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Kettner Edelmetalle
17.02.2026
19:08 Uhr

Europas Eliten bejubeln Amerikas linke Heilsbringer – und ignorieren dabei die eigene Misere

Es war ein Schauspiel, das an Realsatire kaum zu überbieten war: Auf der Münchner Sicherheitskonferenz ließen sich die europäischen Eliten von zwei prominenten Vertretern der amerikanischen Linken verzaubern – Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom und der demokratischen Kongressabgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez. Zwei Politiker, deren wirtschaftspolitische Rezepte exakt jene Zutaten enthalten, die Europa in seine gegenwärtige ökonomische Stagnation geführt haben.

Kalifornien als Vorbild? Ein schlechter Witz

Newsom, dessen Bundesstaat derzeit eine regelrechte Fluchtbewegung von Milliardären, Investoren und Unternehmen erlebt, hatte die Chuzpe, Kalifornien als „stabilen und verlässlichen Partner" für Europa anzupreisen. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Ein Gouverneur, dessen Hochsteuerpolitik, ausufernde Ausgabenprogramme und bürokratische Regulierungswut die produktivsten Köpfe seines Staates in Scharen vertreiben, empfiehlt eben dieses Modell einem Kontinent, der unter genau denselben Symptomen leidet. Das ist, als würde ein Brandstifter seine Dienste bei der Feuerwehr anbieten.

Besonders pikant: Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass mittlerweile 58 Prozent der amerikanischen Wähler ihre eigene Demokratische Partei als „zu liberal" betrachten – ein Rekordwert. Doch statt innezuhalten, suchen Newsom und Co. ihr Heil bei einem europäischen Publikum, das offenbar bereit ist, jeden sozialistischen Gemeinplatz mit stehendem Applaus zu quittieren.

Ocasio-Cortez: Wortsalat statt Substanz

Noch aufschlussreicher war der Auftritt von Alexandria Ocasio-Cortez. Die selbsternannte demokratische Sozialistin forderte die „beschleunigte" Einführung von Vermögenssteuern in den USA – einschließlich der Besteuerung nicht realisierter Gewinne. Genau jene Politik also, die in Kalifornien bereits dazu führt, dass Vermögende fluchtartig den Staat verlassen und ihre Investitionen mitnehmen. Die ökonomische Logik dahinter? Nicht vorhanden.

Doch es kam noch besser. Als Ocasio-Cortez zu sicherheitspolitischen Fragen Stellung nehmen sollte – etwa zur Taiwan-Problematik –, offenbarte sie eine derart spektakuläre Ahnungslosigkeit, dass selbst wohlwollende Beobachter zusammenzuckten. Ihr Gestammel zu diesem Thema ging als „Wortsalat" durch die sozialen Medien. Und als sie behauptete, Venezuela liege „unterhalb des Äquators" – was geographisch schlicht falsch ist –, erntete sie dennoch Applaus. Man fragt sich unwillkürlich: Ist das europäische Publikum so verzweifelt auf der Suche nach Verbündeten gegen Trump, dass es bereit ist, jeden noch so offensichtlichen Unsinn zu beklatschen?

Die vergessenen Lektionen der Geschichte

Was bei diesem transatlantischen Schulterschluss der Linken besonders beunruhigt, ist die vollständige Geschichtsvergessenheit aller Beteiligten. Europa hat die verheerenden Folgen sozialistischer Wirtschaftspolitik im 20. Jahrhundert am eigenen Leib erfahren. Als der britische Labour-Premierminister James Callaghan 1977 sozialistische Politikansätze verfolgte, führte dies zum berüchtigten „Winter of Discontent" – die Inflation schoss auf 25 Prozent, das Pfund kollabierte, und das Vereinigte Königreich musste sich wie ein Entwicklungsland beim Internationalen Währungsfonds verschulden.

In Frankreich erging es François Mitterrand nicht besser. Sein proklamierter „Bruch mit dem Kapitalismus" endete mit dem Zusammenbruch der französischen Wirtschaft und einer demütigenden Kehrtwende zurück zu marktwirtschaftlichen Prinzipien. Diese historischen Lehren werden heute weder diskutiert noch gelehrt – und genau das macht die Situation so gefährlich.

Während Europa und die amerikanische Linke die „Wärme des Kollektivismus" wiederentdecken, beweist Argentiniens Präsident Javier Milei mit einer der beeindruckendsten wirtschaftlichen Kehrtwenden der jüngeren Geschichte, dass freie Märkte und reduzierte Staatsausgaben Inflation, Defizite und Armut dramatisch senken können.

Die EU: Mehr Bürokratie als Antwort auf zu viel Bürokratie

Besonders alarmierend ist die Reaktion der EU auf ihre eigene wirtschaftliche Schwäche. Statt die erstickende Bürokratie und die zentralistischen Kontrollmechanismen zu lockern, die das Wachstum seit Jahren abwürgen, fordert die europäische Elite – ganz im Einklang mit ihren neuen amerikanischen Verbündeten – noch mehr Zentralisierung. Die Schaffung eines einheitlichen europäischen Unternehmensrechts, das sogenannte „28. Regime", ist nur ein Beispiel für diesen fatalen Reflex.

Und die Lösung für eine von Bürokratie erdrückte Wirtschaft? Natürlich: noch mehr Schulden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und andere drängen auf die Ausgabe von „Euro-Bonds", um sich den Weg aus der Krise zu leihen. Man kennt dieses Rezept – es ist dasselbe, das auch in Deutschland mit dem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der neuen Bundesregierung verfolgt wird. Schulden, die kommende Generationen durch Steuern und Abgaben werden finanzieren müssen. Friedrich Merz hatte versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Wie schnell doch Wahlversprechen in Vergessenheit geraten.

Newsom versichert: Trump ist nur vorübergehend

Newsom nutzte seinen Auftritt in München auch, um den Europäern zu versichern, dass Trumps Präsidentschaft nur ein vorübergehendes Phänomen sei und die USA bald die „Abrissbirne" demontieren würden, die die Administration gegen die EU geschwungen habe. Eine bemerkenswerte Aussage, wenn man bedenkt, dass Trumps Zollpolitik – so umstritten sie sein mag – zumindest den Versuch darstellt, amerikanische Wirtschaftsinteressen durchzusetzen. Etwas, das man von der europäischen Führung nicht behaupten kann.

Die Allianz zwischen der amerikanischen Linken und der EU-Elite ist nicht neu. Schon Hillary Clinton drängte die EU dazu, Amerikaner im Internet zu zensieren, nachdem Plattformen wie Twitter unter neuer Führung die Meinungsfreiheit wiederhergestellt hatten. Während Vizepräsident J.D. Vance die Europäer für ihre Angriffe auf die Redefreiheit kritisierte, schwärmten dieselben Europäer von demokratischen Politikern, die linksradikale Agenden vorantrieben.

Eine „neue Weltordnung mit europäischen Werten"?

Am Ende fanden Newsom und Ocasio-Cortez in München genau das, was sie suchten: ein Publikum, das ihre gescheiterten Ideen als visionär feiert. Und die EU fand die „verlässlichen Partner", nach denen sie sich für die Schaffung einer „neuen Weltordnung mit europäischen Werten" gesehnt hatte. Dass diese Werte in der Praxis wirtschaftliche Stagnation, Überregulierung und schleichenden Wohlstandsverlust bedeuten, scheint niemanden zu stören.

Für den deutschen Bürger, der unter steigenden Lebenshaltungskosten, einer schwächelnden Wirtschaft und einer Politik leidet, die ideologische Projekte über pragmatische Lösungen stellt, ist dieses Schauspiel mehr als nur ärgerlich. Es ist ein Symptom einer politischen Klasse, die sich von der Realität ihrer Bürger vollständig abgekoppelt hat. Die populistischen Bewegungen, die Europa derzeit erfassen – und die mittlerweile über 25 Prozent der Sitze im EU-Parlament besetzen –, sind die logische Antwort auf diese Arroganz der Macht.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und politischer Instabilität bleibt für den vorausschauenden Anleger die Frage, wie er sein Vermögen vor den Folgen dieser Politik schützen kann. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – gerade dann, wenn Regierungen den Weg der Schuldenfinanzierung und Geldentwertung beschreiten. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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