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04.02.2026
13:32 Uhr

Historischer Schritt: Deutschland stationiert erstmals seit 1945 tausende Soldaten dauerhaft im Ausland

Historischer Schritt: Deutschland stationiert erstmals seit 1945 tausende Soldaten dauerhaft im Ausland

Was jahrzehntelang undenkbar schien, wird nun Realität: Die Bundeswehr verlegt 4800 Soldaten dauerhaft nach Litauen. Es ist die größte dauerhafte Truppenstationierung Deutschlands im Ausland seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs – ein Schritt, der die geopolitische Lage in Europa in aller Deutlichkeit widerspiegelt.

Die Panzerbrigade 45 „Litauen" nimmt Gestalt an

Am heutigen Mittwoch wächst der deutsche Großverband an der NATO-Ostflanke von 500 auf 1800 Soldaten an. Bis zum Jahr 2027 sollen insgesamt 4800 Soldaten sowie 200 zivile Mitarbeiter der Bundeswehr in der baltischen Republik stationiert sein – viele von ihnen gemeinsam mit ihren Familien. Die neuen Standorte befinden sich in Rudninkai, unweit der Grenze zu Belarus und nahe der Hauptstadt Vilnius, sowie in Rukla bei der zweitgrößten litauischen Stadt Kaunas.

Die im April 2025 in Dienst gestellte Panzerbrigade 45 „Litauen" soll bis Ende 2027 ihre volle Einsatzbereitschaft erreichen. Dann übernimmt sie dauerhaft jene Aufgabe, die bislang wechselnde NATO-Truppen in dem baltischen Staat erfüllten. Bereits seit 2017 ist die NATO mit der Multinational Battlegroup Lithuania vor Ort präsent, wobei die Bundeswehr schon jetzt die Führungsrolle innehat.

Schwere Waffen für den Ernstfall

Die Zusammensetzung der Brigade lässt keinen Zweifel an ihrer Bestimmung aufkommen: Das Panzergrenadierbataillon 122 aus Bayern, das Panzerbataillon 203 aus Nordrhein-Westfalen sowie die bisherige multinationale Kampfgruppe bilden das Rückgrat der Truppe. Ergänzt werden sie durch Führungs-, Sanitäts- und Logistikkräfte, die den Verband unabhängig und durchhaltefähig machen sollen.

Der Auftrag könnte klarer nicht sein: Bündnisverteidigung. Diese Brigade ist nicht für Stabilisierungseinsätze in fernen Krisengebieten konzipiert, sondern für den Ernstfall an Europas Ostflanke. Mit schweren Panzern und Panzergrenadieren soll sie einen möglichen Angriff auf Litauen oder andere baltische Staaten sofort abwehren können.

Der militärische Stolperdraht

Die strategische Logik hinter dieser Stationierung ist so simpel wie wirkungsvoll: Die deutschen Soldaten fungieren als militärischer Stolperdraht. Jeder Angriff auf Litauen würde unmittelbar NATO-Soldaten treffen und damit das gesamte Bündnis in den Konflikt ziehen. Diese Abschreckungswirkung soll potenzielle Aggressoren – und damit ist vor allem Russland gemeint – von militärischen Abenteuern abhalten.

Dass Deutschland nach Jahrzehnten der militärischen Zurückhaltung nun zu solch entschlossenen Maßnahmen greift, zeigt, wie dramatisch sich die sicherheitspolitische Lage in Europa verändert hat. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die Bedrohungswahrnehmung in den baltischen Staaten und in ganz Osteuropa fundamental verändert. Die Stationierung deutscher Truppen ist eine direkte Antwort auf diese neue Realität.

Ein überfälliger Schritt zur Verteidigungsfähigkeit

Man mag sich fragen, warum es erst eines Krieges in Europa bedurfte, um Deutschland aus seinem sicherheitspolitischen Dornröschenschlaf zu wecken. Jahrelang wurde die Bundeswehr kaputtgespart, während man sich in Berlin der Illusion hingab, ewiger Frieden sei durch Handel und Dialog garantiert. Nun zeigt sich: Abschreckung erfordert militärische Stärke und die Bereitschaft, diese auch einzusetzen. Die Panzerbrigade 45 ist ein Schritt in die richtige Richtung – auch wenn er reichlich spät kommt.

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