständlich formuliert: Die westliche Hemisphäre soll stabil genug bleiben, um Massenmigration in die Vereinigten Staaten zu verhindern.
"Wir wollen eine Hemisphäre, deren Regierungen mit uns gegen Narko-Terroristen, Kartelle und andere transnationale kriminelle Organisationen zusammenarbeiten."
Korruption im Übergangsrat: Rubio fordert Auflösung
Haiti hat seit 2016 keine Wahlen mehr abgehalten – ein demokratisches Vakuum, das kriminellen Strukturen Tür und Tor öffnet. Der im April 2024 eingesetzte neunköpfige Übergangs-Präsidialrat sollte Stabilität bringen, doch Korruptionsvorwürfe und eine sich verschlechternde Sicherheitslage prägen das Bild.
Rubio machte bei einem Telefonat mit dem haitianischen Premierminister Alix Didier Fils-Aimé am 23. Januar unmissverständlich klar: Der Übergangsrat müsse bis zum 7. Februar aufgelöst werden. Korrupte Akteure dürften Haitis Weg zu gewählten Regierungen nicht für ihre eigenen Interessen blockieren. Das State Department entzog bereits zwei nicht namentlich genannten Ratsmitgliedern und deren Familien die Visa – wegen ihrer mutmaßlichen Verstrickung in Bandenaktivitäten.
Internationale Unterstützung: Mehr als erwartet
Im September 2025 autorisierte der UN-Sicherheitsrat die Umwandlung einer multinationalen Sicherheitsmission in eine 5.500 Mann starke Truppe zur Bandenbekämpfung. Bezeichnenderweise enthielten sich China, Russland und Pakistan bei der Abstimmung – ein weiterer Beleg dafür, wer tatsächlich an globaler Stabilität interessiert ist und wer nicht.
Die internationale Resonanz übertraf die Erwartungen: Statt der angepeilten 5.500 Soldaten liegen bereits Zusagen für 7.500 Kräfte aus verschiedenen Ländern vor. Ein Erfolg, der zeigt, dass entschlossene Führung Verbündete mobilisiert.
Während Deutschland noch darüber debattiert, ob Messerangriffe ein strukturelles Problem darstellen, handelt Amerika. Die Entsendung der Kriegsschiffe nach Haiti ist mehr als eine militärische Operation – sie ist ein Statement. Sicherheit erfordert Entschlossenheit, nicht endlose Diskussionen.

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