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Kettner Edelmetalle
21.01.2026
09:25 Uhr

Wirtschaftliche Talfahrt: Bundesregierung muss Wachstumsprognose erneut nach unten korrigieren

Die Hiobsbotschaften für die deutsche Wirtschaft reißen nicht ab. Wie nun bekannt wurde, sieht sich die Bundesregierung gezwungen, ihre ohnehin bescheidenen Wachstumserwartungen für das laufende Jahr abermals zu senken. Im Entwurf des Jahreswirtschaftsberichts korrigiert das Wirtschaftsministerium unter Katherina Reiche die BIP-Prognose für 2026 auf magere 1,0 Prozent – ein Rückgang um 0,3 Prozentpunkte gegenüber der Herbstprojektion.

Deutschland im wirtschaftlichen Siechtum

Was für andere Industrienationen als solides Wachstum gelten würde, ist für die einstige Wirtschaftslokomotive Europas ein Armutszeugnis. Nach zwei aufeinanderfolgenden Rezessionsjahren konnte die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr gerade einmal ein klägliches Plus von 0,2 Prozent verbuchen. Und nun soll es mit einem Prozent weitergehen? Man fragt sich unwillkürlich, ob dies wirklich das Beste ist, was die neue Große Koalition zu bieten hat.

Für das kommende Jahr 2027 prognostiziert die Regierung ein Wachstum von 1,3 Prozent – Zahlen, die angesichts der gewaltigen Herausforderungen, vor denen Deutschland steht, kaum als Aufbruchssignal gewertet werden können. Die Inflation soll derweil bei 2,1 Prozent verharren, was die Kaufkraft der Bürger weiter schmälert.

Strukturelle Probleme bleiben ungelöst

Die Gründe für diese katastrophale wirtschaftliche Entwicklung liegen auf der Hand: jahrelange politische Fehlentscheidungen, eine überbordende Bürokratie, explodierende Energiekosten und eine Infrastruktur, die den Anforderungen einer modernen Industrienation längst nicht mehr gerecht wird. Das von der Merz-Regierung geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen mag zwar kurzfristig Impulse setzen, doch die Zeche werden künftige Generationen zahlen müssen.

Die deutsche Wirtschaft steht vor einem Scherbenhaufen, den die Politik der vergangenen Jahre hinterlassen hat.

Besonders bitter: Während andere Länder längst auf Wachstumskurs sind, dümpelt Deutschland weiter vor sich hin. Die Automobilindustrie – einst das Rückgrat der deutschen Wirtschaft – kämpft mit massiven Absatzproblemen im Inland, während sie paradoxerweise in den USA Rekordverkäufe verzeichnet. Ein deutliches Zeichen dafür, dass nicht die Produkte das Problem sind, sondern der Standort Deutschland selbst.

Hoffnungsschimmer oder Selbsttäuschung?

Ökonomen bestätigen zwar die Regierungsprognose und verweisen auf positive Faktoren wie eine höhere Zahl an Arbeitstagen sowie steigende staatliche Investitionen in Aufrüstung und Infrastruktur. Doch kann man ernsthaft von einem Aufschwung sprechen, wenn das Wachstum hauptsächlich durch Rüstungsausgaben und kalendarische Zufälle getragen wird?

Die Wahrheit ist: Deutschland braucht keine kosmetischen Korrekturen, sondern einen fundamentalen wirtschaftspolitischen Kurswechsel. Weniger Ideologie, mehr Pragmatismus. Weniger Regulierung, mehr unternehmerische Freiheit. Weniger Schulden, mehr echte Reformen. Ob die aktuelle Regierung dazu in der Lage ist, darf bezweifelt werden.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und einer Politik, die offensichtlich keine nachhaltigen Lösungen bietet, suchen viele Bürger nach Möglichkeiten, ihr Vermögen zu sichern. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt und können eine sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Anlageportfolios darstellen.

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