Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
25.02.2026
20:45 Uhr

Hühnerfüße und heiße Luft: Merz' China-Reise entlarvt Deutschlands wirtschaftlichen Niedergang

Es gab Zeiten, da reisten deutsche Bundeskanzler nach Peking, um Milliarden-Deals für die Automobilindustrie einzufädeln, Maschinenbau-Kooperationen zu besiegeln und Hochtechnologie-Partnerschaften zu schmieden. Zeiten, in denen das Label „Made in Germany" in China noch ehrfürchtiges Staunen auslöste. Doch diese Zeiten sind offenbar endgültig vorbei. Was Bundeskanzler Friedrich Merz von seinem jüngsten China-Besuch mitbringt, liest sich wie eine Satire auf den wirtschaftlichen Abstieg der einstigen Exportnation: Schweinefleisch, Hühnerfüße und warme Klimaversprechen.

Der Kanzler und seine „großen Potenziale"

Beim Treffen mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Qiang in Peking gab sich Merz betont optimistisch. Er lege „großen Wert darauf", die wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen zu China zu erhalten und zu vertiefen – „überall, wo das möglich ist". Man trage „gemeinsam Verantwortung in der Welt", und es gebe „großes Potenzial für weiteres Wachstum" beider Volkswirtschaften. Klingt staatsmännisch. Klingt nach Aufbruch. Doch wer genauer hinschaut, dem wird schnell schwindelig.

Denn was wurde konkret vereinbart? Insgesamt fünf Regierungsabkommen unterzeichneten beide Seiten. Darunter: die Fortsetzung der Kooperation im Kampf gegen den Klimawandel – mit einem Land wohlgemerkt, das sich international als Schwellenland geriert und dessen CO₂-Ausstoß Jahr für Jahr neue Rekorde bricht. Ferner soll der seit 2020 wegen der Afrikanischen Schweinepest gestoppte Export von deutschem Schweinefleisch wieder aufgenommen werden. Und als Krönung: Ein Protokoll zur Wiederaufnahme des Handels mit Hühnerfüßen.

Vom Technologieführer zum Geflügelteil-Exporteur

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen – im wahrsten Sinne des Wortes. Eine ganze Wirtschaftsdelegation fliegt nach China, und das greifbarste Ergebnis ist die Aussicht, den Chinesen künftig wieder Hühnerfüße und Schweinefleisch verkaufen zu dürfen. Während Peking gleichzeitig seine Elektrofahrzeuge nach Europa drängt, seine Technologiekonzerne zu Weltmarktführern aufbaut und strategisch wichtige Rohstoffe kontrolliert, bietet Deutschland im Gegenzug – Schlachtabfälle.

Wie konnte es so weit kommen? Die Antwort ist so bitter wie offensichtlich. Jahrzehnte ideologiegetriebener Wirtschaftspolitik haben Deutschland systematisch deindustrialisiert. Die Energiewende hat die Strompreise in astronomische Höhen getrieben und energieintensive Industrien aus dem Land vertrieben. Die Bürokratie erstickt jede unternehmerische Initiative im Keim. Und statt endlich gegenzusteuern, feiert man in Berlin „Klimakooperationen" mit einem Land, das seine Kohlekraftwerke munter weiterbaut.

Chinas Kalkül ist glasklar

Li Qiang sprach seinerseits von einer „stabilen" Weiterentwicklung der bilateralen Beziehungen und rief dazu auf, angesichts von „Unilateralismus und Protektionismus in einigen Ländern und Regionen" das Vertrauen in die Zusammenarbeit zu festigen. Die Botschaft war kaum verhüllt: China positioniert sich als Gegenpol zu Trumps Zollpolitik und hofft, Europa – und insbesondere Deutschland – als willfährigen Partner gegen Washington in Stellung zu bringen. Merz scheint diese Rolle nur allzu bereitwillig anzunehmen.

