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Kettner Edelmetalle
16.02.2026
18:35 Uhr

Einbürgerungsrekord in Berlin: Deutsche Pässe im Akkord – eine fatale Entwicklung

Was sich derzeit in der deutschen Hauptstadt abspielt, lässt selbst abgebrühte Beobachter der Migrationspolitik fassungslos zurück. Berlin hat im Jahr 2025 sage und schreibe 39.034 Einbürgerungen vorgenommen – eine glatte Verdopplung gegenüber dem Vorjahr und eine Vervierfachung im Vergleich zu 2023. Man reibt sich die Augen und fragt sich unwillkürlich: Werden deutsche Pässe inzwischen wie Flugblätter verteilt?

Die Zahlen sprechen eine erschreckende Sprache

Ein Blick auf die nackten Zahlen offenbart das ganze Ausmaß dieser Entwicklung. Während 2023 in Berlin noch 9.041 Menschen eingebürgert wurden, schnellte die Zahl 2024 bereits auf 21.811 hoch. Und nun, im Jahr 2025, hat man mit über 39.000 Einbürgerungen einen neuen Rekordwert erreicht. Auch Hamburg verzeichnet Zuwächse – von 7.538 über 9.599 auf 11.532 –, wenngleich die Dynamik dort bei weitem nicht so explosiv ausfällt wie in der Bundeshauptstadt.

Für ganz Deutschland liegen die Zahlen für 2025 noch nicht vor, doch der Trend ist unmissverständlich. Bereits von 2023 auf 2024 stiegen die bundesweiten Einbürgerungen von 200.100 auf knapp 292.000 – ein Anstieg um fast 50 Prozent. Man darf gespannt sein, welche Rekordzahl das Gesamtjahr 2025 offenbaren wird.

Das toxische Erbe der Ampel-Regierung

Die Ursache für diesen beispiellosen Anstieg ist schnell identifiziert: die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts vom Juni 2024, eines der letzten ideologischen Großprojekte der gescheiterten Ampel-Koalition. Mit einem Federstrich wurde die reguläre Mindestaufenthaltsdauer für eine Einbürgerung von acht auf fünf Jahre herabgesetzt. Mehr noch – eine sogenannte „Turbo-Einbürgerung" nach bereits drei Jahren wurde ermöglicht, sofern „besondere Integrationsleistungen" vorlagen. Was genau unter diesen besonderen Leistungen zu verstehen war, blieb freilich im Nebulösen.

Zwar wurde diese Turbo-Option im Oktober 2025 wieder gestrichen. Doch der Schaden war da längst angerichtet. Die Schleusen waren geöffnet, die Anträge eingereicht, die Maschinerie lief auf Hochtouren. Es ist das klassische Muster einer Politik, die erst handelt und dann – wenn überhaupt – nachdenkt. Die Ampel-Regierung hat mit dieser Reform ein Vermächtnis hinterlassen, dessen Konsequenzen Deutschland noch lange beschäftigen werden.

Betrugsverdacht und gefälschte Sprachzertifikate

Als wäre die schiere Masse an Einbürgerungen nicht schon beunruhigend genug, verdichten sich nun auch noch die Hinweise auf systematischen Betrug. Mutmaßlich gefälschte Sprachzertifikate stehen im Raum – ein Skandal, der das ohnehin fragile Vertrauen der Bürger in die Integrität des Einbürgerungsverfahrens weiter untergräbt. Wie viele der knapp 40.000 Berliner Einbürgerungen auf Grundlage manipulierter Dokumente erfolgten? Niemand weiß es. Und genau das ist das Problem.

CDU-Politiker Daniel Peters fordert daher die Aussetzung sämtlicher Einbürgerungsverfahren. Sein Parteikollege Alexander Throm, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, verlangt eine eingehende Prüfung aller fraglichen Fälle und eine Aussetzung laufender Verfahren für die Dauer der Aufklärung. Löbliche Forderungen – doch man fragt sich unweigerlich: Warum erst jetzt? Die CDU regiert in Berlin unter Kai Wegner, die Union stellt mit Friedrich Merz den Bundeskanzler. Wer, wenn nicht sie, hätte die Möglichkeit gehabt, diesem Treiben frühzeitig Einhalt zu gebieten?

Wenn Staatsangehörigkeit zur Ramschware wird

Die deutsche Staatsangehörigkeit war einmal etwas, das man sich verdienen musste. Ein Privileg, das am Ende eines langen Weges der Integration stand – sprachlich, kulturell, wirtschaftlich. Was die Ampel-Regierung mit ihrer Reform angerichtet hat, kommt einer Entwertung dieses Privilegs gleich. Fünf Jahre Aufenthalt, ein Sprachzertifikat – möglicherweise gefälscht – und fertig ist der neue Deutsche. So einfach sollte es nicht sein. So einfach darf es nicht sein.

Die seit Ende 2025 geltende Zehn-Jahres-Sperre für Personen, die sich die Einbürgerung durch vorsätzliche Täuschung erschleichen wollen, ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung. Doch sie wirkt wie ein Pflaster auf einer klaffenden Wunde. Was nützt eine Sperre, wenn die Kontrolle der eingereichten Dokumente offensichtlich löchrig ist wie ein Schweizer Käse?

Die Junge Union will nachschärfen – aber reicht das?

Immerhin regt sich innerhalb der Union Widerstand. Die Junge Union hat für den Bundesparteitag einen Antrag eingereicht, der die Einbürgerungsfristen wieder auf acht Jahre anheben und Personen, die illegal eingereist sind, grundsätzlich von der Einbürgerung ausschließen will. Das klingt nach gesundem Menschenverstand – und genau deshalb darf man skeptisch sein, ob sich diese Forderungen in der Realpolitik der Großen Koalition durchsetzen werden. Denn die SPD als Koalitionspartner dürfte wenig Interesse daran haben, die Einbürgerungspolitik nennenswert zu verschärfen.

Was Deutschland braucht, ist keine kosmetische Korrektur, sondern eine grundlegende Kehrtwende. Die Staatsbürgerschaft muss wieder das sein, was sie einmal war: der krönende Abschluss einer gelungenen Integration, nicht deren Startschuss. Solange Politiker aller Couleur diesen Unterschied nicht begreifen – oder nicht begreifen wollen –, wird sich an der fatalen Entwicklung nichts ändern. Die Bürger dieses Landes haben ein Recht darauf, dass ihre Staatsangehörigkeit nicht zur Massenware degradiert wird. Es wird höchste Zeit, dass die Politik diesem Anspruch gerecht wird.

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