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01.03.2026
17:29 Uhr

Weltkriegsgefahr im Nahen Osten: Ökonom Sachs warnt vor Eskalationsspirale – und Europa schweigt devot

Weltkriegsgefahr im Nahen Osten: Ökonom Sachs warnt vor Eskalationsspirale – und Europa schweigt devot

Die Lage im Nahen Osten hat eine Dimension erreicht, die selbst hartgesottene Geopolitik-Beobachter erschaudern lässt. Der renommierte amerikanische Diplomat und Ökonom Jeffrey Sachs spricht offen aus, was viele nur hinter vorgehaltener Hand flüstern: Ein Weltkrieg sei möglich. Die seit Samstag laufenden Militärschläge der USA und Israels gegen den Iran könnten eine Eskalationskette auslösen, deren Ende niemand absehen könne – denn der Iran verfüge über „starke Unterstützer".

Regime Change als erklärtes Kriegsziel

Was in der Nacht zum Samstag begann, ist kein chirurgischer Präzisionsschlag, sondern der Versuch eines fundamentalen Machtwechsels. US-Präsident Donald Trump erklärte unverblümt, das Ziel sei ein „Regime Change" in Teheran. Und tatsächlich: Das iranische Staatsfernsehen bestätigte, dass der Oberste Führer Ali Khamenei bei einem Angriff auf seine Residenz am 28. Februar getötet worden sei. Das Land ordnete eine 40-tägige Staatstrauer an. Mehrere hochrangige Militärs fielen ebenfalls den Angriffen zum Opfer.

Doch ob damit wirklich ein Machtwechsel eingeleitet wurde, bleibt höchst fraglich. Am Sonntag gab die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA bekannt, dass ein Dreierkollegium aus Präsident Masoud Pezeshkian, dem Justizminister und einem Mitglied des Wächterrats das Land in einer „Übergangszeit" führen werde. Die Islamischen Revolutionsgarden kündigten derweil eine großangelegte Vergeltungsoperation an. Raketen- und Drohnenangriffe trafen offenbar nicht nur Israel, sondern auch US-Militärbasen in Bahrain, Jordanien, Katar, Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien. Im Raum Tel Aviv heulten die Sirenen.

Die Straße von Hormus: Achillesferse der Weltwirtschaft

Während Bomben fallen und Diplomaten tagen, richtet sich der Blick der Finanzmärkte auf eine schmale Meerenge: die Straße von Hormus. Durch diesen Nadelöhr-Korridor wird etwa ein Fünftel des weltweiten Rohöls transportiert. Bereits am Samstag kehrten mindestens drei Schiffe um, weil sie Angriffe befürchteten. Das Beratungsunternehmen EOS Risk berichtete, dass einige Schiffe eine Funkwarnung der iranischen Revolutionsgarden erhalten hätten, wonach die Straße für die Schifffahrt gesperrt sei.

Die Konsequenzen wären verheerend. Sachs warnte unmissverständlich: Sollte die Straße von Hormus mehrere Wochen lang gesperrt bleiben, werde dies „voraussichtlich zu einem globalen Wirtschaftsrückgang im Jahr 2026 führen". Kriegsrisikoversicherer haben Reedern bereits mitgeteilt, dass sie Policen kündigen und Prämien um bis zu 50 Prozent erhöhen würden. Die Versicherer rechneten zudem damit, dass iranische Stellvertreter versuchen könnten, Schiffe zu entern und zu beschlagnahmen. Ein Szenario, das die ohnehin fragile globale Lieferkette in den Abgrund reißen könnte.

Für Anleger, die ihr Vermögen in turbulenten Zeiten schützen wollen, dürfte diese Entwicklung einmal mehr die zeitlose Bedeutung physischer Edelmetalle unterstreichen. Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als Krisenwährung bewährt – gerade dann, wenn geopolitische Verwerfungen die Papiermärkte erschüttern.

Europas erbärmliche Vasallentreue

Besonders scharf geht Sachs mit den europäischen Staats- und Regierungschefs ins Gericht. Und man muss ihm leider recht geben. Was sich nach dem Angriff abspielte, war ein Schauspiel der Unterwürfigkeit, das seinesgleichen sucht. Keir Starmer, Emmanuel Macron und – ja, auch Friedrich Merz – meldeten sich zu Wort. Doch statt den Angriff zu verurteilen, forderten sie den Iran auf, seine Gegenangriffe einzustellen. Den Aggressor loben, das Opfer tadeln – so funktioniert europäische Außenpolitik im Jahr 2026.

Sachs formulierte es mit einer Schärfe, die man sich von deutschen Politikern wünschen würde: „Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben jeglichen Bezug zur Wahrheit verloren. Sie betteln die USA geradezu erbärmlich um Schutz an." Europa sei „rückgratlos und führungslos, ein perfekter Vasall der USA".

Bundeskanzler Merz hatte den Angriff nicht verurteilt, wohl aber die iranischen Gegenangriffe. In seinem Statement am Sonntagnachmittag sprach er davon, dass die „iranische Führung" ihr „militärisches Nuklear- und Raketenprogramm weiter vorangetrieben" habe und „aktiv zur Destabilisierung der Region beigetragen" habe. Deutschland sei „daran nicht beteiligt". Gleichzeitig sprach sich die Bundesregierung für „Bemühungen um eine Verhandlungslösung" aus. Man fragt sich unwillkürlich: Wie soll man verhandeln, wenn man nicht einmal den Mut aufbringt, einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg beim Namen zu nennen?

Merz und die „Drecksarbeit der Welt"

Sachs erinnerte daran, dass Merz im vergangenen Jahr gesagt habe, Israel „erledige mit dem Angriff auf den Iran die Drecksarbeit der Welt". Eine Aussage, die in ihrer zynischen Kaltschnäuzigkeit kaum zu überbieten ist. Der Diplomat forderte: „Genug davon! Es ist Zeit, dass Deutschland sich für etwas Positives einsetzt." Dem ist wenig hinzuzufügen – außer vielleicht die bittere Erkenntnis, dass ein Land, das nicht einmal seine eigenen Grenzen schützen kann, wohl kaum die moralische Autorität besitzt, in einem Weltkonflikt als ehrlicher Makler aufzutreten.

China mahnt – aber wie lange noch?

Während Europa kuscht, positioniert sich China deutlich. Pekings Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, Fu Cong, forderte ein sofortiges Ende der Militäraktionen. China lehne den Einsatz oder die Androhung von Gewalt in den internationalen Beziehungen entschieden ab. Die Souveränität und territoriale Integrität des Iran müssten geachtet werden. Ein Übergreifen der Konflikte auf andere Regionen sei „in niemandes Interesse".

Doch die entscheidende Frage lautet: Wie lange wird sich Peking mit diplomatischen Floskeln begnügen? Eine Sperrung der Straße von Hormus würde vor allem den Handel mit China treffen. Und ein China, das sich in seinen vitalen wirtschaftlichen Interessen bedroht sieht, könnte zu einem Akteur werden, der die gesamte Konfliktdynamik grundlegend verändert. Sachs' Warnung, der Iran verfüge über „starke Unterstützer", dürfte nicht zuletzt auf Peking und Moskau gemünzt sein.

Die Vereinten Nationen: Ein zahnloser Tiger

Der UN-Sicherheitsrat hielt am Samstag eine Dringlichkeitssitzung ab. Das Ergebnis? Erwartbar dürftig. Sachs sieht die Schwächung der Vereinten Nationen als Teil einer bewussten Strategie: „Die USA und Israel versuchen aktiv, die UNO zu zerstören. Europa trägt zu dieser Zerstörung bei." Jedes Mal, wenn der Iran bombardiert werde, gäben die europäischen Staats- und Regierungschefs dem Iran die Schuld – nicht den Angreifern. Ein ähnliches Muster sei bereits bei der Aufkündigung des Atomabkommens (JCPOA) durch die USA zu beobachten gewesen.

Die Angriffe erfolgten wohlgemerkt ohne vorherige Zustimmung des US-Kongresses. Ein Detail, das in der aufgeheizten Berichterstattung fast untergeht, aber verfassungsrechtlich von enormer Tragweite ist. Doch wen kümmert schon die Verfassung, wenn es um „Regime Change" geht?

Was auf dem Spiel steht

Sachs hält die amerikanisch-israelische Strategie langfristig für zum Scheitern verurteilt – „aber nicht ohne zuvor immenses Leid, Zerstörung und Tod zu verursachen". Der Diplomat wagte eine Einschätzung, die im westlichen Mainstream-Diskurs als Häresie gilt: „Eine ehrliche Einschätzung würde zeigen, dass die USA heute die gefährlichste Nation der Welt sind und Israel mit Sicherheit die gefährlichste Nation im Nahen Osten."

Man mag diese Einschätzung teilen oder nicht. Doch eines ist unbestreitbar: Die Welt steht an einem Scheideweg. Die Eskalation im Nahen Osten bedroht nicht nur die Stabilität einer ohnehin fragilen Region, sondern die gesamte Weltwirtschaft. Steigende Ölpreise, explodierende Versicherungsprämien, unterbrochene Lieferketten – all das wird auch den deutschen Bürger treffen. Und zwar härter, als es die meisten ahnen.

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, wie wichtig eine solide Vermögenssicherung ist. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich in jeder geopolitischen Krise der Menschheitsgeschichte als verlässlicher Wertspeicher erwiesen. Wer sein Portfolio mit realen Werten absichert, steht auch dann noch auf festem Boden, wenn die Papiermärkte ins Wanken geraten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen und Einschätzungen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und spiegeln die Meinung unserer Redaktion wider. Jeder Leser ist angehalten, eigene Recherchen durchzuführen und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, bevor er Anlageentscheidungen trifft. Für etwaige Verluste, die aus der Nutzung der hier bereitgestellten Informationen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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