Dabei wäre gerade jetzt der Moment für eine nüchterne Bestandsaufnahme. China hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten systematisch deutsches Know-how absorbiert, deutsche Unternehmen aufgekauft und Technologietransfer erzwungen. Der Roboterhersteller Kuka, einst Kronjuwel des deutschen Maschinenbaus, gehört längst dem chinesischen Midea-Konzern. Die Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten – von Seltenen Erden bis zu Solarpanelen – ist größer denn je. Und was hat Deutschland als Verhandlungsmasse? Offenbar nicht mehr viel.

Klimakooperation als diplomatische Nebelkerze

Besonders absurd mutet die vereinbarte Klimakooperation an. China ist der mit Abstand größte CO₂-Emittent der Welt und baut seine fossile Energieerzeugung weiter aus. Gleichzeitig dominiert das Land den globalen Markt für Windkraftanlagen und Solarpanele – und verkauft diese Technologien ausgerechnet an jene europäischen Länder, die ihre eigene konventionelle Energieversorgung im Namen des Klimaschutzes demontieren. Es ist ein Geschäftsmodell von geradezu diabolischer Eleganz: Man verdient prächtig an der Klimaangst der anderen, während man selbst pragmatisch auf billige Kohle setzt.

Dass Merz dieses Spiel mitmacht und die „Klimakooperation" als Erfolg seiner Reise verkauft, spricht Bände. Hatte er nicht im Wahlkampf versprochen, Deutschland wieder wirtschaftlich auf Kurs zu bringen? Hatte er nicht eine Abkehr von der ideologischen Politik der Ampel-Ära angekündigt? Stattdessen setzt er die Tradition seiner Vorgängerin fort und reist mit schönen Worten und mageren Ergebnissen nach Hause.

Das 500-Milliarden-Schuldenpaket wirft seinen Schatten

Während Merz in Peking über „offene Gesprächskanäle" philosophiert, türmt sich in Berlin der Schuldenberg weiter auf. Das 500 Milliarden Euro schwere Sondervermögen für Infrastruktur – in Wahrheit nichts anderes als eine gigantische Kreditaufnahme – wird kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten, die durch Steuern und Abgaben finanziert werden müssen. Die Inflation wird weiter steigen, die Kaufkraft der Bürger weiter sinken. Und die im Grundgesetz verankerte Klimaneutralität bis 2045 wird als ideologische Zwangsjacke dafür sorgen, dass Deutschland im internationalen Wettbewerb noch weiter zurückfällt.

In solchen Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und politischer Orientierungslosigkeit besinnen sich kluge Anleger auf das, was seit Jahrtausenden seinen Wert bewahrt hat. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben jede Währungskrise, jede Inflation und jeden politischen Umbruch überstanden. Sie sind keine Spekulation auf die Zukunft, sondern ein Anker in stürmischen Zeiten – und angesichts der aktuellen Entwicklungen erscheint eine Beimischung von Edelmetallen in ein breit gestreutes Portfolio sinnvoller denn je.

„Ich lege großen Wert darauf, diese [Beziehungen] zu erhalten und auch zu vertiefen – überall, wo das möglich ist." – Bundeskanzler Friedrich Merz bei seinem Treffen mit Li Qiang in Peking

Die Frage, die sich der deutsche Bürger stellen muss, ist eine andere: Wo genau ist das „große Potenzial", von dem der Kanzler spricht? Im Export von Hühnerfüßen? In Klimaabkommen, die China ohnehin nicht einhalten wird? Oder vielleicht doch eher in der schmerzhaften Erkenntnis, dass Deutschland dringend eine Wirtschaftspolitik braucht, die diesen Namen auch verdient – eine Politik, die auf Leistung, Innovation und unternehmerische Freiheit setzt, statt auf Bürokratie, Ideologie und diplomatische Luftnummern?

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf Basis eigener, gründlicher Recherche und gegebenenfalls nach Konsultation eines qualifizierten Finanzberaters getroffen werden. Für Anlageentscheidungen und deren Folgen übernehmen wir keinerlei Haftung.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen