Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
02.04.2026
06:07 Uhr

Europas Energiewende-Illusion: Doppelt so viele Anlagen, aber kein Watt mehr Strom

Es ist eine jener unbequemen Wahrheiten, die man in den Hochglanzbroschüren der Energiewende-Enthusiasten vergeblich sucht: Seit dem Jahr 2000 hat sich die installierte Stromkapazität in der Europäischen Union nahezu verdoppelt. Windräder sprießen wie Pilze aus dem Boden, Solarparks überziehen ganze Landstriche – und dennoch stagniert die tatsächliche Stromerzeugung auf einem nahezu unveränderten Niveau. Die Wiener Denkfabrik Agenda Austria hat diese ernüchternde Diskrepanz in einer Grafik festgehalten, die es in sich hat: Oben die steil ansteigende Kurve der installierten Kapazität, unten die flache Linie der realen Produktion. Zwei Kurven, die auseinanderklaffen wie Versprechen und Wirklichkeit.

Das Naturgesetz kennt keine Ideologie

Der Grund für dieses Missverhältnis ist so simpel wie physikalisch unumstößlich. Wind- und Solarenergie liefern keinen konstanten Strom. Wenn der Wind nicht weht – und das tut er bekanntlich nicht auf Bestellung – und die Sonne hinter Wolken verschwindet, sinkt die Produktion auf ein Minimum. Egal, ob hundert oder hunderttausend Windräder installiert sind. Die Energiewende baut also Kapazität auf, aber keine Stabilität. Sie errichtet ein Potemkinsches Dorf der Stromerzeugung, das bei Flaute und Dunkelheit in sich zusammenfällt.

Wer hätte das ahnen können? Nun, eigentlich jeder, der in der Schule bei Physik nicht geschlafen hat. Doch die politische Klasse – allen voran die grün angestrichenen Weltverbesserer in Berlin, Brüssel und Wien – hat sich jahrelang an der Illusion berauscht, man könne mit genügend Subventionen und ideologischem Eifer die Naturgesetze überlisten.

Kernkraftwerke abgeschaltet, Backup vergessen

Besonders pikant wird die Angelegenheit, wenn man sich die energiepolitischen Entscheidungen der vergangenen Jahre vor Augen führt. In mehreren europäischen Ländern – Deutschland als trauriger Vorreiter – wurden Kernkraftwerke abgeschaltet. Also ausgerechnet jene Energiequellen, die konstant, zuverlässig und CO₂-arm Strom liefern. Gleichzeitig trieb man den Ausbau der Erneuerbaren mit Milliardensummen voran, ohne sich auch nur ansatzweise um stabile Backup-Systeme zu kümmern. Das Ergebnis ist ein Stromnetz, das immer stärker schwankt – ein energiepolitisches Kartenhaus, das beim nächsten Wintersturm oder der nächsten Dunkelflaute zusammenzubrechen droht.

Die Ökonomin Carmen Treml von der Agenda Austria bringt es auf den Punkt: Der Ausbau erneuerbarer Energien könne die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen nur dann verringern, wenn effiziente und ausreichende Speichermöglichkeiten vorhanden wären. Solche Speicherlösungen fehlen jedoch in großem Maßstab. Sie existieren bestenfalls als Pilotprojekte und Powerpoint-Präsentationen.

Milliarden versenkt – für ein System, das nicht liefert

Man muss sich die Dimension dieses Versagens einmal vergegenwärtigen. Hunderte Milliarden Euro an Steuergeldern und Subventionen sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten in den Ausbau der Erneuerbaren geflossen. Landschaften wurden mit Windrädern verschandelt, Bauern pflastern ihre Äcker mit Solarpanelen zu – und am Ende steht nicht ein einziges Kilowatt mehr zur Verfügung als zuvor. Das ist nicht nur ein technisches Problem. Es ist ein politisches Versagen monumentalen Ausmaßes.

Ohne verlässliche Backup-Kraftwerke, ohne ausreichende Speichertechnologien und ohne einen leistungsfähigen Netzausbau bleibt Europa anfällig für Energieengpässe. Oder, wie Treml es treffend formuliert: Ohne diese Voraussetzungen drohen die aktuellen Ausbauziele vor allem eines zu erzeugen – „mehr Bürokratie statt Planungssicherheit".

Die Frage, die sich Europa stellen muss

Wie lange kann ein System funktionieren, das immer größer wird, aber nicht mehr liefert? Diese Frage wird mit jedem neuen Windrad drängender. Und sie wird von einer politischen Klasse gestellt werden müssen, die sich jahrelang hinter Klimazielen und Transformationsrhetorik verschanzt hat, statt die physikalischen und ökonomischen Realitäten anzuerkennen. Die Energiewende in ihrer jetzigen Form ist nicht die Lösung – sie ist Teil des Problems. Ein ideologisch getriebenes Experiment auf dem Rücken der Bürger und Steuerzahler, das weder bezahlbaren noch verlässlichen Strom produziert.

Gerade in Zeiten wie diesen, in denen die wirtschaftliche Unsicherheit wächst und die Inflation den Bürgern das Ersparte auffrisst, zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als Instrument der Vermögenssicherung. Während politische Großprojekte scheitern und Steuergelder in fragwürdigen Energieprojekten versickern, bleibt Gold seit Jahrtausenden ein verlässlicher Wertspeicher – ganz ohne Wind und Sonnenschein.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Für individuelle Anlageentscheidungen ist jeder Leser selbst verantwortlich.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen