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11.08.2025
06:30 Uhr

Goldpreis im Würgegriff der Trump-Zölle: Wie Washington den Edelmetallmarkt in Atem hält

Der Goldmarkt erlebt derzeit turbulente Zeiten, die einmal mehr zeigen, wie sehr die Politik der US-Regierung die globalen Finanzmärkte im Griff hat. Nach der überraschenden Ankündigung, dass ausgerechnet Goldbarren mit Zöllen belegt werden sollen, herrscht an den Märkten Verunsicherung. Die Gold-Futures in New York gaben prompt nach, während Händler weltweit gespannt auf Klarstellungen aus dem Weißen Haus warten.

Zollchaos sorgt für Preisverzerrungen

Was sich wie ein schlechter Scherz anhört, ist bittere Realität geworden: Die US-Behörden verkündeten letzte Woche, dass 100-Unzen- und 1-Kilogramm-Goldbarren künftig mit Zöllen belegt werden sollen. Diese Entscheidung schlug ein wie eine Bombe und sorgte für erhebliche Verwerfungen am Goldmarkt. Die Preisdifferenz zwischen den Handelszentren in New York und London schnellte zeitweise auf über 100 Dollar pro Unze hoch – ein klares Zeichen dafür, wie sehr diese politische Willkür die Märkte aus dem Gleichgewicht bringt.

Besonders pikant: Noch im April hatte die Trump-Regierung das Edelmetall von Zöllen befreit. Nun rudert man offenbar zurück, spricht von "Fehlinformationen" und verspricht Klarstellungen. Diese Hü-und-Hott-Politik ist symptomatisch für die chaotische Handelspolitik, die seit Trumps Amtsantritt die Märkte in Atem hält. Mit seinen massiven Zollerhöhungen – 20% auf EU-Importe, 34% auf China – hat der Präsident bereits für erhebliche Verwerfungen im Welthandel gesorgt.

Nervosität prägt den Markt

Die Unsicherheit zeigt sich deutlich in den Kursbewegungen. Am Montag fielen die US-Gold-Futures im frühen Handel in Asien um 1,2%, während der Spot-Goldpreis um 0,4% auf 3.376,54 USD pro Unze nachgab. Die Händler agieren vorsichtig, niemand will sich die Finger verbrennen, solange unklar ist, welche Überraschung als nächstes aus Washington kommt.

Joseph Cavatoni vom World Gold Council versucht die Wogen zu glätten und spricht davon, dass sich die verschiedenen Segmente des Goldmarktes "geordnet verhalten" würden. Doch hinter dieser diplomatischen Formulierung verbirgt sich die nackte Angst der Marktteilnehmer vor weiteren unberechenbaren Entscheidungen aus dem Weißen Haus.

Inflationsdaten und Fed-Politik im Fokus

Als ob die Zoll-Unsicherheit nicht genug wäre, richten sich die Blicke der Anleger nun auf die anstehenden US-Inflationszahlen. Die Erwartungen der Ökonomen deuten auf einen Anstieg der Kerninflation von 0,3% im Monatsvergleich hin – ein Signal, das die Federal Reserve kaum ignorieren kann. Die Notenbank steht vor einem Dilemma: Einerseits fordert Trump lautstark eine lockerere Geldpolitik, andererseits zwingen die hartnäckig hohe Inflation und die Zollpolitik zu Vorsicht.

Für Goldanleger ist diese Gemengelage durchaus interessant. Niedrigere Zinsen würden dem zinslosen Edelmetall traditionell Auftrieb geben. Doch die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Zollpolitik überschattet derzeit alle anderen Faktoren.

Gold bleibt der sichere Hafen

Trotz der aktuellen Turbulenzen hat Gold in diesem Jahr bereits um beeindruckende 30% zugelegt. Der Großteil dieser Gewinne wurde in den ersten vier Monaten erzielt, als geopolitische Spannungen und die eskalierenden Handelskonflikte die Anleger in Scharen zum sicheren Hafen Gold trieben. Auch wenn der Preis derzeit Schwierigkeiten hat, die Marke von 3.400 USD zu überwinden, bleibt die langfristige Perspektive für das Edelmetall positiv.

Die aktuelle Situation zeigt einmal mehr, warum physisches Gold als Vermögensschutz unverzichtbar ist. Während Papierwährungen durch politische Willkür und inflationäre Politik entwertet werden können, behält Gold seinen inneren Wert. In Zeiten, in denen Regierungen mit Billionen-Sondervermögen jonglieren und die Schuldenberge immer höher türmen, ist die Beimischung von physischen Edelmetallen zum Portfolio keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit.

Das anstehende Treffen zwischen Trump und Putin könnte weitere Impulse für den Goldpreis liefern. Sollten sich die geopolitischen Spannungen verschärfen oder neue Unsicherheiten aufkommen, dürfte Gold als Krisenwährung wieder verstärkt nachgefragt werden. Anleger sollten die aktuellen Preisrücksetzer daher als Kaufgelegenheit betrachten, um ihre Edelmetallbestände aufzustocken.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger muss seine Investitionsentscheidungen selbst treffen und trägt die volle Verantwortung für seine Anlageentscheidungen. Wir empfehlen, sich umfassend zu informieren und gegebenenfalls professionellen Rat einzuholen.

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