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Kettner Edelmetalle
22.07.2026
05:12 Uhr

Empörung im Zwangsgebühren-Sender: Wenn Fernsehräte um eine Antifa-Gewalthymne trauern

Man reibt sich die Augen und fragt sich, ob man richtig gelesen hat. Ausgerechnet jene, die im ZDF-Fernsehrat über die Einhaltung des Programmauftrags wachen sollen, laufen nun Sturm – nicht etwa gegen eine linksextreme Gewaltverherrlichung, sondern gegen deren Absetzung. Es ist ein Lehrstück darüber, wie tief die ideologische Schlagseite in den Institutionen unseres gebührenfinanzierten Rundfunks mittlerweile reicht.

Ein offener Brief mit bemerkenswerten Unterzeichnern

Acht Mitglieder des ZDF-Fernsehrats haben sich in einem offenen Brief zusammengetan, um die Senderleitung öffentlich zu rüffeln. Der Grund? Intendant Norbert Himmler und der Sender hätten den Antifa-Musiker Danger Dan, bürgerlich Daniel Pongratz, von einem Auftritt in der Sendung „Die Anstalt“ ausgeladen. Damit, so der Vorwurf, habe man eine „Gelegenheit verpasst“, eine Debatte über Rechtsextremismus anzustoßen.

Unter den Unterzeichnern findet sich prominente Prominenz aus dem grün-gewerkschaftlichen Milieu: die ehemalige Grünen-Familienministerin Lisa Paus, eine Verdi-Gewerkschafterin, die Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sowie eine frühere Grünen-Kommunalpolitikerin. Man könnte fast meinen, es handele sich um ein Klassentreffen jener politischen Kräfte, die uns seit Jahren erklären, wo Gefahr und wo Tugend zu verorten sei.

Die Frage, ob das Lied zu Gewalt aufrufe, könne angeblich nur „im Kontext der gesamten Sendung“ beantwortet werden – nicht aus der „isolierten Betrachtung einzelner Liedzeilen“.

Was genau haben diese Damen und Herren eigentlich verteidigt?

Ein Blick auf den Inhalt des abgesagten Liedes mit dem verharmlosenden Titel „Keine Angst“ genügt, um zu verstehen, worum es hier tatsächlich geht. In dem Stück soll Pongratz dem Zuhörer detaillierte Ratschläge geben, wie man Antifa-Strukturen aufbaut und politisch Andersdenkende bespitzelt. Das Ganze gipfelt in kaum verhüllten Gewaltaufrufen und – man lese und staune – in „freundlichen Grüßen“ an mehrere rechtskräftig verurteilte Gewalttäter der linksextremen „Hammerbande“.

Der ZDF-Intendant selbst fand hierfür ungewöhnlich klare Worte. Er habe es „meiner Ansicht nach unzweifelhaft mit einer Gebrauchsanweisung zum linken, gewaltbereiten Widerstand zu tun“, ließ Himmler verlauten. Bemerkenswert, dass ausgerechnet die Senderleitung hier die Reißleine ziehen musste, während die vermeintlichen Aufsichtsgremien in kollektive Empörung verfielen.

Die entlarvende Doppelmoral des Diskurses

Man stelle sich für einen Moment vor, ein Künstler hätte in einem Lied Anleitungen zum Aufbau rechter Schlägertrupps gegeben und rechtskräftig verurteilte Gewalttäter mit „freundlichen Grüßen“ bedacht. Wie lange hätte es wohl gedauert, bis derselbe Fernsehrat, dieselben Gewerkschaftsfunktionäre und dieselbe ehemalige Ministerin eine parlamentarische Untersuchung gefordert hätten? Die Antwort dürfte jedem klar sein, der die medialen Reflexe dieses Landes kennt.

Genau hier liegt der wunde Punkt. Gewalt scheint für Teile des politischen Establishments nicht per se verwerflich zu sein – es kommt offenbar darauf an, gegen wen sie sich richtet. Diese selektive Empörung ist es, die viele Bürger längst am Sinn eines zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunks zweifeln lässt.

Vertrauen verspielt, Milliarden kassiert

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk verschlingt Jahr für Jahr über acht Milliarden Euro Zwangsgebühren – Geld, das jeder Haushalt in Deutschland aufbringen muss, ob er will oder nicht. Dass ausgerechnet die Aufsichtsgremien dieses Apparats offenbar kein Problem darin sehen, einer Antifa-Gewalthymne eine Bühne zu bieten, ist ein Skandal, der nicht folgenlos bleiben sollte. Wer sich fragt, warum das Vertrauen in diese Institutionen erodiert, findet hier eine der Antworten.

Es ist ein weiteres Symptom einer politischen Kultur, die die Verhältnismäßigkeit verloren hat. Solange linksextreme Gewalt verniedlicht und hinter dem Deckmantel der „Kunstfreiheit“ verteidigt wird, während gleichzeitig jede konservative Regung unter Generalverdacht gestellt wird, kann von Ausgewogenheit keine Rede sein. Ein Großteil der Bürger dieses Landes hat das längst erkannt.

Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Rechtsberatung dar. Für eigene Bewertungen empfehlen wir jedem Leser eine sorgfältige eigene Recherche.

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