
Atom-Gipfel in China? Trump will mit Putin und Xi an einen Tisch!

Paukenschlag aus Washington: US-Präsident Donald Trump hat sich am Montag offen für ein Dreiertreffen mit Kremlchef Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping gezeigt. Das Thema: Atomwaffen und nukleare Abrüstung. Stattfinden könnte das Treffen schon im November im chinesischen Shenzhen.
„Eine sehr gute Sache für die Welt“
Trump ließ keinen Zweifel daran, dass er dieses Treffen will. Medienberichten zufolge sagte er:
„Wir würden das machen, um über Atomwaffen und nukleare Abrüstung zu sprechen.“
Eine Begegnung der drei größten Atommächte nannte er „eine sehr gute Sache für die Welt“. Bei der Gelegenheit wolle er auch den Ukraine-Krieg ansprechen.
US-Medien berichten, das Treffen könne am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) stattfinden. Laut einem Bericht der „Washington Post“ soll die Initiative von Putin selbst ausgegangen sein.
Peking schweigt, Kiew schlägt Alarm
Bestätigt ist bisher nichts. Chinas Außenamtssprecherin Mao Ning erklärte, ihr lägen dazu derzeit keine Informationen vor. Ein klassisches diplomatisches Schulterzucken, das alles bedeuten kann und nichts.
Aus Kiew kommt dagegen scharfer Widerspruch. Außenminister Andrij Sybiha warnte, ein solches Treffen könne Russland ermutigen, seinen Krieg fortzusetzen. Putin verdiene keinen Platz am Verhandlungstisch, solange er keine ernsthaften Schritte in Richtung Frieden unternehme.
Wie weiter berichtet wird, verlangt die Ukraine inzwischen, selbst an einem möglichen Gipfel teilzunehmen. Die Sorge in Kiew liegt auf der Hand: Man fürchtet, dass über die Ukraine verhandelt wird, ohne dass die Ukraine mit am Tisch sitzt.
Die Welt ohne Atom-Bremse
Warum gerade jetzt? Ein Blick zurück hilft. Am 5. Februar 2026 ist der New-START-Vertrag ausgelaufen. Er war das letzte verbliebene Abkommen, das die Atomarsenale der USA und Russlands begrenzte. Zum ersten Mal seit mehr als einem halben Jahrhundert gilt für beide Mächte keine rechtlich verbindliche Obergrenze mehr.
Laut Analysen des Londoner Thinktanks IISS halten sich Washington und Moskau bislang trotzdem informell an die alten Grenzen von 1.550 stationierten Sprengköpfen und 700 Trägersystemen. Überprüft wird das allerdings nicht. Trump hatte eine Verlängerung abgelehnt und stattdessen einen neuen, modernisierten Vertrag gefordert, der auch China einbezieht.
Genau da liegt der Knackpunkt. Nach westlichen Einschätzungen baut Peking sein Arsenal seit Jahren zügig aus. Bei der Militärparade im September 2025 zeigte China neue atomwaffenfähige Raketen vom Typ DF-5C. Schon in seiner ersten Amtszeit wollte Trump China in die Rüstungskontrolle einbinden. Er scheiterte damals.
Und Europa? Sitzt am Katzentisch
Für Berlin und Brüssel ist das ein Weckruf. Wenn die drei Großmächte über Atomwaffen und womöglich über die Zukunft der Ukraine reden, ist kein Europäer dabei. Schon beim Gipfel von Trump und Putin in Alaska im August 2025 sah die EU nur zu.
Die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz gibt Milliarden für Aufrüstung und Ukraine-Hilfe aus, mit Geld, das der deutsche Steuerzahler aufbringen muss. Weltpolitisches Gewicht scheint ihr das trotzdem nicht zu bringen. Kritiker sehen darin die Folge einer Außenpolitik, die zu lange auf moralische Appelle statt auf nüchterne Interessen gesetzt habe.
Unsicherheit wird zum Dauerzustand
Ob der Gipfel zustande kommt, ist offen. Ob er etwas bringt, noch mehr. Sicher ist nur: Eine Welt ohne verbindliche Rüstungskontrolle, mit einem Krieg mitten in Europa und eskalierenden Zollkonflikten, ist kaum noch berechenbar.
In solchen Zeiten setzen Sparer und Notenbanken traditionell auf Gold, einen Wertspeicher, der von keiner Regierung abhängt und an keinen Vertrag gebunden ist. Physische Edelmetalle können als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio ein sinnvoller Baustein der Vermögenssicherung sein.
Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten oder Edelmetallen. Er gibt die Meinung unserer Redaktion und die uns vorliegenden Informationen wieder. Bitte informieren Sie sich selbst, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen. Für diese Entscheidungen sind Sie selbst verantwortlich.
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