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Kettner Edelmetalle
25.01.2026
14:26 Uhr

Gaspreise explodieren: Die bittere Quittung für Deutschlands verfehlte Energiepolitik

Gaspreise explodieren: Die bittere Quittung für Deutschlands verfehlte Energiepolitik

Was sich derzeit an den europäischen Energiemärkten abspielt, dürfte vielen deutschen Haushalten den Schweiß auf die Stirn treiben. Der Gaspreis am niederländischen Handelsplatz Dutch TTF ist innerhalb von nur 18 Tagen um satte 46 Prozent in die Höhe geschossen. Von 27,4 Euro pro Megawattstunde Anfang Januar auf mittlerweile rund 40 Euro – ein Anstieg, der die ohnehin gebeutelten Verbraucher erneut hart trifft.

Leere Speicher und eisige Temperaturen: Ein gefährlicher Cocktail

Die Gründe für diese dramatische Entwicklung sind vielschichtig, doch eines steht fest: Deutschland hat sich in eine prekäre Lage manövriert. Die Gasspeicher weisen mit gerade einmal 38,1 Prozent Füllstand einen erschreckend niedrigen Wert auf – satte 21 Prozentpunkte weniger als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Während Millionen Haushalte bei eisigen Temperaturen ihre Heizungen aufdrehen, schrumpfen die Reserven in besorgniserregendem Tempo.

Besonders pikant: Selbst jene Bürger, die brav auf Wärmepumpen umgestiegen sind, treiben den Gasverbrauch indirekt in die Höhe. Denn der zusätzliche Strombedarf wird zu einem erheblichen Teil durch Gaskraftwerke gedeckt. Die vielgepriesene Energiewende entpuppt sich einmal mehr als Mogelpackung.

Börsenspekulation drückte Preise künstlich nach unten

Was viele nicht wissen: Der aktuelle Preisanstieg wurde durch Marktmechanismen regelrecht aufgestaut. Im November hatten zahlreiche Short-Positionen – also Wetten auf fallende Kurse – den Gaspreis künstlich nach unten gedrückt. Die Bank ING berichtete von massiven Leerverkäufen, die den Preis trotz bereits damals niedriger Speicherstände auf etwa 26,5 Euro pro Megawattstunde drückten. Nun holt die Realität den Markt mit voller Wucht ein.

Geopolitische Pulverfässer verschärfen die Lage

Als wäre die Situation nicht schon brisant genug, drohen geopolitische Verwerfungen die Gasversorgung weiter zu destabilisieren. Die Proteste im Iran gegen das Mullah-Regime könnten die Gaslieferungen an die Türkei gefährden. Sollte Ankara seinen Bedarf verstärkt auf dem europäischen Markt decken müssen, würde dies die Preise zusätzlich befeuern.

Auch der Blick über den Atlantik verheißt nichts Gutes. Die USA liefern mittlerweile rund ein Viertel des europäischen Erdgases – eine Abhängigkeit, die Washington jederzeit als Druckmittel einsetzen könnte. Die aktuelle Winterwetterlage in den Vereinigten Staaten hat die LNG-Importe nach Deutschland bereits auf die Hälfte einbrechen lassen: von 400 bis 450 Gigawattstunden pro Tag auf magere 200 Gigawattstunden.

Das Erbe einer ideologiegetriebenen Politik

Der aktuelle Gaspreis markiert den höchsten Stand seit Juni 2025. Experten rechnen mit weiteren Anstiegen – im vergangenen Winter lag der Höhepunkt bei 51,7 Euro pro Megawattstunde. Die deutsche Energiepolitik der vergangenen Jahre rächt sich nun bitter. Wer gleichzeitig aus Kernkraft und Kohle aussteigt, sich von russischem Gas abhängig macht und dann überrascht tut, wenn die Preise explodieren, hat offenbar grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge nicht verstanden.

Für viele Bürger bedeutet diese Entwicklung eine weitere finanzielle Belastung in ohnehin schwierigen Zeiten. Während die Politik weiterhin von Klimaneutralität und Energiewende schwärmt, frieren sich die Menschen durch einen teuren Winter. Es wäre an der Zeit, ideologische Scheuklappen abzulegen und eine pragmatische Energiepolitik zu verfolgen, die Versorgungssicherheit und bezahlbare Preise in den Mittelpunkt stellt.

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