
Hohe und lange Inflationsaussichten: EZB verfolgt eifrig das 2-Prozent-Ziel
Begründung für Leitzinserhöhung durch hohe Inflationsaussichten
Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat seine Entscheidung zur Leitzinserhöhung um 25 Basispunkte aufgrund von anhaltend hohen und langen Inflationsaussichten getroffen. Ein aktueller Wirtschaftsbericht der EZB bestätigt alle vorliegenden Daten aus der letzten geldpolitischen Sitzung am 16. März 2023.
Gesamtinflation rückläufig, Preisdruck bleibt hoch
Obwohl die Gesamtinflation gesunken ist, hält der Preisdruck in der Eurozone weiterhin an. Die bisherigen Zinserhöhungen haben Auswirkungen auf die Finanzierungs- und monetären Bedingungen im Euro-Währungsraum gezeigt. Wann die Übertragung auf die Realwirtschaft stattfinden wird, bleibt jedoch ungewiss. Bei zukünftigen Entscheidungen steht das Inflationsziel von 2 Prozent im Fokus. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen die Zinsen so lange wie nötig auf einem ausreichend hohen Niveau gehalten werden.
Weltwirtschaftstätigkeit stärker als erwartet
Die Weltwirtschaftstätigkeit hat sich zu Beginn des Jahres 2023 stärker entwickelt als erwartet. Dies ist auf die Wiederbelebung Chinas nach dem Ende seiner Null-Covid-Politik und die Resilienz des amerikanischen Arbeitsmarktes zurückzuführen. Trotzdem bleibt der internationale Handel relativ schwach. Die Kerninflation ist trotz der rückläufigen globalen Gesamtinflation weiterhin hoch.
Wirtschaftswachstum in der EU und Arbeitslosenquote
Im ersten Quartal 2023 lag das Wirtschaftswachstum in der Europäischen Union bei ,1 Prozent. Die private Binnennachfrage im Euroraum ist jedoch trotz der Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft weiterhin gering. Im März erreichte die Arbeitslosenquote einen historischen Tiefstand von 6,5 Prozent, was für die privaten Haushalte von Vorteil ist.
Entscheidungsgrundlagen für künftige Leitzinserhöhungen
Die EZB wird zukünftige Entscheidungen für Leitzinserhöhungen auf Basis von Daten der Inflationsaussichten, der Berücksichtigung der Wirtschafts- und Finanzdaten, der Dynamik der Inflation und der Stärke der geldpolitischen Übertragung treffen. Dabei bleibt das 2-Prozent-Ziel weiterhin im Mittelpunkt der geldpolitischen Strategie.
Ausblick und Herausforderungen
Die EZB steht vor der Herausforderung, das Inflationsziel von 2 Prozent zu erreichen und gleichzeitig die Wirtschafts- und Finanzstabilität im Euroraum zu gewährleisten. Dabei spielen Faktoren wie die Entwicklung der Weltwirtschaft, geopolitische Risiken und die weitere Entwicklung der Pandemie eine entscheidende Rolle.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Inflation in den kommenden Monaten entwick

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