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Kettner Edelmetalle
12.03.2026
05:38 Uhr

Deutsche Autokonzerne im freien Fall: Milliardenverluste offenbaren das ganze Ausmaß des Desasters

Es ist ein Trauerspiel, das seinesgleichen sucht. Die einstige Kronjuwelen-Branche der deutschen Wirtschaft – die Automobilindustrie – versinkt in einem Strudel aus Gewinneinbrüchen, Massenentlassungen und strategischer Orientierungslosigkeit. Die jüngsten Geschäftszahlen von Volkswagen, Mercedes-Benz und Porsche lesen sich wie ein Obduktionsbericht des deutschen Industriestandorts.

Volkswagen: Halbierter Gewinn und 50.000 Jobs auf der Kippe

Europas größter Autobauer hat im vergangenen Geschäftsjahr einen regelrechten Absturz hingelegt. Das operative Ergebnis – also der Gewinn aus dem eigentlichen Kerngeschäft vor Zinsen und Steuern – halbierte sich auf magere 8,9 Milliarden Euro. Unter dem Strich sieht es noch düsterer aus: Der Nettogewinn sackte um 44 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro ab. Zur Erinnerung: Im Vorjahr hatte der Konzern noch stolze 12,4 Milliarden Euro verdient. Fast die Hälfte – einfach weg.

Doch die wahre Schockwelle kommt erst noch. Konzernchef Oliver Blume kündigte in einem Aktionärsbrief den Abbau von 50.000 Arbeitsplätzen allein in Deutschland an. Das entspricht etwa einem Sechstel der gesamten deutschen Belegschaft, die Ende 2024 noch rund 293.000 Menschen umfasste. Ursprünglich war lediglich von 35.000 Stellenstreichungen die Rede gewesen. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen: 50.000 Familien, 50.000 Existenzen, die nun um ihre Zukunft bangen.

Porsche: 98 Prozent Gewinneinbruch – ein Totalschaden

Wenn man dachte, schlimmer könne es nicht kommen, belehrte einen die VW-Tochter Porsche eines Besseren. Der Stuttgarter Luxushersteller, einst Inbegriff deutscher Ingenieurskunst und Premiumqualität, verzeichnete einen Gewinnrückgang von unfassbaren 98 Prozent. Man muss sich das vergegenwärtigen: Von jedem Euro Gewinn blieben gerade einmal zwei Cent übrig. Das ist kein Gewinnrückgang mehr – das ist ein Totalschaden.

Mercedes-Benz: Noch schlimmer als VW

Auch beim Stern aus Stuttgart sieht es nicht besser aus. Mercedes-Benz blickt sogar auf ein noch schwächeres Jahr als Volkswagen zurück. Der Gewinn brach um satte 57 Prozent ein, das EBIT belief sich auf lediglich 5,82 Milliarden Euro. Einen derart niedrigen Überschuss hatte der Konzern zuletzt im Jahr 2019 ausgewiesen – also noch vor der Corona-Pandemie, als die Welt eine gänzlich andere war.

Die Antwort des Managements? Ein Effizienzprogramm mit dem wohlklingenden Namen „Next Level Performance", das bis 2027 insgesamt fünf Milliarden Euro einsparen soll. Übersetzt in die Sprache der Betroffenen bedeutet das: Bis zu 20.000 Arbeitsplätze könnten dem Rotstift zum Opfer fallen. Bereits bis Oktober 2025 sollen 4.000 Beschäftigte über Abfindungen das Unternehmen verlassen haben. Parallel dazu wandern Produktionskapazitäten ins Ausland – mehr als eine Milliarde Euro fließt in den Ausbau des Werks im ungarischen Kecskemét. Deutschland verliert, Ungarn gewinnt. Viktor Orbán dürfte sich die Hände reiben.

Die wahren Ursachen: Klimawahn, Bürokratie und politisches Versagen

Wer nach den Ursachen dieses industriellen Niedergangs sucht, muss nicht lange forschen. Es ist eine toxische Mischung aus ideologiegetriebener Klimapolitik, erdrückender Bürokratie und astronomischen Energiekosten, die den deutschen Standort systematisch ruiniert. Die EU-Flottengrenzwerte zwingen die Hersteller im Namen des „Klimaschutzes" dazu, immer mehr Elektrofahrzeuge zu verkaufen – ob der Markt sie will oder nicht. Bei Nichteinhaltung drohen massive Strafzahlungen. Ein planwirtschaftliches Instrument, das in einer angeblich freien Marktwirtschaft nichts verloren hat.

