
Faustschlag gegen AfD-Abgeordneten: Politische Gewalt in Berlin eskaliert weiter
Was sich am vergangenen Samstag in der belebten Wilmersdorfer Straße im Berliner Stadtteil Charlottenburg zugetragen haben soll, ist ein weiteres erschreckendes Kapitel in der langen Geschichte politisch motivierter Gewalt gegen Vertreter der Alternative für Deutschland. Gegen 11.45 Uhr soll ein bislang unbekannter Angreifer einen AfD-Infostand attackiert haben – und dabei einem Abgeordneten mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben.
Der Ablauf des Angriffs
Laut einer Pressemitteilung des Berliner AfD-Pressesprechers Ronald Gläser habe der Täter zunächst eine Cola-Dose über den Informationsstand geschüttet. Als der AfD-Abgeordnete Marc Vallendar, der zugleich als rechtspolitischer Sprecher der Berliner AfD-Fraktion fungiert, einschritt und den Mann daran hindern wollte, weiteren Schaden anzurichten, sei er mit einem Faustschlag ins Gesicht attackiert worden. Anschließend ergriff der Unbekannte die Flucht. Selbst zufällig anwesende Passanten hätten den Angreifer verfolgt – allerdings ohne Erfolg. Der Mann entkam unerkannt.
Ein Lichtblick in dieser düsteren Angelegenheit: Es soll Bildmaterial existieren, das eine Fotofahndung ermöglichen könnte. Vallendar erstattete umgehend Anzeige wegen Körperverletzung. In seiner Stellungnahme brachte er die Sache auf den Punkt: Derartige Gewalttaten zielten darauf ab, die politische Willensbildung zu torpedieren. Dies werde jedoch nicht gelingen – auch deshalb nicht, weil immer mehr Bürger durchschauten, welche Gefahr für das Gemeinwesen von der radikalisierten politischen Linken ausgehe.
Ein beunruhigendes Muster
Der Vorfall in Charlottenburg steht keineswegs isoliert da. Er reiht sich ein in eine beängstigende Serie von Übergriffen auf AfD-Politiker, die in den vergangenen Monaten und Jahren eine erschreckende Dynamik entwickelt hat. Man erinnere sich: Anfang November 2025 verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf das Fahrzeug des Hamburger AfD-Bundestagsabgeordneten Bernd Baumann. Eine linksradikale Gruppierung bekannte sich zu der Tat – mit einer Selbstverständlichkeit, die fassungslos macht. Ende November desselben Jahres wurde der AfD-Bundestagsabgeordnete Julian Schmidt beim Gründungskongress eines AfD-Jugendverbandes in Gießen von vermummten Angreifern körperlich attackiert.
Doch es sind nicht nur Einzelfälle, die das Bild zeichnen. Die nackten Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Eine Kleine Anfrage der AfD aus dem Jahr 2025 förderte zutage, dass sich 36 Prozent aller Straftaten gegen Repräsentanten der Bundestagsparteien gegen AfD-Politiker richteten. Allein im ersten Halbjahr 2025 wurden 808 Vorfälle registriert, darunter 68 Fälle von Körperverletzungen oder tätlichen Angriffen. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen: 68 körperliche Attacken in nur sechs Monaten – gegen Vertreter einer demokratisch gewählten Partei, die in Parlamenten auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene sitzt.
Wo bleibt der Aufschrei der „Demokraten"?
Man stelle sich nur für einen kurzen Moment vor, ein solcher Angriff hätte sich gegen einen Abgeordneten der Grünen oder der SPD gerichtet. Die Republik stünde Kopf. ARD und ZDF würden Sondersendungen ausstrahlen, Bundespräsident und Kanzler würden sich mit Solidaritätsbekundungen überschlagen, und auf den Straßen der Hauptstadt marschierten Zehntausende unter dem Banner „Demokratie verteidigen". Doch wenn es einen AfD-Politiker trifft? Ohrenbetäubendes Schweigen. Keine Eilmeldungen, keine empörten Stellungnahmen aus dem politischen Establishment, keine Mahnwachen.
Diese groteske Doppelmoral entlarvt den wahren Zustand unserer politischen Kultur. Jahrelang haben Vertreter der etablierten Parteien und weite Teile der Medienlandschaft eine Rhetorik gepflegt, die AfD-Politiker systematisch entmenschlicht und zum Freiwild erklärt hat. Wer Tag für Tag die Botschaft aussendet, die AfD sei eine existenzielle Bedrohung für die Demokratie, der darf sich nicht wundern, wenn irgendwann jemand meint, dieser vermeintlichen Bedrohung mit Fäusten begegnen zu müssen. Erst kommen die Worte, dann die Taten – diesen Satz kennen die Altparteien nur allzu gut, wenn es darum geht, ihn gegen andere zu richten. Auf sich selbst anwenden wollen sie ihn freilich nicht.
Die Polizei schweigt – noch
Bezeichnend ist auch, dass eine polizeiliche Stellungnahme zu dem Vorfall bislang aussteht. Eine kurzfristige Presseanfrage blieb unbeantwortet. Ob die Ermittlungen mit derselben Intensität geführt werden, wie sie bei einem Angriff auf einen Politiker des linken Spektrums zu erwarten wäre, darf zumindest bezweifelt werden. Die Erfahrung lehrt: Wenn Bildmaterial vorliegt, das eine Fotofahndung ermöglicht, vergehen nicht selten Monate, bis dieses der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird – wenn überhaupt.
Deutschland im Frühjahr 2026: Ein Land, in dem demokratisch gewählte Abgeordnete an einem Samstagvormittag auf offener Straße geschlagen werden, weil sie einer Partei angehören, die dem politischen Establishment unbequem ist. Ein Land, in dem die Kriminalität auf Rekordniveau verharrt, in dem Messerangriffe zum traurigen Alltag gehören und in dem die politische Gewalt von links seit Jahren eskaliert, ohne dass die Verantwortlichen in Politik und Medien auch nur ansatzweise bereit wären, ihre eigene Mitverantwortung einzugestehen. Es ist höchste Zeit, dass sich daran etwas ändert – und zwar grundlegend. Das ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern spiegelt das Empfinden eines wachsenden Teils der deutschen Bevölkerung wider, der diese Zustände schlicht nicht mehr hinnehmen will.

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