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28.01.2026
06:55 Uhr

DGB setzt auf gescheiterte Politiker: Kühnert und Lang sollen Rentenkonzept entwickeln

DGB setzt auf gescheiterte Politiker: Kühnert und Lang sollen Rentenkonzept entwickeln

Man reibt sich verwundert die Augen und fragt sich unwillkürlich, ob dies eine Satire-Meldung sein könnte. Doch nein, der Deutsche Gewerkschaftsbund meint es offenbar ernst: Ausgerechnet Kevin Kühnert und Ricarda Lang – zwei Politiker, die weder durch fachliche Expertise noch durch nennenswerte Berufserfahrung in der freien Wirtschaft aufgefallen sind – sollen nun an einem alternativen Rentenkonzept arbeiten. Der DGB hat eine eigene Kommission ins Leben gerufen, die Gegenvorschläge zur Rentenkommission der Bundesregierung entwickeln soll.

Geballte Inkompetenz als Qualifikationsmerkmal?

Die Besetzung dieser Kommission wirft fundamentale Fragen auf. Kevin Kühnert, der ehemalige SPD-Generalsekretär, brach sein Publizistik-Studium nach nur einem Jahr ab und arbeitete anschließend im Callcenter eines Online-Spielzeughändlers. Ein später begonnenes Politikwissenschaftsstudium ruht seit Jahren. Ricarda Lang, die ehemalige Grünen-Vorsitzende, erlangte erst im September 2025 ihren Bachelor of Laws – wohlgemerkt nach einer politischen Karriere, in der sie bereits über Milliardensummen mitentschied, ohne jemals einen regulären Beruf ausgeübt zu haben.

Welche finanzwissenschaftliche oder ökonomische Expertise bringen diese beiden Persönlichkeiten mit, um über die Zukunft der deutschen Alterssicherung zu beraten? Die Antwort dürfte ernüchternd ausfallen. Es scheint, als würde der DGB hier weniger auf Sachverstand setzen als vielmehr auf politische Netzwerke und ideologische Nähe.

Eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für gescheiterte Karrieren

Kühnert hatte nach seinem Rückzug aus der aktiven Politik bereits im Dezember angekündigt, für die linke NGO Finanzwende tätig zu werden. Nun kommt die Arbeit in der DGB-Rentenkommission hinzu. Lang wiederum zeigte sich Anfang Januar noch begeistert über ihre neue Position im Petitionsausschuss des Bundestages. Für sie sei das Gremium ein Gegenstück zur Glaskuppel des Reichstagsgebäudes – was auch immer das bedeuten mag.

Die Gewerkschaftsmitglieder, die immerhin ein Prozent ihres Bruttolohns an den DGB abführen, dürften sich fragen, ob ihr Geld hier sinnvoll investiert ist. Statt ausgewiesener Rentenexperten, Wirtschaftswissenschaftler oder erfahrener Praktiker aus der Finanzbranche setzt man auf zwei Politiker, deren größte Qualifikation offenbar darin besteht, dem richtigen politischen Lager anzugehören.

Die üblichen Verdächtigen am Tisch

Neben Kühnert und Lang sollen auch weitere Gewerkschaftsfunktionäre in der Kommission vertreten sein: Yasmin Fahimi, die DGB-Vorsitzende und ebenfalls ehemalige SPD-Generalsekretärin, sowie Vertreter von IG Metall, IGBCE, Verdi und GEW. Die Biathletin Verena Bentele und der CDU-Sozialpolitiker Peter Weiß komplettieren das Gremium. Wissenschaftliche Unterstützung soll es von diversen Professoren geben – immerhin ein Lichtblick in dieser ansonsten fragwürdigen Besetzung.

In mehreren thematischen „Laboren" sollen Inhalte vertieft werden. Die Themen reichen von Versorgungsansprüchen über die Finanzierung der Alterssicherung bis hin zu fairen Rentenübergängen. Ende Februar oder Anfang März soll die konstituierende Sitzung stattfinden, im Sommer dann eine Abschlussklausur mit anschließendem Bericht.

Ein Symptom des politischen Versagens

Diese Personalentscheidung ist symptomatisch für das, was in Deutschland seit Jahren schiefläuft. Statt auf echte Fachkompetenz zu setzen, werden politische Karrieren am Leben erhalten und ideologische Seilschaften gepflegt. Die Rentenfrage ist eine der drängendsten sozialpolitischen Herausforderungen unserer Zeit – und verdient bessere Antworten als das, was von dieser Kommission zu erwarten ist.

Der deutsche Bürger, der sein Leben lang in die Rentenkasse eingezahlt hat, darf sich zu Recht fragen, ob seine Interessen hier wirklich vertreten werden. Oder ob es nicht vielmehr darum geht, gescheiterten Politikern eine weiche Landung zu ermöglichen und gleichzeitig ideologisch genehme Konzepte zu entwickeln, die am Ende wieder der arbeitenden Bevölkerung auf der Tasche liegen werden.

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