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Kettner Edelmetalle
02.02.2026
06:39 Uhr

Deutschlands Energiepolitik: Wenn das Wetter zur existenziellen Bedrohung wird

Deutschlands Energiepolitik: Wenn das Wetter zur existenziellen Bedrohung wird

Es ist ein Armutszeugnis sondergleichen, das sich die Bundesrepublik Deutschland im Winter 2025/26 selbst ausstellt. Während unsere Großeltern das Wetter noch als harmloses Gesprächsthema bei Kaffee und Kuchen behandelten, ist es heute zur makroökonomischen Schicksalsfrage mutiert. Die ideologiegetriebene Energiewende der vergangenen Jahrzehnte rächt sich nun mit brutaler Konsequenz – und der deutsche Bürger darf die Zeche zahlen.

Das Erbe einer verfehlten Energiepolitik

Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache. Mit einem Gasverbrauch von rund 850 Terawattstunden pro Jahr und Speicherständen, die bedrohlich schnell sinken, steuert Deutschland auf eine Versorgungskrise zu, die hausgemacht ist. Etwa zwei Terawattstunden Gas verschwinden täglich aus den Speichern – bei einem aktuellen Füllstand von nur noch 86 Terawattstunden bedeutet dies, dass die Reserven bei gleichbleibenden Bedingungen bis Mitte März aufgebraucht sein könnten.

Doch was geschieht, wenn der Winter nicht gnädig bleibt? Die meteorologischen Prognosen zeichnen ein beunruhigendes Bild: Eine Wahrscheinlichkeit von 40 bis 50 Prozent für einen unterkühlten, schneereichen Winter und erschreckende 20 bis 25 Prozent für einen regelrechten Jahrhundertwinter. Dies sind keine abstrakten Zahlen für Statistiker, sondern konkrete Bedrohungsszenarien für Millionen deutscher Haushalte.

Die fatale Abhängigkeit von Wetterkapriolen

An durchschnittlichen Wintertagen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt verbraucht Deutschland drei bis vier Terawattstunden Gas täglich. Sinkt das Thermometer auf minus fünf Grad, schnellen die Werte auf vier bis fünf Terawattstunden. Bei sibirischen Verhältnissen von minus zehn Grad und darunter werden fünf bis sechs Terawattstunden überschritten. Die LNG-Terminals an Nord- und Ostsee können bestenfalls 1,3 bis 1,7 Terawattstunden täglich einspeisen – ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn der Frost zuschlägt.

Besonders perfide: Strenger Frost entsteht typischerweise in stabilen Hochdruckwetterlagen, in denen die Luft steht. Die Windräder, jene heiligen Kühe der grünen Energiewende, stehen dann still wie Denkmäler gescheiterter Ideologie. Solaranlagen verschwinden unter Schneedecken und liefern praktisch nichts. Ausgerechnet dann, wenn der Strombedarf am höchsten ist, versagen die sogenannten erneuerbaren Energien auf ganzer Linie.

Der Wahnsinn des Atomausstiegs

Man muss es so deutlich sagen: Der Atomausstieg war ein energiepolitischer Amoklauf. Vor diesem ideologischen Irrweg lieferten 17 deutsche Kernkraftwerke mit einer Gesamtleistung von rund 20 Gigawatt jährlich etwa 170 Terawattstunden zuverlässigen Strom ins Netz. Witterungsunabhängig. Rund um die Uhr. Bei jedem Wetter.

Diese Kraftwerke hätten täglich über 0,4 Terawattstunden produzieren können und den Gasmarkt um rund 0,5 Terawattstunden täglich entlasten können – denn Gaskraftwerke verbrauchen aufgrund ihres begrenzten Wirkungsgrads etwa doppelt so viel Erdgasenergie, wie sie an Strom liefern. Mit funktionierender Kernkraft wäre ein Gasmangel nicht oder nur minimal auf den Stromsektor durchgeschlagen.

„Mit Kernkraft war das Wetter lediglich ein Störfaktor an der Peripherie der Debatte – relevant für den Heizöl- und Gasverbrauch, aber nicht für die gesamte Wirtschaft."

Die bittere Ironie der Geschichte

Es entbehrt nicht einer gewissen tragischen Komik, dass ausgerechnet jene politischen Kräfte, die uns vor der angeblichen Klimakatastrophe retten wollten, uns nun in eine reale Energiekatastrophe manövriert haben. Die Grünen und ihre willfährigen Helfer in den anderen Altparteien haben ein System zerstört, das Generationen von Deutschen zuverlässig mit Energie versorgt hat.

Stattdessen sind wir nun abhängig von den Launen der Natur, von LNG-Tankern aus aller Herren Länder und von Gaspreisen, die an den Börsen wild schwanken. Die Bundesnetzagentur beschwichtigt zwar, dass durch verbesserte Importmöglichkeiten die Gasspeicher keine so große Rolle mehr spielten – doch die nackten Zahlen strafen diese Beruhigungspillen Lügen.

Was auf dem Spiel steht

Bei einem Füllstand von 20 Prozent muss die Bundesregierung kraft Gesetzes den Gasnotstand ausrufen und rationieren. Das trifft dann zuerst die Industrie – Stahl, Chemie, Glas – mit allen Konsequenzen für Arbeitsplätze und Wohlstand. Die Lebensmittelpreise werden explodieren, die Konsumgüter werden teurer, und der deutsche Michel darf wieder einmal die Rechnung für politisches Versagen begleichen.

Man darf hoffen, dass der Bundesregierung unter Friedrich Merz der Ernst der Lage klar ist. Doch Hoffnung ist bekanntlich keine Strategie. Die intakte Röhre von Nord Stream könnte das Problem entschärfen – doch aus ideologischen Gründen soll dies nicht geschehen. Lieber lässt man den Bürger frieren, als von der eigenen verfehlten Politik abzurücken.

Ein Fazit, das schmerzt

Deutschland hat sich entschieden, mit der Kernenergie eine jederzeit verfügbare, witterungsunabhängige Stromquelle aus dem System zu entfernen und ihre Rolle mit einem Brennstoff zu füllen, der in denselben Speicher passt wie unsere Heizenergie. Das Ergebnis ist eine Abhängigkeit vom Wetter, die eines Industrielandes unwürdig ist.

Die alte Werbung der Deutschen Bahn „Alle reden vom Wetter. Wir nicht" bekommt heute eine bittere Note: Wir können es uns schlicht nicht mehr leisten, nicht über das Wetter zu reden. Denn das Wetter entscheidet mittlerweile darüber, ob unsere Wirtschaft funktioniert, ob unsere Wohnungen warm bleiben und ob Deutschland als Industriestandort überleben wird.

In Zeiten solcher Unsicherheiten zeigt sich einmal mehr der Wert von Sachwerten. Während Papiergeld und politische Versprechen im Sturm der Krisen verwehen, behalten physische Edelmetalle wie Gold und Silber ihren Wert. Sie sind unabhängig von Stromnetzen, Gasspeichern und den Launen inkompetenter Politiker – eine Überlegung, die in diesen turbulenten Zeiten mehr denn je Beachtung verdient.

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