
Deutsche Wehrkraft im freien Fall: Nur jeder Sechste würde das eigene Land verteidigen
Die Zahlen sind ein Schlag ins Gesicht für jeden, der noch an deutsche Wehrhaftigkeit glaubt: Gerade einmal 16 Prozent der Bundesbürger wären bereit, im Ernstfall ohne Zögern zur Waffe zu greifen und ihr Land zu verteidigen. Eine aktuelle Forsa-Umfrage offenbart das erschreckende Ausmaß der Verteidigungsunwilligkeit in einem Land, das sich zunehmend geopolitischen Bedrohungen gegenübersieht.
Erschreckende Realitätsverweigerung trotz wachsender Bedrohung
Während mehr als jeder Vierte Deutsche einen militärischen Angriff auf Deutschland in den nächsten fünf Jahren für wahrscheinlich hält, scheint die Bereitschaft zur eigenen Landesverteidigung auf einem historischen Tiefpunkt angelangt zu sein. Die klare Mehrheit von 59 Prozent würde im Falle eines Angriffs nicht zur Waffe greifen – bei Frauen liegt dieser Anteil sogar bei alarmierenden 72 Prozent.
Diese Zahlen werfen ein grelles Licht auf den Zustand einer Gesellschaft, die offenbar vergessen hat, dass Freiheit und Wohlstand nicht vom Himmel fallen, sondern verteidigt werden müssen. Jahrzehntelange Friedensdividende und eine Politik, die militärische Tugenden systematisch diskreditiert hat, zeigen nun ihre fatalen Folgen.
Die Jugend verweigert sich – ein Generationenkonflikt
Besonders brisant: Ausgerechnet die Generation, die im Ernstfall die Hauptlast der Verteidigung tragen müsste, lehnt eine Wiedereinführung der Wehrpflicht mit überwältigender Mehrheit ab. 61 Prozent der 18- bis 29-Jährigen sprechen sich gegen einen verpflichtenden Wehrdienst aus – ein deutliches Zeichen dafür, wie weit sich die junge Generation von traditionellen Werten wie Pflichtbewusstsein und Opferbereitschaft entfernt hat.
Diese Verweigerungshaltung steht in krassem Gegensatz zur älteren Generation, die mehrheitlich eine Rückkehr zur Wehrpflicht befürwortet. Man könnte meinen, die Älteren hätten noch verstanden, was es bedeutet, wenn ein Land seine Verteidigungsfähigkeit verliert.
Politisches Versagen auf ganzer Linie
Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz plant, die Verteidigungsausgaben bis 2032 zu verdoppeln – ein Schritt, den 67 Prozent der Befragten befürworten. Doch was nützen moderne Waffensysteme, wenn niemand bereit ist, sie zu bedienen? Die Bundeswehr kämpft bereits jetzt mit massiven Nachwuchsproblemen, und die Umfrageergebnisse lassen wenig Hoffnung auf Besserung.
Jahrelang hat die Politik, insbesondere unter der gescheiterten Ampel-Koalition, die Bundeswehr kaputtgespart und gleichzeitig eine Kultur gefördert, in der militärischer Dienst als antiquiert gilt. Stattdessen wurden Gendersternchen in Dienstvorschriften wichtiger als einsatzfähige Panzer.
NATO-Bündnisfall: Deutschland als Sicherheitsrisiko?
Während 59 Prozent der Deutschen es für wahrscheinlich halten, dass Deutschland einem NATO-Partner militärisch beistehen müsste, stellt sich die Frage: Mit welchen Soldaten? Ein Land, dessen Bevölkerung mehrheitlich nicht einmal zur Selbstverteidigung bereit ist, wird kaum glaubwürdig anderen zu Hilfe eilen können.
Diese Entwicklung macht Deutschland zunehmend zu einem Sicherheitsrisiko innerhalb des westlichen Bündnisses. Unsere Verbündeten müssen sich fragen, ob sie im Ernstfall auf deutsche Unterstützung zählen können – die Antwort dürfte ernüchternd ausfallen.
Zeit für eine Kehrtwende
Die Umfrageergebnisse sind ein Weckruf, der nicht überhört werden darf. Ein Land, das seine eigene Verteidigung nicht mehr ernst nimmt, hat seine Zukunft bereits verspielt. Es braucht dringend eine Renaissance traditioneller Werte wie Pflichtbewusstsein, Vaterlandsliebe und Wehrhaftigkeit – Begriffe, die in den vergangenen Jahren systematisch diskreditiert wurden.
Die neue Bundesregierung steht vor der Herkulesaufgabe, nicht nur die materiellen Defizite der Bundeswehr zu beheben, sondern auch den Verteidigungswillen der Bevölkerung wiederzubeleben. Ob ihr das gelingt, wird maßgeblich darüber entscheiden, ob Deutschland in einer zunehmend unsicheren Welt bestehen kann oder zum Spielball fremder Mächte wird.
„Ein Volk, das nicht bereit ist, sich selbst zu verteidigen, hat bereits kapituliert – nicht vor dem Feind, sondern vor der eigenen Bequemlichkeit."
In Zeiten wachsender geopolitischer Spannungen und zunehmender Unsicherheit sollten kluge Anleger auch über die Absicherung ihres Vermögens nachdenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich historisch als krisensichere Wertanlage bewährt und können als wichtiger Baustein eines diversifizierten Portfolios zur Vermögenssicherung beitragen.

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