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24.02.2026
06:01 Uhr

Baden-Württemberg vor der Wahl: AfD rückt den Grünen bedrohlich auf die Pelle

Baden-Württemberg vor der Wahl: AfD rückt den Grünen bedrohlich auf die Pelle

Zwölf Tage vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026 zeichnet sich ein politisches Beben ab, das die etablierten Kräfte im Ländle in Nervosität versetzen dürfte. Eine aktuelle INSA-Umfrage offenbart, was viele längst geahnt haben: Die AfD liegt mit 20 Prozent nur noch hauchdünn hinter den Grünen, die auf 22 Prozent kommen. Das Rennen um Platz zwei wird zum eigentlichen Krimi dieser Wahl.

CDU vorne – aber mit Schrammen

Die CDU unter ihrem Spitzenkandidaten Manuel Hagel führt das Feld zwar mit 28 Prozent an, doch der Lack bekommt Risse. Im Vergleich zur Januar-Erhebung verloren die Christdemokraten einen Prozentpunkt – es handele sich um das schwächste Umfrageergebnis seit Juli 2023. Dennoch dürfte Hagel der nächste Ministerpräsident Baden-Württembergs werden. Eine Fortsetzung der Koalition aus Grünen und CDU gilt als ausgemacht, allerdings unter umgekehrten Vorzeichen: Statt Grün-Schwarz wird es wohl Schwarz-Grün heißen.

Für Cem Özdemir, den grünen Spitzenkandidaten, der seinen Parteifreund Winfried Kretschmann in der Staatskanzlei beerben wollte, ist der Traum vom Ministerpräsidentenamt bei sechs Punkten Rückstand praktisch geplatzt. Schlimmer noch: Die Grünen müssen zittern, nicht sogar hinter die AfD zurückzufallen. Ein Absturz um mehr als zehn Prozentpunkte gegenüber der Landtagswahl 2021 – das wäre ein politisches Erdbeben für eine Partei, die Baden-Württemberg über ein Jahrzehnt lang regiert hat.

AfD auf dem Vormarsch – eine Verdopplung steht bevor

Während die Grünen abstürzen, erlebt die AfD unter ihrem Ministerpräsidentenkandidaten Markus Frohnmaier einen beispiellosen Aufstieg. Mit 20 Prozent würde die Partei ihr Ergebnis von 2021 mehr als verdoppeln. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: In einem Bundesland, das jahrzehntelang als Hochburg des bürgerlichen Liberalismus galt, könnte eine Partei, die vom politischen Establishment systematisch ausgegrenzt wird, zweitstärkste Kraft werden.

Was sagt das über den Zustand der deutschen Politik? Es sagt vor allem eines: Die Bürger haben die Nase voll. Voll von einer Politik, die ihre Sorgen ignoriert. Voll von einer Regierungskoalition, die sich lieber mit Gendersternen und Klimazielen beschäftigt als mit den realen Problemen der Menschen – steigende Kriminalität, unkontrollierte Migration, explodierende Lebenshaltungskosten. Die Wähler in Baden-Württemberg senden ein unmissverständliches Signal, und die etablierten Parteien täten gut daran, es endlich ernst zu nehmen.

FDP sendet Lebenszeichen aus dem Kernland

Eine bemerkenswerte Randnotiz liefert die FDP. Die Liberalen klettern von fünf auf sechs Prozent und könnten damit erstmals seit der Bundestagswahl wieder in einen Landtag einziehen. Baden-Württemberg gilt historisch als Kernland der FDP – doch sechs Prozent sind ein Schatten früherer Tage. Vor gerade einmal fünf Jahren holte die Partei hier noch 10,5 Prozent. Dass sechs Prozent bereits als Erfolg gefeiert werden, zeigt den dramatischen Niedergang einer einst stolzen Partei.

Noch trauriger sieht es für die SPD aus. Mit stabilen zehn Prozent würde sie ihr historisches Rekordtief von 2021 sogar noch unterbieten. Die einstige Volkspartei ist im Südwesten zur Splittergruppe geschrumpft – ein Schicksal, das sie sich durch jahrelange Vernachlässigung bürgerlicher Interessen redlich verdient hat.

Die Brandmauer wackelt – im Kopf der Wähler ist sie längst gefallen

Besonders pikant: Bereits im Januar 2026 ergab eine Umfrage, dass eine Mehrheit der Baden-Württemberger ein Ende der sogenannten „Brandmauer" gegenüber der AfD befürwortet. Die Bürger haben offenkundig verstanden, was die politische Klasse noch immer nicht wahrhaben will – dass Ausgrenzung keine Probleme löst, sondern nur den demokratischen Diskurs beschädigt. Wenn 20 Prozent der Wähler eine Partei unterstützen, die von allen anderen wie ein Aussätziger behandelt wird, dann stimmt etwas grundlegend nicht mit dem System, nicht mit den Wählern.

Die Landtagswahl am 8. März wird zeigen, ob Baden-Württemberg den Mut aufbringt, neue Wege zu gehen – oder ob das Ländle in der bequemen Mittelmäßigkeit einer schwarz-grünen Koalition verharrt, die niemanden begeistert, aber auch niemanden verschreckt. Eines steht fest: Die politische Landschaft in Deutschland verschiebt sich – und zwar nach rechts. Wer das ignoriert, wird von der Geschichte überrollt.

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