
Berliner Stromkrise: Wegners Telefonlüge fliegt ihm um die Ohren
Es ist eine Geschichte, die man sich kaum ausdenken könnte – und die doch so bezeichnend ist für den Zustand der deutschen Politik im Jahr 2026. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) verstrickt sich nach dem verheerenden Brandanschlag auf die Berliner Energieinfrastruktur immer tiefer in Widersprüche. Was als Krisenmanagement hätte glänzen sollen, entpuppt sich zunehmend als Farce.
Das Phantom-Telefonat um 8:08 Uhr
Am 3. Januar 2026 legten linksextremistische Brandstifter das Berliner Stromnetz lahm. Rund 100.000 Menschen saßen plötzlich im Dunkeln – mitten im Winter, bei Minusgraden. Ein Anschlag auf die kritische Infrastruktur der deutschen Hauptstadt, der eigentlich sofortiges Handeln der politischen Führung erfordert hätte. Wegner selbst stellte sein Krisenmanagement in einem Interview als vorbildlich dar: Bereits um 8:08 Uhr habe er begonnen, Telefonate zu führen – mit Krisenstäben, mit Stromnetz Berlin, mit dem Bundeskanzleramt, mit dem Bundesinnenminister. Eine beeindruckende Liste. Nur leider scheint sie weitgehend frei erfunden zu sein.
Denn der Strombetreiber Stromnetz Berlin widerspricht dieser Darstellung nun frontal. Ein Unternehmenssprecher teilte mit, dass nach deren Kenntnisstand erst um 22:37 Uhr – also fast fünfzehn Stunden nach Wegners angeblichem Morgentelefonat – ein Gespräch zwischen dem Regierenden Bürgermeister und einem Mitglied des Krisenstabes stattgefunden habe. Darüber hinaus seien keine weiteren Gespräche dokumentiert. Keine. Null. Nichts.
Die Senatskanzlei rudert zurück – aber nur halbherzig
Auch die eigene Senatskanzlei kann Wegners Darstellung nicht stützen. Senatssprecherin Christine Richter erklärte, der Regierende Bürgermeister habe erst um 12:07 Uhr einen Lagebericht von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey erhalten. Ab 19:30 Uhr sei er dann in Kontakt mit der Stromnetz GmbH gewesen, ein weiteres Telefonat habe um 22:37 Uhr stattgefunden. Von einem Morgentelefonat um 8:08 Uhr – keine Spur. Die Diskrepanz zwischen Wegners öffentlicher Selbstdarstellung und den dokumentierten Fakten könnte kaum größer sein.
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: 100.000 Berliner frieren im Dunkeln, die Infrastruktur der Hauptstadt liegt nach einem Terroranschlag am Boden – und der Regierende Bürgermeister erfährt davon offenbar erst mittags und telefoniert erst abends mit den Verantwortlichen. Was tat Wegner in der Zwischenzeit? Er spielte Tennis.
Tennis statt Krisenstab
Ja, Sie haben richtig gelesen. Während Zehntausende seiner Bürger ohne Strom und Heizung ausharrten, schwang Berlins oberster Krisenmanager den Tennisschläger. Seine Rechtfertigung dafür klingt wie eine Realsatire, die selbst die kühnsten Kabarettisten nicht besser hätten formulieren können: „Ich musste abschalten, ich musste runterkommen, ich musste meine Gedanken fassen." Abschalten – ausgerechnet dieses Wort wählte ein Bürgermeister, dessen Stadt gerade buchstäblich abgeschaltet worden war.
Auch Bundeskanzleramt und Innenministerium wissen von nichts
Die Widersprüche beschränken sich nicht nur auf den Kontakt mit dem Strombetreiber. Medienberichten zufolge habe es am Vormittag des 3. Januar auch keine Telefonate mit dem Bundeskanzleramt oder dem Bundesinnenministerium gegeben – obwohl Wegner genau dies öffentlich behauptet hatte. Damit steht der Vorwurf im Raum, dass der Regierende Bürgermeister sein gesamtes Krisenmanagement schlicht erfunden haben könnte, um sein tatsächliches Nichtstun zu kaschieren.
Wegner selbst hat mittlerweile eine renommierte Medienrechtskanzlei eingeschaltet und bezeichnet die Berichterstattung als „kampagnenartig" und „haltlos". Ein klassischer Reflex von Politikern, die mit dem Rücken zur Wand stehen: Nicht die eigenen Verfehlungen sind das Problem, sondern diejenigen, die darüber berichten.
Ein Symptom des politischen Verfalls
Der Fall Wegner ist mehr als nur eine Berliner Provinzposse. Er ist symptomatisch für einen politischen Betrieb, der sich von den Bürgern und ihren Sorgen meilenweit entfernt hat. Ein linksextremistischer Terroranschlag auf die Energieversorgung einer Millionenstadt – und der verantwortliche Politiker spielt Tennis und erfindet anschließend Telefonate, um seine Untätigkeit zu verschleiern. In welchem Land leben wir eigentlich?
Dass die Täter des Brandanschlags trotz einer Millionenbelohnung offenbar immer noch nicht gefasst wurden, rundet das Bild der Hilflosigkeit ab. Linksextremistischer Terror gegen kritische Infrastruktur – und die politische Klasse reagiert mit Achselzucken, Tennismatches und juristischen Drohungen gegen Journalisten. Es ist diese Art von Politikversagen, die das Vertrauen der Bürger in ihre gewählten Vertreter systematisch zerstört.
Die CDU, die sich nach dem Zerfall der Ampelkoalition und den Neuwahlen als Partei der Verantwortung und des Neuanfangs inszeniert hatte, zeigt in Berlin ihr wahres Gesicht. Kai Wegner ist kein Einzelfall – er ist das Produkt einer Partei, die unter Angela Merkel über Jahre hinweg entkernt wurde und nun händeringend nach glaubwürdigem Personal sucht. Dass ausgerechnet dieser Mann die deutsche Hauptstadt regiert, sollte jedem zu denken geben, der noch Hoffnung in die politische Erneuerung Deutschlands setzt.

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