
Hoffnungsschimmer in Abu Dhabi: USA sehen Durchbruch bei Ukraine-Verhandlungen

Was sich da in den klimatisierten Konferenzräumen der Vereinigten Arabischen Emirate abspielte, könnte tatsächlich Geschichte schreiben – oder sich als weitere diplomatische Luftnummer entpuppen. Nach zweitägigen Verhandlungen zwischen Vertretern der USA, Russlands und der Ukraine zeigen sich die Berater von US-Präsident Donald Trump jedenfalls ungewöhnlich optimistisch.
Vom Schlachtfeld an den Verhandlungstisch
Die Gespräche seien „produktiv" gewesen und hätten echte Fortschritte erzielt, verlautbarten US-Beamte gegenüber dem Portal Axios. Mehrere Monate habe es gedauert, beide Kriegsparteien überhaupt an einen gemeinsamen Tisch zu bekommen. Dass sowohl Wladimir Putin als auch Wolodymyr Selenskyj ihre Unterhändler entsandten, werte man als Zeichen, dass beide Seiten an Lösungen interessiert seien.
Bemerkenswert ist die Bandbreite der besprochenen Themen: Von den russischen Gebietsforderungen im Donbass bis hin zum umstrittenen Kernkraftwerk Saporischschja wurde offenbar nichts ausgespart. „Alles wurde besprochen", so ein US-Beamter. Man habe „viel Respekt im Raum wahrgenommen".
Ein gemeinsames Mittagessen als Symbol der Annäherung?
Die vielleicht überraschendste Szene spielte sich am Ende des zweiten Verhandlungstages ab: Alle drei Delegationen aßen gemeinsam zu Mittag. Ein US-Beamter beschrieb den Moment mit fast poetischen Worten:
„Es gab einen Moment, in dem alle fast wie Freunde wirkten. Ich verspürte Hoffnung."
Eine Quelle ging sogar noch weiter und behauptete, man stehe „kurz vor einem Treffen zwischen Putin und Selenskyj". Sollte dies tatsächlich zustande kommen, wäre es ein diplomatischer Coup für die Trump-Administration – und möglicherweise der Beginn vom Ende eines Krieges, der Europa seit Jahren in Atem hält.
Kiew bleibt skeptisch – und das aus gutem Grund
Während Washington bereits die Sektkorken knallen lässt, zeigt sich die ukrainische Seite deutlich zurückhaltender. Zwar seien „gute Fortschritte" erzielt worden, doch bleibe unklar, ob Russland tatsächlich ein Ende des Krieges anstrebe. Selenskyj selbst sprach lediglich von „konstruktiven" Diskussionen über „mögliche Parameter" für ein Kriegsende.
Die ukrainische Skepsis kommt nicht von ungefähr. Denn während in Abu Dhabi verhandelt wurde, setzte Moskau seinen Angriffskrieg unvermindert fort. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:
- Mehr als 1700 Angriffsdrohnen
- 1380 gelenkte Luftbomben
- 69 Raketen
All dies wurde allein in der vergangenen Woche gegen die Ukraine eingesetzt. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha fand dafür scharfe Worte: „Seine Raketen trafen nicht nur unser Volk, sondern auch den Verhandlungstisch."
Ein langer Weg zum Frieden
Die nächsten Verhandlungsrunden könnten bereits in der kommenden Woche stattfinden. Ob die Euphorie der amerikanischen Seite berechtigt ist oder ob wir hier lediglich Zeuge einer weiteren Episode im endlosen Spiel diplomatischer Scheinmanöver werden, wird sich zeigen. Die Geschichte lehrt uns jedenfalls, dass zwischen einem gemeinsamen Mittagessen und einem echten Friedensvertrag oft Welten liegen.
Für die Menschen in der Ukraine, die täglich unter dem Raketenhagel leiden, bleibt zu hoffen, dass die warmen Worte aus Abu Dhabi mehr sind als nur heiße Luft in der Wüste.
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