Telefonisch Mo–Fr 8–20 Uhr erreichbar
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
17.08.2026
05:54 Uhr
KI-generiert

Ein Bagger, ein Kabel – und 3.600 Haushalte sitzen im Dunkeln

Ein Bagger, ein Kabel – und 3.600 Haushalte sitzen im Dunkeln
Symbolbild: KI-generiert

Ein einziger Baggerbiss hat im Süden Baden-Württembergs die Stromversorgung dreier Kommunen ausgeknipst. Am Dienstag, den 11. August, fiel um 11:36 Uhr in Bad Krozingen, Ebringen und Pfaffenweiler das Licht aus. Betroffen waren rund 3.600 Haushalte und etwa 60 Verteilstationen – in Bad Krozingen dauerte die Störung mehr als fünf Stunden.

Ein 20.000-Volt-Kabel als Achillesferse

Auslöser war nach den bislang veröffentlichten Angaben ein beschädigtes Mittelspannungskabel mit 20.000 Volt in der Bad Krozinger Hofstraße. Bei Bauarbeiten soll dort mutmaßlich ein Bagger die Leitung getroffen haben. Die Polizei datiert den großflächigen Ausfall auf kurz vor 11:45 Uhr.

Der Schaden blieb nicht lokal. Ebringen und Pfaffenweiler verloren zunächst komplett ihre Versorgung, dazu große Teile Bad Krozingens. Ein Kabel, drei Gemeinden im Dunkeln – die Verwundbarkeit moderner Infrastruktur lässt sich kaum anschaulicher demonstrieren.

Krisenstab im Kurort

Die Techniker des Netzbetreibers trennten zuerst die Schadstelle vom übrigen Netz und schalteten anschließend die unbeschädigten Bereiche schrittweise wieder zu. Nach rund einer Stunde lief bereits die Hälfte der ausgefallenen Verteilstationen. In weiten Teilen Bad Krozingens kehrte der Strom kurz nach 13 Uhr zurück, Pfaffenweiler meldete der Netzbetreiber um 14:06 Uhr als vollständig versorgt.

Ganz beendet war die dokumentierte Unterbrechung in Bad Krozingen jedoch erst um 16:45 Uhr. Die Stadt richtete einen Krisenstab ein. Eine Schadenssumme nannten weder Polizei noch Netzbetreiber öffentlich, auch zur Verantwortlichkeit für den Kabelschaden liegen bislang keine weiteren Angaben vor.

Und dann war da noch das Trinkwasser

Pikant: Der Blackout traf die Kurstadt mitten in einer zweiten Infrastruktur-Krise. Für Teile der Kernstadt galt bereits seit dem 7. August ein Abkochgebot wegen coliformer Bakterien im Trinkwasser. Als Ursache habe die Stadt später Schnecken in einer Kammer eines Hochbehälters identifiziert.

Ein Zusammenhang zwischen beiden Vorfällen ist nicht belegt – die Ursachen sind nach den veröffentlichten Angaben grundverschieden. Trotzdem musste eine Kommune binnen weniger Tage gleich zwei zentrale Versorgungssysteme stabilisieren. Strom und Wasser. Beides selbstverständlich. Bis es das nicht mehr ist.

Statistisch top – im Ernstfall trotzdem hilflos

Auf dem Papier steht Deutschlands Netz glänzend da: Laut Bundesnetzagentur lag die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung je Letztverbraucher 2024 bei 11,7 Minuten, unter dem Zehnjahresmittel von 12,7 Minuten. Doch Statistiken helfen niemandem, der fünf Stunden ohne Kühlschrank, Heizungspumpe, Kartenzahlung und Aufzug dasteht.

Aus Sicht unserer Redaktion zeigt der Fall exemplarisch, wie fragil die Kette wird, je mehr Lebensbereiche – vom Bezahlen bis zum Heizen – an der Steckdose hängen. Wer beim Umbau des Energiesystems primär auf Ideologie statt auf Robustheit und Redundanz setzt, riskiert genau solche Momente in größerem Maßstab.

Vorsorge bleibt deshalb Privatsache: Bargeld im Haus, Wasser, Vorräte, Batterien, ein Radio. Und wer sein Vermögen krisenfest aufstellen will, findet in physischen Edelmetallen eine Anlageform, die weder Strom noch Server braucht – als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt unsere Einschätzung auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen