Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
10.03.2026
07:51 Uhr

Exportnation am Abgrund: Deutschlands Außenhandel startet mit historischem Einbruch ins Jahr

Die einstige Lokomotive der europäischen Wirtschaft stottert gewaltig. Die deutschen Exporte sind im Januar um satte 2,3 Prozent gegenüber dem Vormonat eingebrochen – auf nunmehr 130,5 Milliarden Euro. Es handelt sich dabei um den stärksten Rückgang seit Mai 2024, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit wurde selbst die ohnehin pessimistische Prognose der von Reuters befragten Ökonomen, die ein Minus von 2,0 Prozent erwartet hatten, noch unterboten. Der kräftige Dezember-Anstieg von 3,9 Prozent entpuppt sich im Rückblick als trügerisches Strohfeuer.

Importe brechen ein wie seit der Pandemie nicht mehr

Noch dramatischer als die Exportzahlen lesen sich die Importdaten. Die Einfuhren kollabierten im Januar um 5,9 Prozent auf 109,2 Milliarden Euro – das größte Minus seit April 2020, als die Corona-Pandemie die Weltwirtschaft in die Knie zwang. Ökonomen hatten ein leichtes Wachstum von 0,2 Prozent prognostiziert. Wer sich fragt, ob die deutsche Binnennachfrage noch einen Puls hat, findet in diesen Zahlen eine ernüchternde Antwort.

Man muss kein Volkswirt sein, um zu erkennen, was diese Zahlen bedeuten: Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer strukturellen Krise, die weit über konjunkturelle Schwankungen hinausgeht. Jahre der ideologiegetriebenen Energiepolitik, eine erdrückende Bürokratie und ein Standort, der international zunehmend an Attraktivität verliert, fordern ihren Tribut. Und die neue Große Koalition unter Friedrich Merz? Sie plant ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen – also neue Schulden –, das kommende Generationen über Steuern und Abgaben werden finanzieren müssen. Ob das die richtige Medizin für den kranken Patienten ist, darf bezweifelt werden.

USA kaufen mehr, China wendet sich ab

Ein bemerkenswertes Detail verbirgt sich in den Handelsströmen: Die Vereinigten Staaten blieben auch im Januar der wichtigste Abnehmer deutscher Waren. Trotz der von Präsident Trump verhängten Zölle von 20 Prozent auf EU-Importe stiegen die Ausfuhren in die USA um beachtliche 11,7 Prozent auf 13,2 Milliarden Euro. Offenbar haben viele Unternehmen noch vor dem Inkrafttreten weiterer Zollverschärfungen ihre Lieferungen beschleunigt – ein Vorzieheffekt, der sich in den kommenden Monaten rächen dürfte.

Das China-Geschäft hingegen brach regelrecht ein. Die Exporte in die Volksrepublik schrumpften um 13,2 Prozent auf nur noch 6,3 Milliarden Euro. Peking setzt zunehmend auf eigene Produktion und technologische Autarkie – eine Entwicklung, die deutsche Maschinenbauer und Automobilhersteller mit wachsender Sorge beobachten. Auch innerhalb Europas läuft es nicht rund: Die Ausfuhren in die EU-Staaten gingen um 4,8 Prozent auf 71,6 Milliarden Euro zurück. Wenn selbst der europäische Binnenmarkt schwächelt, sollten in Berlin sämtliche Alarmglocken schrillen.

Ein Silberstreif am Horizont – oder doch nur Wunschdenken?

Immerhin: Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren hat sich im Februar leicht aufgehellt. Das Barometer für die Exporterwartungen des Münchner Ifo-Instituts kletterte auf plus 2,6 Punkte, nachdem es im Januar noch bei minus 0,8 Punkten gelegen hatte. Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser sprach von „etwas Rückenwind", warnte jedoch zugleich vor übertriebener Euphorie.

„Von einer breit angelegten und dynamischen Erholung kann jedoch noch keine Rede sein."

Und als wäre die Lage nicht schon angespannt genug, belastet der seit Wochen andauernde Iran-Konflikt die Weltwirtschaft zusätzlich. Die israelischen Angriffe auf iranische Atomanlagen und die iranischen Vergeltungsschläge haben die geopolitischen Risiken massiv erhöht. Steigende Energiepreise und unterbrochene Handelsrouten könnten die ohnehin fragile deutsche Exportwirtschaft weiter unter Druck setzen.

Strukturelle Schwächen statt konjunktureller Delle

Was Deutschland erlebt, ist kein vorübergehender Schluckauf. Es ist das Ergebnis jahrelanger politischer Fehlentscheidungen. Die überhastete Energiewende hat die Strompreise in astronomische Höhen getrieben und energieintensive Industrien aus dem Land vertrieben. Die Bürokratie erstickt den Mittelstand, während sich die Politik lieber mit Gendersternchen und Klimazielen beschäftigt als mit der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Dass die Klimaneutralität bis 2045 nun sogar im Grundgesetz verankert wurde, mag ideologisch befriedigen – wirtschaftlich ist es ein Mühlstein um den Hals der deutschen Industrie.

In Zeiten derartiger wirtschaftlicher Unsicherheit und geopolitischer Verwerfungen suchen immer mehr Anleger nach sicheren Häfen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – gerade dann, wenn Papierwährungen durch Schuldenorgien und Inflation entwertet werden. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Konsultation eines qualifizierten Finanzberaters getroffen werden. Für Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Informationen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen