
Wirtschaftsministerin Reiche stürzt in Umfragen ab – selbst Habeck war beliebter
Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Die neue Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche von der CDU schafft das scheinbar Unmögliche. Sie ist bei den Deutschen noch unbeliebter als ihr grüner Vorgänger Robert Habeck, der einst als „schlechtester Wirtschaftsminister aller Zeiten" in die Annalen einging. Ein bemerkenswertes Kunststück, das die ganze Misere der schwarz-roten Koalition unter Friedrich Merz offenbart.
Katastrophale Zustimmungswerte – auch in den eigenen Reihen
Die Zahlen des Meinungsforschungsinstituts Forsa sprechen eine unmissverständliche Sprache: Gerade einmal 18 Prozent der Befragten zeigen sich mit der Arbeit der CDU-Politikerin zufrieden. Satte 67 Prozent äußern sich hingegen „nicht zufrieden". Der Absturz ist dramatisch, bedenkt man, dass Reiche im Juli 2025 noch auf 39 Prozent Zustimmung kam bei 44 Prozent Ablehnung.
Zum Vergleich: Selbst Robert Habeck, dessen wirtschaftspolitische Inkompetenz legendär wurde, erreichte im Juli 2024 – kurz vor dem verdienten Ende der Ampelkoalition – noch 33 Prozent Zustimmung. CSU-Chef Markus Söder hatte ihn damals treffend als „schlechtesten Wirtschaftsminister aller Zeiten" bezeichnet. Nun, diese zweifelhafte Ehre könnte bald neu vergeben werden.
Kein Rückhalt in der eigenen Partei
Besonders alarmierend für die Ministerin dürfte sein, dass sie selbst im eigenen politischen Lager auf Granit beißt. Unter CDU-Anhängern sind laut Forsa erschütternde 75 Prozent mit ihrer Arbeit unzufrieden. Wenn nicht einmal die eigene Basis hinter einer Ministerin steht, stellt sich die berechtigte Frage: Wer eigentlich dann?
Die Kritik an Reiche ist vielfältig. Sie wirke kühl, reserviert und wenig durchsetzungsstark. Beobachter monieren, dass sie sich im eigenen Ressort nicht behaupten könne und SPD-Politiker wie Lars Klingbeil in ihren Bereich hineinregierten. Ein strukturelles Problem, das Bundeskanzler Merz offenbar nicht zu lösen vermag – oder nicht lösen will.
Das Erbe der grünen Wirtschaftspolitik
Fairerweise muss man einräumen: Reiche hat von ihrem Vorgänger einen Scherbenhaufen übernommen. Die ideologiegetriebene Wirtschaftspolitik der Grünen hat Deutschland an den Rand des Abgrunds geführt. Doch statt einen klaren Kurswechsel einzuleiten, verwaltet die neue Ministerin offenbar nur den Missstand. Die grünen Altlasten im Ministerium, bis hinauf zur Abteilungsleiterebene, wurden nicht ausgetauscht. Selbst der grüne Klaus Müller leitet weiterhin die Bundesnetzagentur – ein Habeck-Mann durch und durch.
Auch Kanzler Merz bleibt unbeliebt
Die Unzufriedenheit beschränkt sich keineswegs auf die Wirtschaftsministerin. Bundeskanzler Friedrich Merz selbst kommt nur auf 25 Prozent Zustimmung, während 73 Prozent der Befragten mit seiner Amtsführung hadern. Der Mann, der im Wahlkampf einen Politikwechsel versprach, liefert nicht. Stattdessen regiert eine Große Koalition, die sich in Sonderschulden flüchtet und die Probleme des Landes bestenfalls verwaltet.
Die Deutschen haben es satt. Sie haben genug von Politikern, die mehr an ihrer Karriere als am Wohl des Landes interessiert sind. Sie haben genug von einer politischen Klasse, die historische Bildung, strategische Urteilskraft und echtes Durchsetzungsvermögen vermissen lässt. Wenn man die Regierungen von Adenauer bis heute vergleicht, bekommt der Begriff „altrömische Dekadenz" tatsächlich eine ganz neue Bedeutung.
„Deutschland wird von Idioten regiert" – diese Einschätzung eines ausländischen Beobachters mag harsch klingen, doch angesichts der aktuellen Umfragewerte scheint ein Großteil der deutschen Bevölkerung diese Meinung zu teilen.
Die Frage, die sich stellt: Wie lange will sich Deutschland diese Regierung noch leisten? Die Antwort darauf wird nicht in Umfragen gegeben, sondern an der Wahlurne. Und dort könnte es für die etablierten Parteien noch ungemütlicher werden als in den aktuellen Erhebungen.

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