
Walisische Schule verbietet Röcke: Wenn Gleichstellung zur Gleichmacherei verkommt
Was sich wie eine Satire aus einem dystopischen Roman liest, ist bittere Realität im Vereinigten Königreich: Eine Gesamtschule im walisischen Bridgend hat beschlossen, Mädchen das Tragen von Röcken zu untersagen. Ab September müssen alle 1.600 Schüler der Brynteg School ausnahmslos Hosen tragen – im Namen der sogenannten Gleichstellung. Man könnte meinen, George Orwell hätte Pate gestanden.
Die absurde Begründung der Schulleitung
Die Verantwortlichen der Bildungseinrichtung präsentieren ihre Entscheidung mit einer Rhetorik, die direkt aus dem Handbuch der politischen Korrektheit stammen könnte. In einem Rundbrief an die Eltern heißt es, man wolle „unnötige Unterschiede beseitigen" und den „Bedürfnissen moderner Schüler" gerecht werden. Hosen seien schließlich robuster, wetterbeständiger und kostengünstiger. Praktikabilität, Gerechtigkeit und die „Realitäten des Familienlebens" würden diese Maßnahme rechtfertigen.
Doch hinter der vermeintlich pragmatischen Fassade verbirgt sich eine Ideologie, die biologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern schlichtweg negiert. Statt Vielfalt zu fördern, wird Uniformität erzwungen. Statt individuelle Entfaltung zu ermöglichen, werden alle über einen Kamm geschoren. Das ist keine Gleichstellung – das ist Gleichmacherei in Reinform.
Eltern wehren sich gegen ideologische Bevormundung
Nicht alle Betroffenen nehmen diese Entwicklung widerstandslos hin. Einige Eltern äußerten deutliche Kritik an der Maßnahme. Sie argumentierten, das Verbot missachte die weiblichen Schüler und ihr Recht, ihre Weiblichkeit auszudrücken. Es sei schlichtweg unfair, ein Mädchen „wie einen Jungen aussehen zu lassen". Die Regelung stehe keineswegs im Sinne einer gleichen Behandlung beider Geschlechter, sondern bewirke genau das Gegenteil.
Die Schulleitung wischte diese berechtigten Einwände mit einer bemerkenswerten Arroganz vom Tisch. Nur „eine kleine Zahl von Personen" habe sich gegen die Änderung ausgesprochen, hieß es lapidar. Die Regelung habe „an anderen Schulen gut funktioniert". Ob die betroffenen Mädchen und ihre Familien diese Einschätzung teilen, scheint die Verantwortlichen wenig zu interessieren.
Ein besorgniserregender Trend im Vereinigten Königreich
Die Brynteg School steht mit ihrer fragwürdigen Entscheidung keineswegs allein. Bereits 2019 führte die Priory School im ostenglischen Lewes eine Hosenpflicht für alle Schüler ein, um eine „geschlechtsneutrale Schuluniform" zu etablieren. Auch Schulen in Manchester und Lincolnshire sorgten mit ähnlichen Maßnahmen für Diskussionen. Was einst als Randerscheinung begann, entwickelt sich zunehmend zu einem flächendeckenden Phänomen.
Die walisische Regierung äußerte sich zwar zu dem Thema, blieb jedoch auffallend zurückhaltend. Ein Sprecher erinnerte lediglich daran, dass bei größeren Änderungen Schüler, Eltern und Gemeinde zu beteiligen seien. Von einer klaren Positionierung gegen diese ideologisch motivierte Bevormundung war nichts zu vernehmen.
Der Angriff auf traditionelle Werte
Was hier unter dem Deckmantel der Inklusion und Gleichstellung geschieht, ist in Wahrheit ein frontaler Angriff auf traditionelle Werte und natürliche Geschlechterunterschiede. Mädchen sollen nicht mehr als Mädchen erkennbar sein dürfen. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern werden als Problem dargestellt, das es zu beseitigen gilt. Wer sich dagegen wehrt, wird als rückständig abgestempelt.
Diese Entwicklung sollte auch hierzulande aufhorchen lassen. Denn die ideologischen Strömungen, die in Großbritannien bereits Schuluniformen diktieren, machen vor deutschen Grenzen nicht halt. Die Gender-Ideologie, die biologische Realitäten leugnet und traditionelle Rollenbilder als überholt brandmarkt, gewinnt auch in Deutschland zunehmend an Einfluss.
„Eine einheitliche, einfache Schuluniform nimmt Familien den Druck, beseitigt unnötige Unterschiede und sorgt dafür, dass sich jeder Schüler wohl und selbstbewusst fühlen kann."
So lautet die offizielle Begründung der Schule. Doch wer bestimmt eigentlich, welche Unterschiede „unnötig" sind? Und seit wann fühlen sich Mädchen unwohl, wenn sie einen Rock tragen dürfen? Die wahre Absicht hinter solchen Maßnahmen ist offensichtlich: Es geht nicht um das Wohlbefinden der Kinder, sondern um die Durchsetzung einer ideologischen Agenda.
Ein Weckruf für alle, denen traditionelle Werte noch etwas bedeuten
Die Geschichte der Brynteg School mag auf den ersten Blick wie eine Kuriosität aus dem fernen Wales erscheinen. Doch sie ist symptomatisch für einen gesellschaftlichen Wandel, der die Grundfesten unserer Zivilisation erschüttert. Wenn Schulen beginnen, Mädchen das Tragen von Röcken zu verbieten, um „Unterschiede zu beseitigen", dann ist das kein Fortschritt – es ist ein Rückschritt in eine graue Uniformität, die jede Individualität erstickt.
Es ist höchste Zeit, dass sich vernünftige Menschen gegen diesen Wahnsinn zur Wehr setzen. Unsere Kinder verdienen Bildungseinrichtungen, die sie in ihrer natürlichen Entwicklung fördern, statt sie ideologisch zu indoktrinieren. Sie verdienen Schulen, die Unterschiede als Bereicherung begreifen, statt sie auszumerzen. Und sie verdienen Erwachsene, die den Mut haben, für diese Werte einzustehen.

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