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06.08.2025
05:09 Uhr

Freiwilligendienste am Abgrund: Wenn soziales Engagement zum Luxus wird

Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt, hat mit ihrer jüngsten Kritik am Taschengeld für Freiwilligendienste einen wunden Punkt getroffen, der symptomatisch für die verfehlte Sozialpolitik der vergangenen Jahre steht. Mit mickrigen 150 bis 300 Euro im Monat degradiert der Staat junge Menschen, die sich für das Gemeinwohl engagieren wollen, zu Bittstellern zweiter Klasse.

Soziales Engagement nur für Besserverdiener?

Hasselfeldt bringt es auf den Punkt: Der Bundesfreiwilligendienst und das Freiwillige Soziale Jahr seien "oft nur eine Angelegenheit für Kinder von finanziell gut aufgestellten Eltern". Diese bittere Wahrheit offenbart das Versagen einer Politik, die zwar gerne von gesellschaftlichem Zusammenhalt schwadroniert, aber gleichzeitig diejenigen im Stich lässt, die diesen Zusammenhalt aktiv leben wollen.

Während die Ampel-Regierung Milliarden für fragwürdige Klimaprojekte verpulverte und die neue Große Koalition unter Friedrich Merz nun ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen plant – trotz gegenteiliger Wahlversprechen –, bleiben für die Freiwilligen nur Almosen übrig. Ein Taschengeld, das nicht einmal für die Miete eines WG-Zimmers in einer deutschen Großstadt reicht.

Die verpasste Chance einer echten Dienstpflicht

Interessant ist Hasselfeldts Hinweis auf die "rechtlichen, strukturellen und finanziellen Hürden" einer Dienstpflicht. Hier zeigt sich die typische deutsche Mentalität: Statt mutige Entscheidungen zu treffen, versteckt man sich hinter bürokratischen Bedenken. Eine allgemeine Dienstpflicht könnte nicht nur den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, sondern auch jungen Menschen wichtige Lebenserfahrungen vermitteln – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern.

"Viele sind bereit, nach einem solchen Dienst eine Ausbildung im sozialen Bereich zu machen, können sich persönlich entwickeln – und viele arbeiten später auch ehrenamtlich", betont Hasselfeldt.

Diese wertvollen Effekte drohen verloren zu gehen, wenn sich nur noch privilegierte Jugendliche einen Freiwilligendienst leisten können. Die Forderung, das Taschengeld am BAföG-Satz zu orientieren, ist dabei nur ein Mindestmaß an Anstand.

Pistorius' Briefaktion: Eine vertane Gelegenheit

Besonders pikant ist Hasselfeldts Seitenhieb auf Verteidigungsminister Boris Pistorius. Wenn dieser schon alle 18-Jährigen anschreiben wolle, dann solle er wenigstens einen Satz zum Freiwilligendienst erwähnen. Diese bescheidene Bitte zeigt, wie sehr die sozialen Dienste im Schatten der Bundeswehr stehen – obwohl sie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt mindestens genauso wichtig sind.

Die Realität ist ernüchternd: Während Deutschland mit steigender Kriminalität und gesellschaftlicher Spaltung kämpft, vernachlässigt die Politik ausgerechnet jene Institutionen, die den Kitt der Gesellschaft stärken könnten. Stattdessen werden Milliarden in fragwürdige Projekte gepumpt, während engagierte junge Menschen mit einem Hungerlohn abgespeist werden.

Zeit für einen Paradigmenwechsel

Es braucht endlich eine Politik, die soziales Engagement nicht als lästige Pflichtübung betrachtet, sondern als Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft. Ein angemessen vergüteter Freiwilligendienst könnte nicht nur dem Fachkräftemangel im sozialen Bereich entgegenwirken, sondern auch jungen Menschen eine sinnvolle Alternative zu oft perspektivlosen Studiengängen bieten.

Die Große Koalition unter Merz hat nun die Chance, hier neue Akzente zu setzen. Doch angesichts der bereits angekündigten Schuldenpolitik und der Fixierung auf Klimaneutralität bis 2045 dürfte auch diese Regierung die wahren Probleme des Landes ignorieren. Wieder einmal zeigt sich: Deutschland braucht Politiker, die für das Land und nicht gegen seine Bürger regieren – eine Meinung, die mittlerweile ein Großteil des deutschen Volkes teilt.

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