
Grünen-Chefin zerlegt Kürbis als Trump-Symbol: Politisches Kabarett oder peinlicher Tiefpunkt?

Die politische Debattenkultur in Deutschland hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Franziska Brantner, Co-Vorsitzende der Grünen, veröffentlichte auf der Plattform X ein Video, das selbst hartgesottene Beobachter des politischen Geschehens fassungslos zurücklässt. In dem Beitrag zerhackt die ehemalige Staatssekretärin demonstrativ einen Kürbis, der offenkundig den amerikanischen Präsidenten Donald Trump symbolisieren soll, und verarbeitet ihn anschließend zu einer Suppe.
Der „Orange Man" als kulinarisches Opfer
Die Symbolik des Videos ist so subtil wie ein Vorschlaghammer. Trump wird in der amerikanischen Popkultur aufgrund seines durch Make-up und Studiobeleuchtung oft orange wirkenden Teints scherzhaft als „Orange Man" bezeichnet. Brantner greift diese Bezeichnung auf und macht daraus ein bizarres Kochvideo mit politischer Botschaft. Nach der Zubereitung der Kürbissuppe kostet sie diese, verzieht angewidert das Gesicht und kommentiert: „Das schmeckt nach einem Jahr schon ziemlich eklig."
Man fragt sich unwillkürlich: Ist das die neue Form der politischen Auseinandersetzung, die uns die Grünen präsentieren möchten? Statt sachlicher Kritik an der amerikanischen Politik gibt es Gemüse-Massaker vor laufender Kamera. Die Ironie dabei: Das Video wurde ausgerechnet auf X veröffentlicht, jener Plattform, die Brantner im selben Atemzug als problematisch bezeichnet.
Die „Broligarchy" und andere Wortschöpfungen
In ihrer Kritik an Trump bedient sich Brantner einer bemerkenswerten Wortneuschöpfung. Die USA hätten sich unter dem Präsidenten in eine „Broligarchy" verwandelt, erklärt sie ihren Zuschauern. „Bro steht für kumpelhafte Nähe und Oligarchie für die Herrschaft weniger Reicher", so die Grünen-Chefin in ihrer Erläuterung. Die „Tech-Bros", wie sie die Chefs der großen amerikanischen Technologiekonzerne nennt, seien mittlerweile Trumps engste Verbündete geworden.
Besonders Elon Musk und seine Plattform X geraten ins Visier der Grünen-Politikerin. Musk wolle „seine Plattform nutzen, um Stimmen, die ihn kritisieren, stumm zu machen", behauptet Brantner – ohne jedoch konkrete Belege für diese Anschuldigung zu liefern. Dabei verschweigt sie geflissentlich, dass unter der vorherigen Twitter-Führung rigoros Nutzerkonten gesperrt wurden, darunter auch das des damaligen Präsidenten Trump selbst. Die seit Musks Übernahme geltenden liberaleren Regeln zur Meinungsfreiheit scheinen der Grünen-Vorsitzenden offenbar ein Dorn im Auge zu sein.
Irritationen in den sozialen Medien
Die Reaktionen auf das Video fielen erwartungsgemäß gemischt aus. Während die Grüne Jugend sich begeistert zeigte, sorgte der Beitrag bei vielen Nutzern für Kopfschütteln. Ein Kommentator brachte es auf den Punkt: „Auf was für ein Niveau sind wir eigentlich gesunken?" Ein anderer merkte spitz an, dass ihm nach zwei Monaten grüner Regierungsbeteiligung bereits ähnlich übel geworden sei wie Brantner beim Kosten ihrer Suppe.
Die Frage, die sich aufdrängt, lautet: Was genau bezweckt die Grünen-Chefin mit dieser Aktion? Will sie ernsthaft politische Kritik üben oder geht es schlicht um Aufmerksamkeit um jeden Preis? In Zeiten, in denen Deutschland mit massiven wirtschaftlichen Problemen, einer explodierenden Staatsverschuldung und einer zunehmenden gesellschaftlichen Spaltung kämpft, erscheint ein solches Video bestenfalls als deplatziert, schlimmstenfalls als Ausdruck einer völligen Realitätsferne.
Ein Sinnbild für den Zustand der Grünen?
Das Kürbis-Video könnte durchaus als Metapher für den aktuellen Zustand der Grünen dienen. Eine Partei, die einst mit dem Anspruch antrat, die politische Kultur zu erneuern, präsentiert sich heute mit infantilen Aktionen, die eher an schlechtes Schultheater erinnern als an seriöse Oppositionsarbeit. Statt konstruktiver Vorschläge gibt es symbolische Gemüsezerkleinerung, statt differenzierter Analyse platte Wortspiele.
Dass ausgerechnet die Grünen, die jahrelang jede kritische Äußerung als „Hass und Hetze" brandmarkten, nun selbst zu derart fragwürdigen Mitteln greifen, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Man stelle sich nur vor, ein konservativer Politiker hätte ein ähnliches Video mit einem grünen Gemüse als Symbol für Robert Habeck oder Annalena Baerbock produziert – der mediale Aufschrei wäre ohrenbetäubend gewesen.
Die deutsche Politik hat wahrlich andere Sorgen als die Frage, ob amerikanische Tech-Milliardäre zu viel Einfluss auf ihren Präsidenten haben. Vielleicht sollte Frau Brantner ihre Zeit lieber darauf verwenden, Lösungen für die hausgemachten Probleme in Deutschland zu entwickeln, anstatt Kürbisse zu zerhacken. Aber das wäre vermutlich zu viel verlangt von einer Partei, die das Regieren offensichtlich nie wirklich gelernt hat.
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