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30.11.2025
09:53 Uhr

Wenn der Strom ausfällt, verhungern wir: Warum Deutschlands Ernährungssicherheit auf tönernen Füßen steht

Während die Bundeswehr medienwirksam den Häuserkampf in Berlin übt und sich auf hypothetische U-Bahn-Anschläge vorbereitet, übersieht die Politik einen entscheidenden Schwachpunkt unserer Gesellschaft: die Landwirtschaft. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) schlägt nun Alarm und fordert, dass Bauernhöfe endlich in die Katastrophenübungen einbezogen werden. Ein überfälliger Weckruf, der die eklatanten Versäumnisse der bisherigen Sicherheitspolitik offenlegt.

Die vergessene kritische Infrastruktur

„Für mich ist Lebensmittelerzeugung definitiv eine kritische Infrastruktur, die es zu schützen gilt", betont Rainer gegenüber der „Bild am Sonntag". Diese Erkenntnis kommt reichlich spät. Während man sich jahrelang auf spektakuläre Terrorszenarien konzentrierte, wurde die Basis unserer Existenz sträflich vernachlässigt. Was nützen intakte U-Bahnen, wenn die Regale in den Supermärkten leer sind?

Die Realität ist ernüchternd: Moderne Landwirtschaftsbetriebe sind hochkomplexe, technisierte Systeme. Melkroboter, computergesteuerte Fütterungsanlagen, GPS-gesteuerte Traktoren – ohne Strom und digitale Infrastruktur bricht die Nahrungsmittelproduktion binnen Stunden zusammen. Ein zweitägiger Stromausfall in Berlin mag für Stadtbewohner lästig sein. Für einen Milchviehbetrieb mit 500 Kühen bedeutet er den wirtschaftlichen Ruin und qualvoll verendende Tiere.

Konservendosen statt Konzepte

Rainers Vorschlag, die staatlichen Notfallreserven um Fertignahrung in Konserven zu erweitern, offenbart die ganze Hilflosigkeit der Politik. Während andere Länder resiliente Versorgungsstrukturen aufbauen, denkt man hierzulande in Dosenravioli. Die vorhandenen 150 Lager mögen für 30 Tage reichen – doch was passiert danach? Getreide, Erbsen und Dosenmilch helfen wenig, wenn niemand mehr weiß, wie man daraus eine Mahlzeit zubereitet.

Die wahre Katastrophe liegt nicht in fehlenden Konserven, sondern in der systematischen Zerstörung unserer landwirtschaftlichen Strukturen. Jahrzehntelange EU-Politik hat kleine und mittlere Betriebe in den Ruin getrieben. Übrig geblieben sind hochspezialisierte Großbetriebe, die bei der kleinsten Störung kollabieren. Ein Cyberangriff auf die Melksoftware eines Großbetriebs könnte die Milchversorgung ganzer Regionen lahmlegen.

Die unterschätzte Bedrohung

Während die Politik von Terroranschlägen fantasiert, zeigt die Realität längst andere Gefahren auf. Extremwetterereignisse, die unsere ideologiegetriebene Klimapolitik angeblich verhindern sollte, nehmen zu. Dürren wechseln sich mit Überschwemmungen ab. Die Energiewende hat die Stromversorgung destabilisiert – Blackouts sind keine Fiktion mehr, sondern eine reale Gefahr.

Besonders perfide: Dieselbe Politik, die unsere Bauern mit immer neuen Auflagen drangsaliert, erwartet im Ernstfall deren bedingungslose Funktionsfähigkeit. Man zwingt sie zur Extensivierung, verbietet bewährte Pflanzenschutzmittel und treibt sie mit Bürokratie in den Wahnsinn – um sich dann zu wundern, wenn die Erträge sinken und die Versorgungssicherheit wackelt.

Zeit für einen Paradigmenwechsel

Rainers Forderung ist ein erster Schritt, aber er greift zu kurz. Statt Symptome zu bekämpfen, müssen wir die Ursachen angehen. Deutschland braucht eine Renaissance der regionalen Landwirtschaft. Kleine, diversifizierte Betriebe sind krisenfester als industrielle Monokulturen. Traditionelle Anbaumethoden mögen weniger ertragreich sein, funktionieren aber auch ohne Hightech.

Die Ironie der Geschichte: Während unsere Großeltern noch wussten, wie man Vorräte anlegt und Gemüse einmacht, verlassen sich ihre Enkel blind auf Just-in-time-Lieferungen und Discounter. Eine Generation, die glaubt, Milch komme aus dem Tetrapack und Fleisch wachse in Plastikschalen, ist für Krisen denkbar schlecht gerüstet.

Es ist höchste Zeit, dass die Politik ihre Prioritäten überdenkt. Statt Milliarden in fragwürdige Klimaprojekte zu pumpen, sollten wir in die Resilienz unserer Nahrungsmittelversorgung investieren. Denn wenn der Ernstfall eintritt, helfen weder Windräder noch Gendersternchen – dann zählt nur, ob wir genug zu essen haben.

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