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07.08.2025
09:27 Uhr

Euro-Dollar-Kurs im Würgegriff der US-Politik: Wenn Arbeitsmarktdaten zur Waffe werden

Der Euro tanzt wieder einmal nach der Pfeife Washingtons. Was sich in der vergangenen Handelswoche am Devisenmarkt abspielte, offenbart die ganze Misere der europäischen Währungspolitik: Die Gemeinschaftswährung steigt und fällt im Takt amerikanischer Konjunkturdaten, während Europa selbst zum hilflosen Zuschauer degradiert wird.

Trumps Zollkeule zeigt erste Wirkung

Am Montag notierte der Euro bei mageren 1,1576 US-Dollar – ein Rückgang, der die vorherigen Gewinne wieder zunichtemachte. Der kurze Höhenflug am Freitag? Nichts als eine Reflexreaktion auf schwache US-Arbeitsmarktdaten. Doch was die Dekabank-Analysten zwischen den Zeilen andeuten, sollte jeden aufhorchen lassen: Die aggressive Zollpolitik der Trump-Administration beginne bereits, ihre zerstörerische Wirkung zu entfalten.

Mit 20 Prozent auf EU-Importe, satten 34 Prozent auf China und 25 Prozent auf Mexiko und Kanada hat der 47. US-Präsident eine protektionistische Mauer errichtet, die ihresgleichen sucht. Während über 5 Millionen Amerikaner in 2100 Städten gegen diese Politik protestieren, scheint Europa nur eines zu können: zusehen und hoffen.

Die Politisierung der Fed: Ein gefährliches Spiel

Besonders beunruhigend ist die Entlassung der Chefin der amerikanischen Statistikbehörde durch Trump. Hier zeigt sich ein Muster, das an die dunkelsten Kapitel der Wirtschaftsgeschichte erinnert: Wenn Regierungen beginnen, unabhängige Institutionen zu untergraben, ist der Weg zur Manipulation nicht mehr weit. Fed-Gouverneurin Adriana Kugler zog offenbar die Konsequenzen und kündigte ihr vorzeitiges Ausscheiden an – ein Alarmsignal, das in Brüssel und Frankfurt eigentlich alle Warnlampen zum Leuchten bringen müsste.

Die Märkte erwarten, dass die Fed im September die Zinsen senken könnte – doch zu welchem Preis? Wenn Trump nur noch Ja-Sager in die Notenbank hievt, die blind für niedrige Zinsen plädieren, wird aus der einst stolzen Federal Reserve ein politisches Werkzeug.

Deutschland im Abwärtsstrudel

Als ob die transatlantischen Turbulenzen nicht genug wären, liefert Deutschland selbst besorgniserregende Signale. Die Auftragseingänge in der Industrie brechen ein – und die Analysten vermuten zu Recht, dass dies erst der Anfang der Zoll-Verwerfungen sein könnte. Während die neue Große Koalition unter Friedrich Merz ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur plant, explodieren die Staatsschulden weiter. Die versprochene Schuldenbremse? Offenbar nur ein weiteres gebrochenes Wahlversprechen.

Die Klimaneutralität bis 2045 wurde sogar im Grundgesetz verankert – ein ideologisches Prestigeprojekt, das Generationen von Steuerzahlern in die Pflicht nimmt. Die Rechnung werden unsere Kinder und Enkelkinder bezahlen müssen, während die Inflation weiter galoppiert und die Kriminalität auf Rekordniveau verharrt.

Gold als sicherer Hafen in stürmischen Zeiten

In diesem Umfeld geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten zeigt sich einmal mehr: Papierwährungen sind nur so stark wie das Vertrauen in die dahinterstehenden Regierungen. Wenn die Fed politisiert wird, wenn Europa zum Spielball amerikanischer Zollpolitik verkommt und wenn Deutschland seine Wirtschaft mit ideologischen Experimenten ruiniert, dann braucht es Alternativen.

Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als Wertspeicher bewährt. Sie kennen keine politischen Launen, keine Manipulation durch Notenbanken und keine ideologischen Experimente. In Zeiten, in denen der Euro zwischen 1,15 und 1,17 Dollar pendelt wie ein Blatt im Wind, bieten sie die Stabilität, die Papierwährungen längst verloren haben.

Fazit: Die Währungspolitik als Spiegel des Niedergangs

Die aktuellen Entwicklungen am Devisenmarkt sind mehr als nur Zahlenspiele für Trader. Sie offenbaren den schleichenden Niedergang westlicher Institutionen, die Politisierung einst unabhängiger Notenbanken und die Hilflosigkeit Europas gegenüber amerikanischer Machtpolitik. Während Trump mit seiner Zollkeule um sich schlägt und die Fed nach seiner Pfeife tanzen lässt, versinkt Deutschland in einem Meer aus Schulden und ideologischen Träumereien.

Wer in diesen turbulenten Zeiten sein Vermögen schützen will, sollte nicht allein auf Währungen setzen, die zum Spielball politischer Interessen geworden sind. Eine durchdachte Beimischung physischer Edelmetalle in einem breit gestreuten Portfolio könnte sich als weitsichtige Entscheidung erweisen – besonders wenn die nächste Krise vor der Tür steht.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger muss seine Investitionsentscheidungen selbst treffen und trägt die volle Verantwortung für seine Anlageentscheidungen. Eine gründliche eigene Recherche ist unerlässlich.

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