
US-Küstenwache beschlagnahmt Kokain im Wert von 133 Millionen Dollar – Trumps harte Linie zeigt Wirkung

Während in Europa die Grenzen weiterhin löchrig wie ein Schweizer Käse sind, demonstrieren die Vereinigten Staaten eindrucksvoll, wie entschlossener Grenzschutz aussehen kann. Die US-Küstenwache hat im Rahmen eines Einsatzes im östlichen Pazifik Kokain im Wert von über 133,5 Millionen Dollar sichergestellt und im Hafen von Port Everglades, Florida, entladen. Eine Menge, die auf den Straßen amerikanischer Städte unvorstellbares Leid hätte anrichten können.
Vier Drogenschiffe in wenigen Tagen aufgebracht
Die Besatzung des Küstenwachschiffs „Seneca" enterte insgesamt vier Drogentransporter in internationalen Gewässern. Am 25. Januar wurden zunächst rund 2.000 Kilogramm Kokain von einem Schiff beschlagnahmt. Nur sechs Tage später, am 31. Januar, folgten drei weitere Schiffe mit zusammen über 6.000 Kilogramm des tödlichen Rauschgifts. Insgesamt brachte die Operation 17.700 Pfund Kokain in staatliche Gewahrsam – eine schier unglaubliche Menge.
Die Aufklärung und Überwachung des illegalen Drogenverkehrs über See und Luft obliegt der Joint Interagency Task Force-South des US Southern Command mit Sitz in Key West. Sobald ein verdächtiges Schiff identifiziert wird, übernimmt die Küstenwache die operative Kontrolle, entert das Fahrzeug und nimmt die Besatzung fest. Ein eingespieltes System, das offenkundig funktioniert.
Operation Pacific Viper: Der Krieg gegen die Kartelle
Die spektakulären Beschlagnahmungen sind Teil der Operation Pacific Viper, die im August vergangenen Jahres ins Leben gerufen wurde. Ziel dieser Großoffensive ist es, die Schmuggelrouten südamerikanischer Kartelle und krimineller Organisationen im östlichen Pazifik zu kappen – bevor die tödliche Fracht überhaupt die amerikanische Küste erreicht. Kapitän Lee Jones, Kommandant der „Seneca", zeigte sich sichtlich stolz auf seine Mannschaft und betonte die „verbesserte Einsatzbereitschaft" im Kampf gegen den Narko-Terrorismus und transnationale Verbrecherorganisationen.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Bereits Anfang Dezember 2025 vermeldete die Küstenwache, allein im östlichen Pazifik mehr als 150.000 Pfund Kokain beschlagnahmt zu haben – genug, um über 57 Millionen potenziell tödliche Dosen herzustellen. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen: 57 Millionen Dosen, die nun nicht in den Adern amerikanischer Bürger landen werden.
Auch illegale Einwanderung wird konsequent bekämpft
Doch die Küstenwache beschränkt sich keineswegs auf den Drogenkrieg. Am 15. Februar meldete die Behörde die Aufbringung von 14 mutmaßlichen illegalen Einwanderern vor San Diego, die sich allesamt als mexikanische Staatsangehörige ausgaben. Ende Januar wurden zudem drei weitere illegale Migranten aus Mexiko vor der Küste Kaliforniens abgefangen. Besonders pikant: Am 13. Januar entdeckte die Grenzschutzbehörde CBP nach einem Hinweis der Küstenwache zwölf Migranten aus Russland und Usbekistan auf einem verdächtigen Boot vor Puerto Rico.
Diese Vorfälle zeigen eindrücklich, dass die Bedrohung durch illegale Migration nicht nur über die Landgrenze zu Mexiko besteht, sondern auch über den Seeweg – und zwar aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern. Unter der Präsidentschaft Donald Trumps wird dieser Realität mit der gebotenen Härte begegnet.
Ein Vorbild für Europa?
Während die USA ihre Grenzen mit militärischer Präzision schützen und dabei Milliardenwerte an Drogen aus dem Verkehr ziehen, darf man sich hierzulande fragen, wann Deutschland und Europa endlich ähnliche Entschlossenheit an den Tag legen werden. 80 Prozent aller Abfangaktionen von Drogen, die für die USA bestimmt sind, finden laut Küstenwache auf See statt. Das unterstreiche die zentrale Bedeutung maritimer Operationen beim Schutz amerikanischer Gemeinden vor dieser „tödlichen Bedrohung", so die Behörde.
Lieutenant Justin Dadlani, Kommandant der Station Fort Lauderdale, brachte es auf den Punkt: Jedes Kilogramm dieser Drogen, das von den Straßen ferngehalten werde, repräsentiere gerettete Menschenleben. Eine Erkenntnis, die in den Amtsstuben Berlins und Brüssels offenbar noch nicht angekommen ist. Denn während Amerika seine Bürger schützt, diskutiert man in Deutschland lieber über Gendersternchen und Lastenfahrrad-Subventionen. Die Prioritäten könnten unterschiedlicher kaum sein.
Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz wäre gut beraten, sich ein Beispiel an der amerikanischen Entschlossenheit zu nehmen – nicht nur im Kampf gegen den Drogenhandel, sondern auch bei der Sicherung der eigenen Grenzen. Denn die Sicherheit der Bürger sollte stets die erste Pflicht eines jeden Staates sein.

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