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15.04.2026
16:53 Uhr

Vermögenssteuer-Phantasien: Wenn ein französischer Ökonom deutschen Bürgern in die Tasche greifen will

Vermögenssteuer-Phantasien: Wenn ein französischer Ökonom deutschen Bürgern in die Tasche greifen will

Es ist ein altbekanntes Rezept, das in regelmäßigen Abständen aus der Mottenkiste linker Umverteilungsideologie hervorgekramt wird: Der französische Wirtschaftswissenschaftler Gabriel Zucman fordert eine jährliche Mindeststeuer von zwei Prozent auf Nettovermögen oberhalb von 100 Millionen Euro. Was auf den ersten Blick nach sozialer Gerechtigkeit klingt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als gefährlicher Angriff auf den Wirtschaftsstandort Deutschland – und letztlich auf den Wohlstand aller Bürger.

Die alte Leier der Umverteilung

In einem Gastbeitrag für den „Spiegel" – wo sonst? – beklagt Zucman, dass Superreiche in Deutschland angeblich niedrigere effektive Steuersätze zahlten als durchschnittliche Arbeitnehmer. Das Gesetz selbst erlaube es den Vermögenden, ihr Vermögen so zu strukturieren, dass nur wenig steuerpflichtiges Einkommen entstehe. „Das Ungleichgewicht lässt sich immer weniger ignorieren", so der Ökonom. Was er dabei geflissentlich verschweigt: Deutschland gehört bereits jetzt zu den Ländern mit der höchsten Steuer- und Abgabenlast weltweit. Der Spitzensteuersatz, die Gewerbesteuer, der Solidaritätszuschlag – die Liste der Belastungen für Leistungsträger ist lang und wird immer länger.

Zucman, der an der Paris School of Economics lehrt und als Gründungsdirektor des International Tax Observatory fungiert, nutzt den aktuellen Nahost-Konflikt und die damit verbundenen steigenden Energiepreise als Hebel für seine Forderung. Die Frage, welchen Beitrag diejenigen leisten sollten, „die ganz oben stehen", sei bislang ausgeklammert worden. Eine rhetorisch geschickte, aber intellektuell unredliche Verknüpfung.

Warum diese Steuer Deutschland schadet

Denn was passiert tatsächlich, wenn man eine solche Vermögenssteuer einführt? Die historische Erfahrung spricht eine unmissverständliche Sprache. Frankreich selbst hatte jahrelang eine Vermögenssteuer – die „Impôt de solidarité sur la fortune". Das Ergebnis war verheerend: Zehntausende Vermögende verließen das Land, Kapital floss in Milliardenhöhe ab, und die Steuereinnahmen blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Präsident Macron schaffte sie 2017 weitgehend ab – ausgerechnet ein französischer Ökonom scheint diese Lektion seines eigenen Landes vergessen zu haben.

Deutschland hat die Vermögensteuer seit 1997 nicht mehr erhoben, nachdem das Bundesverfassungsgericht die damalige Ausgestaltung für verfassungswidrig erklärt hatte. Und das aus gutem Grund. Eine Substanzbesteuerung von zwei Prozent jährlich bedeutet in der Praxis, dass Unternehmer gezwungen wären, Firmenanteile zu verkaufen oder Betriebe zu zerschlagen, nur um die Steuerlast zu bedienen. Das trifft nicht die oft zitierten Jacht-Besitzer auf Mallorca, sondern den deutschen Mittelstand – das Rückgrat unserer Wirtschaft.

Die wahren Profiteure der Umverteilung

Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um zu erkennen, wem solche Vorschläge wirklich nützen. Es ist der aufgeblähte Staatsapparat, der nach immer neuen Einnahmequellen giert, um seine ausufernden Ausgabenprogramme zu finanzieren. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der neuen Bundesregierung unter Friedrich Merz – ein euphemistischer Begriff für gigantische Schulden – verschlingt bereits astronomische Summen. Statt den Staat auf Diät zu setzen, sucht man lieber neue Melkkühe.

Dabei wäre die Lösung so einfach wie unbequem: weniger Staat, weniger Bürokratie, weniger ideologiegetriebene Ausgaben. Stattdessen wird der fleißige Bürger immer stärker belastet, während die Politik Milliarden für fragwürdige Projekte verpulvert. Wer glaubt, eine Vermögenssteuer treffe nur die „Superreichen", der irrt gewaltig. Solche Steuern haben die unangenehme Eigenschaft, sich im Laufe der Zeit nach unten auszuweiten – was heute bei 100 Millionen Euro beginnt, landet morgen bei zehn Millionen und übermorgen beim Eigenheim der Mittelschicht.

Edelmetalle als Schutzschild gegen staatlichen Zugriff

In Zeiten, in denen der Staat immer dreister nach dem Vermögen seiner Bürger greift, gewinnt die Frage der Vermögenssicherung eine neue Dringlichkeit. Es ist kein Zufall, dass physische Edelmetalle wie Gold und Silber seit Jahrtausenden als ultimativer Wertspeicher gelten. Sie sind nicht beliebig vermehrbar wie Papiergeld, sie unterliegen keiner Inflation durch die Notenpresse, und sie bieten einen gewissen Schutz vor dem immer gieriger werdenden Zugriff des Fiskus.

Während Aktien, Immobilien und Bankguthaben für den Staat transparent und leicht besteuerbar sind, bieten physische Edelmetalle eine diskretere Form der Vermögensanlage. Wer sein Portfolio klug diversifiziert und einen substanziellen Anteil in Gold und Silber hält, schafft sich ein Bollwerk gegen die Unwägbarkeiten einer Politik, die den Leistungsträger zunehmend als Feind betrachtet.

Die Geschichte lehrt uns: Vermögenssteuern sind der Anfang vom Ende wirtschaftlicher Freiheit. Wer heute die „Superreichen" besteuert, besteuert morgen den Mittelstand – und übermorgen jeden, der es gewagt hat, etwas aufzubauen.

Herr Zucman sollte vielleicht zunächst die wirtschaftspolitischen Trümmer in seinem eigenen Land aufräumen, bevor er Deutschland Ratschläge erteilt. Die deutschen Bürger brauchen keine neuen Steuern – sie brauchen einen Staat, der endlich lernt, mit dem auszukommen, was er bereits einnimmt.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Konsultation eines unabhängigen Finanzberaters getroffen werden. Für Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Informationen entstehen, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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