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05.08.2025
12:37 Uhr

Deutsche versinken im digitalen Sumpf – Zwischenmenschlichkeit auf dem Sterbebett

Die neuesten Zahlen des Freizeitmonitors der Stiftung für Zukunftsfragen zeichnen ein erschreckendes Bild unserer Gesellschaft: 98 Prozent der Deutschen kleben in ihrer Freizeit am Bildschirm. Was einst als technischer Fortschritt gefeiert wurde, entpuppt sich zunehmend als soziale Katastrophe. Während die Menschen stundenlang durch soziale Medien scrollen, verkümmern echte Beziehungen wie Pflanzen ohne Wasser.

Der digitale Rausch und seine Folgen

Die repräsentative Studie, für die im Juni mehr als 3000 Menschen befragt wurden, offenbart schonungslos, wie tief wir bereits im digitalen Morast versunken sind. Klassische Medien erleben einen dramatischen Niedergang – nur noch 38 Prozent lesen gedruckte Zeitungen, während es 2010 noch 72 Prozent waren. Das lineare Fernsehen verliert ebenfalls massiv an Boden, während Streamingdienste und YouTube die Herrschaft über unsere Wohnzimmer übernommen haben.

Besonders alarmierend sei der Verlust zwischenmenschlicher Kontakte, wie Studienleiter Ulrich Reinhardt betont. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Trafen sich 2010 noch 24 Prozent wöchentlich mit Freunden zu Hause, sind es heute nur noch 20 Prozent. Noch dramatischer sieht es bei Großeltern aus – nur noch elf Prozent sehen ihre Enkel wöchentlich, während es vor 15 Jahren noch 22 Prozent waren.

Die Sehnsucht nach dem Echten

Paradoxerweise offenbart die Studie eine tiefe Kluft zwischen dem, was Menschen tun, und dem, was sie sich wünschen. Während fast alle ihre Zeit vor Bildschirmen verbringen, geben 74 Prozent an, am liebsten Zeit mit dem Partner zu verbringen. 66 Prozent sehnen sich nach Naturerlebnissen, ebenso viele möchten sich mit Tieren beschäftigen. Die Diskrepanz könnte kaum größer sein – nur ein Drittel der tatsächlichen Freizeitaktivitäten würde mit Spaß assoziiert, während es 1986 noch zwei Drittel waren.

Hoffnungsschimmer Sport

Immerhin gibt es einen Lichtblick in diesem düsteren Szenario: Erstmals gab mehr als die Hälfte der Befragten an, mindestens einmal wöchentlich Sport zu treiben. Dies könnte als Gegenbewegung zur digitalen Übersättigung interpretiert werden – Menschen suchen wieder nach körperlicher Betätigung als Ausgleich zum ewigen Starren auf Bildschirme.

Auch andere analoge Aktivitäten erleben eine Renaissance: Tagesausflüge, Restaurantbesuche und sogar Kinobesuche verzeichnen Zuwächse. Das Buchlesen hält sich konstant bei 35 Prozent – ein stiller Widerstand gegen die digitale Überflutung.

Zeit für eine Rückbesinnung

Diese Entwicklung sollte uns alle wachrütteln. Eine Gesellschaft, die ihre sozialen Bindungen dem digitalen Konsum opfert, sägt am Ast, auf dem sie sitzt. Traditionelle Werte wie Familie, Freundschaft und persönlicher Austausch – das Fundament jeder funktionierenden Gemeinschaft – werden zunehmend durch oberflächliche Online-Interaktionen ersetzt.

Es wäre an der Zeit, dass auch die Politik diese besorgniserregende Entwicklung ernst nimmt. Statt ständig neue digitale Initiativen zu fördern, sollte man sich fragen, wie man echte zwischenmenschliche Begegnungen wieder attraktiver machen kann. Doch von einer Regierung, die selbst mehr mit ideologischen Projekten als mit den wahren Bedürfnissen der Menschen beschäftigt ist, dürfte wenig zu erwarten sein.

Die Zahlen des Freizeitmonitors sind ein Weckruf. Wir müssen uns entscheiden: Wollen wir weiter in der digitalen Scheinwelt versinken oder uns auf das besinnen, was das Leben wirklich lebenswert macht – echte Begegnungen, tiefe Gespräche und gemeinsame Erlebnisse? Die Antwort darauf wird darüber entscheiden, in was für einer Gesellschaft wir in Zukunft leben werden.

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