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Kettner Edelmetalle
06.02.2026
20:19 Uhr

Atompoker am Persischen Golf: USA und Iran ringen um Abkommen unter Kriegsdrohungen

Die Spannungen zwischen Washington und Teheran erreichen einen neuen Siedepunkt. Am heutigen Freitag treffen sich Vertreter beider Nationen im Oman zu Gesprächen, die über Krieg und Frieden in einer der explosivsten Regionen der Welt entscheiden könnten. Präsident Donald Trump hat unmissverständlich klargemacht: Entweder Iran stimmt einem Atomabkommen zu, oder es wird Bomben regnen.

Unvereinbare Positionen prallen aufeinander

Die Ausgangslage könnte kaum verfahrener sein. Während US-Außenminister Marco Rubio fordert, dass die Verhandlungen neben dem Atomprogramm auch Irans Raketenprogramm, die Unterstützung bewaffneter Gruppen in der Region und die Behandlung der eigenen Bevölkerung umfassen müssen, zeigt sich Teheran stur. Iran werde ausschließlich über sein Nuklearprogramm sprechen, heißt es aus der Hauptstadt der Islamischen Republik.

Diese Blockadehaltung überrascht kaum. Seit über zwei Jahrzehnten schwelt der Konflikt um Irans atomare Ambitionen. Bereits 2003 stellte die Internationale Atomenergiebehörde fest, dass Teheran gegen den Atomwaffensperrvertrag verstoßen hatte. Geheime Nukleararbeiten waren ans Licht gekommen – ein Vertrauensbruch, der bis heute nachwirkt.

Das gescheiterte Erbe der Obama-Ära

Das Atomabkommen von 2015, einst als diplomatischer Triumph Barack Obamas gefeiert, liegt längst in Trümmern. Trump bezeichnete es bereits in seiner ersten Amtszeit als den "schlechtesten Deal aller Zeiten" und stieg einseitig aus. Eine Einschätzung, die angesichts der iranischen Provokationen nicht von der Hand zu weisen ist. Unter Präsident Biden gab es zwar indirekte Gespräche, doch Fortschritte blieben aus. Stattdessen reicherte Iran sein Uran auf 60 Prozent an – gefährlich nahe an den 90 Prozent, die für eine Atombombe benötigt werden.

Militärische Eskalation im vergangenen Jahr

Die Lage eskalierte dramatisch. Im Juni 2024 startete Israel Luftangriffe mit dem erklärten Ziel, Iran am Bau von Atomwaffen zu hindern. Die Vereinigten Staaten schlossen sich der Kampagne an und bombardierten am 22. Juni iranische Nuklearanlagen, bevor ein Waffenstillstand vermittelt werden konnte. Der Zustand der beschädigten Einrichtungen bleibt bis heute unklar – ein beunruhigendes Informationsvakuum.

Irans Raketenpotenzial als zweite Bedrohung

Neben dem Atomprogramm bereitet Washingtons Strategen vor allem Irans gewaltiges Raketenarsenal Kopfzerbrechen. Die Islamische Republik verfügt über eines der größten Ballistikraketen-Arsenale im Nahen Osten. Erstmals 2024 feuerte Teheran Raketen direkt auf Israel – als Vergeltung für einen israelischen Angriff auf die iranische Botschaft in Damaskus.

Im vergangenen Kriegsjahr schoss Iran Hunderte von Raketen auf den jüdischen Staat ab und tötete dabei Dutzende Menschen. Israels mehrschichtiges Luftabwehrsystem wurde auf eine harte Probe gestellt. Premierminister Benjamin Netanjahu verglich die Bedrohung durch Irans "20.000 ballistische Raketen" mit dem Atomprogramm – beides seien wie "zwei Krebsgeschwüre".

"Irans Verteidigungs- und Raketenfähigkeiten werden niemals Gegenstand irgendwelcher Verhandlungen sein."

Mit diesen Worten schloss Irans Außenminister Abbas Araqchi jede Diskussion über das Raketenprogramm kategorisch aus. Eine Haltung, die Kompromisse nahezu unmöglich macht.

Die "Achse des Widerstands" – geschwächt, aber nicht besiegt

Irans regionale Machtprojektion durch bewaffnete Stellvertretergruppen wie Hamas und Hisbollah hat schwere Rückschläge erlitten. Israel fügte beiden Organisationen in den Konflikten nach dem 7. Oktober 2023 erhebliche Verluste zu. Der Sturz des syrischen Verbündeten Baschar al-Assad schwächte Teherans Einfluss zusätzlich.

Dennoch: Weder Hamas noch Hisbollah haben sich entwaffnen lassen. Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen, die während des Gaza-Krieges Raketen auf Schiffe im Roten Meer und auf Israel abfeuerten, kontrollieren weiterhin die bevölkerungsreichsten Gebiete des Landes. Washington versucht derweil, den Einfluss iranisch gestützter Milizen im Irak einzudämmen – notfalls mit Sanktionsdrohungen gegen irakische Politiker und sogar gegen die lebenswichtigen Öleinnahmen des Landes.

Proteste und Repression im Inneren

Trump verschärfte seine Drohungen gegen Iran während einer Protestwelle, die im Dezember ausbrach. Was als Demonstrationen gegen wirtschaftliche Not begann, schwoll zu landesweiten Protesten gegen die klerikale Herrschaft an. Es waren die blutigsten Unruhen seit der Revolution von 1979 – Tausende Menschen kamen ums Leben.

Während das Regime brutal durchgriff und ausländische Feinde für die Unruhen verantwortlich machte, warnte Trump Teheran davor, auf Demonstranten zu schießen. Er drohte mit "sehr starken Maßnahmen", sollte Iran Protestierende hinrichten. Später behauptete er, Teheran habe geplante Massenhinrichtungen abgesagt.

Ein Pulverfass vor der Explosion

Die Verhandlungen im Oman finden vor dem Hintergrund einer Region statt, die seit 2023 von Konflikten erschüttert wird. Die Positionen beider Seiten scheinen unvereinbar. Washington fordert umfassende Zugeständnisse, Teheran mauert. Die Frage ist nicht mehr, ob es zu einer Einigung kommt, sondern wie lange die fragile Ruhe noch hält – und was passiert, wenn sie bricht.

Für Anleger und Bürger gleichermaßen gilt: In Zeiten geopolitischer Unsicherheit erweisen sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber traditionell als verlässlicher Wertspeicher. Sie bieten Schutz vor den unberechenbaren Folgen internationaler Krisen und sollten als sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Portfolios in Betracht gezogen werden.

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