Während deutsche Hersteller unter dieser regulatorischen Zwangsjacke ächzen, profitieren chinesische Konkurrenten wie BYD, SAIC, Nio oder Xpeng von niedrigen Energiekosten, minimaler Bürokratie, geringen Steuern und üppigen staatlichen Subventionen. Das Ergebnis ist so vorhersehbar wie verheerend: Volkswagen verliert nicht nur in China Marktanteile, sondern weltweit. Die deutschen Elektrofahrzeuge sind schlicht nicht wettbewerbsfähig – weder technisch noch preislich.

Man fragt sich unweigerlich: Wo waren die Vorstände, als die grüne Klimaideologie ihren Siegeszug durch die Konzernzentralen antrat? Wo war der Widerstand gegen eine Politik, die den Verbrennermotor – jahrzehntelang das Rückgrat deutscher Ingenieurskunst – zum Auslaufmodell erklärte, ohne dass ein tragfähiges Alternativkonzept existierte? Stattdessen haben sich die Manager wie willfährige Erfüllungsgehilfen einer realitätsfernen Politik verhalten und dafür auch noch Millionengehälter kassiert.

BMW: Der einzige Lichtblick – dank Verbrenner-Treue

Bezeichnenderweise steht ausgerechnet jener Hersteller am besten da, der den Verbrenner nicht vorschnell abgeschrieben hat: BMW. Die Münchner haben ihren vollständigen Jahresgewinn zwar noch nicht veröffentlicht, doch die Aussichten sind deutlich besser als bei der Konkurrenz. Stand des dritten Quartals befand sich das Ergebnis vor Steuern auf Vorjahresniveau. Die Strategie, technologieoffen zu bleiben und nicht blindlings dem Elektro-Hype hinterherzurennen, scheint sich auszuzahlen. Eine Lektion, die man in Wolfsburg und Stuttgart offenbar erst noch lernen muss.

US-Zölle verschärfen die Krise zusätzlich

Als wäre die Lage nicht schon prekär genug, kommen nun auch noch die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle von 20 Prozent auf EU-Importe hinzu. Für die exportabhängige deutsche Automobilindustrie ist das ein weiterer Schlag ins Kontor. Der amerikanische Markt, traditionell einer der wichtigsten Absatzmärkte für deutsche Premiumfahrzeuge, wird durch diese Handelsbarrieren zunehmend unzugänglich.

Die Kombination aus hausgemachten Problemen und externem Druck ergibt ein Bild, das an Dramatik kaum zu überbieten ist. Eine ganze Branche, die einst den Wohlstand dieses Landes mitbegründet hat, blickt zitternd in eine ungewisse Zukunft. Hunderttausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel – nicht nur bei den Herstellern selbst, sondern auch bei den zahllosen Zulieferern, die von der Automobilindustrie abhängen.

Es ist höchste Zeit, dass die Politik die ideologischen Scheuklappen ablegt und die Rahmenbedingungen am Standort Deutschland grundlegend verbessert. Niedrigere Energiekosten, weniger Bürokratie, eine technologieoffene Regulierung – das wären die Hebel, die es jetzt bräuchte. Ob die neue Große Koalition unter Friedrich Merz den Mut aufbringt, diese Kurskorrektur vorzunehmen, bleibt abzuwarten. Die bisherigen Signale stimmen jedenfalls nicht gerade optimistisch – ein 500-Milliarden-Sondervermögen auf Pump ist keine Industriepolitik, sondern Symptombekämpfung mit der Gießkanne.

Eines steht fest: Wenn Deutschland sein industrielles Fundament nicht verlieren will, muss jetzt gehandelt werden. Nicht morgen, nicht nach der nächsten Legislaturperiode – jetzt.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und industrieller Umbrüche gewinnt die Absicherung des eigenen Vermögens an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt und können als sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Anlageportfolios zur Vermögenssicherung beitragen.

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