Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
02.02.2026
06:41 Uhr

EU-Indien-Abkommen: Freihandel als Tarnmantel für neue Migrationswellen?

Was sich auf den ersten Blick als historisches Handelsabkommen präsentiert, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als geschickt verpackter Migrationsdeal. Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen inszenierte sich bei ihrem Indien-Besuch in wechselnden Designeroutfits aus goldfarbenem Seidenbrokat – eine Anbiederei, die ihresgleichen sucht. Doch hinter dem diplomatischen Glanz verbirgt sich eine Agenda, die den europäischen Bürgern teuer zu stehen kommen könnte.

Die „Mutter aller Handelsabkommen" – oder doch nur ein Trojanisches Pferd?

Von der Leyen sprach vollmundig von der „Mutter aller Handelsabkommen" und schwärmte von der Vereinigung der „beiden größten Demokratien der Welt". Dabei übersah sie geflissentlich, dass die EU keineswegs demokratisch organisiert ist, sondern vielmehr einem Lehensstaat gleicht, in dem sie selbst ihr Amt einst von Emmanuel Macron und Angela Merkel empfing. Die Zahlen des Abkommens sprechen eine deutliche Sprache: Während über 90 Prozent der indischen Waren künftig zollfrei in die EU gelangen sollen, schafft Indien seine Zölle lediglich für 30 Prozent der EU-Importe ab. Bei Automobilen wird der Zoll zwar von astronomischen 110 auf zehn Prozent gesenkt – allerdings nur für maximal 250.000 Fahrzeuge binnen fünf Jahren.

Ist das wirklich ein fairer Deal? Oder handelt es sich um ein Abkommen für den internationalen Polit-Schein, das vor allem dazu dient, eine vermeintliche Unabhängigkeit von den USA zu demonstrieren?

Der eigentliche Kern: Arbeitskräfte-Import im großen Stil

Die indische Seite macht keinen Hehl daraus, worum es tatsächlich geht: um die „optimierte und sichere Mobilität von Fachkräften" – vor allem um „mehr Jobs für indische Jugendliche". Gemeint sind damit jene jungen Menschen, die in Indien offenbar nicht benötigt werden. Selbst der deutsche Botschafter in Neu-Delhi, Philipp Ackermann, bestätigte, dass Migration ein „heißes topic on the plate" sei – ein anstehendes Thema also, das bereits bei Friedrich Merz' Indien-Reise zehn Tage zuvor eine Hauptrolle spielte.

Von der Leyen formulierte es mit bemerkenswerter Doppelzüngigkeit: „Wir beide wissen: Unser größter Wohlstand sind unsere Menschen." Doch warum setzt Premierminister Modi dann so viel daran, indische Jugendliche nach Europa abzutreten? Die Antwort liegt auf der Hand: Geburtenreiche Jahrgänge lassen sich offenbar als Verhandlungsmasse einsetzen – und die EU nimmt so etwas nur allzu gerne.

Ein demografisches Pulverfass

Was dabei gerne verschwiegen wird: Etwa 14 Prozent der indischen Bevölkerung sind Muslime – das entspricht rund 200 Millionen Menschen. Sie bilden die zweitgrößte Religionsgemeinschaft des Landes und sind bei der hinduistisch geprägten Regierung Modi nicht unbedingt wohlgelitten. Die Frage, welche Bevölkerungsgruppen vorrangig den Weg nach Europa finden werden, bleibt unbeantwortet.

Das Dogma der Ersetzung

Die EU-Oberen lassen nicht ab von ihrer Theorie, dass jeder ausbleibende EU-Arbeitnehmer durch einen Zuwanderer ersetzt werden müsse. Dabei gibt es Millionen erwerbslose Europäer, überwiegend Jugendliche, die händeringend nach Arbeit suchen. Doch um deren Wohlstand scheint es kaum zu gehen. Stattdessen werden Zahlen in den Raum geworfen, als bestünde der Lebenssinn der Europäer einzig darin, eine gewisse Steuersumme abzuwerfen.

Ratspräsident António Costa zückte bei der Zeremonie stolz seinen indischen Pass – er ist auf seine Wurzeln in Goa stolz. Solche Doppelpass-Inszenierungen mögen sympathisch wirken, werfen aber die berechtigte Frage auf, ob sich der Mann zuvörderst um die Interessen der EU-Bürger sorgt oder doch andere Prioritäten verfolgt.

Landwirtschaft ausgeklammert – vorerst

Immerhin wurden landwirtschaftliche Produkte vorerst ausgeklammert, was europäische Bauernproteste abwenden dürfte. Die Erfahrungen mit den Mercosur-Protesten haben gezeigt: Die europäischen Landwirte sind nicht primär von ausländischer Konkurrenz ermüdet, sondern von den unrealistischen Green-Deal-Vorgaben der EU. Beides zusammen können sie schlicht nicht tragen – vor allem nicht die wirtschaftsfernen Auflagen, die ihnen von Brüsseler Ökokraten abverlangt werden.

Ein Fazit, das nachdenklich stimmt

Wenn man in Betracht zieht, dass die EU und Indien eigentlich nur ihre traditionell freundlichen Handelsbeziehungen bekräftigt haben, dann ist das gesamte Abkommen in Wahrheit ein Migrationsdeal im Gewand eines Freihandelsabkommens. Die Erfahrung lehrt: Die „Spitzen-Inder" gehen ohnehin woanders hin – nach Kanada, Neuseeland oder in die USA, wo mehr Netto vom Brutto bleibt und keine sprachlichen Barrieren existieren. Kommen werden jene, die es in der Heimat nicht geschafft haben.

Dieses Dogma der Ersetzung muss offensiv bekämpft werden. Denn davor endet der Migrationswahnsinn in dieser EU nicht. Es ist höchste Zeit, dass die europäischen Bürger erfahren, was in ihrem Namen verhandelt wird – und dass sie sich dagegen wehren.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und politischer Verwerfungen gewinnt die Absicherung des eigenen Vermögens zunehmend an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als krisenfeste Wertanlage bewährt und können eine sinnvolle Ergänzung zu einem breit gestreuten Anlageportfolio darstellen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen