
Inferno im Linienbus: Sechs Tote in der Schweiz – Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Ein Dienstagabend, der zur Tragödie wurde. Im beschaulichen Schweizer Kanton Freiburg, unweit der Gemeinde Kerzers, brannte ein Linienbus vollständig aus. Sechs Menschen verloren ihr Leben, vier weitere Personen sowie ein Sanitäter wurden teils schwer verletzt. Drei der Verletzten schwebten noch am späten Abend in Lebensgefahr. Was als gewöhnliche Busfahrt zwischen Düdigen und Kerzers begann – einer Route, die das Unternehmen PostAuto in der ländlichen Schweiz bedient –, endete in einem Flammeninferno, das selbst abgehärtete Ermittler erschüttert.
Augenzeugen berichten von Benzin und vorsätzlicher Tat
Die Polizei hält sich mit voreiligen Schlüssen zurück, doch die Hinweise verdichten sich. „Eine vorsätzliche Tat könnte die Ursache für dieses Drama sein", erklärte die Kantonspolizei am späten Abend. Deutlicher noch: Das Feuer sei möglicherweise absichtlich gelegt worden. Ein Augenzeuge berichtete gegenüber der Schweizer Zeitung Blick, ein Mann habe im Bus Benzin ausgeschüttet und sich anschließend selbst in Brand gesetzt. Die Polizei bestätigte, dass entsprechende Hinweise eingegangen seien – offiziell verifiziert wurden sie jedoch bislang nicht.
Auf die Frage, ob ein Terroranschlag in Betracht gezogen werde, wich ein Polizeisprecher auf einer Pressekonferenz aus. Man könne dazu derzeit noch keine Aussagen machen. Auch zur Identität der möglichen Tatperson – ob sie unter den Toten oder Verletzten sei – herrschte zunächst Schweigen. Eine Informationspolitik, die man mittlerweile nur allzu gut kennt.
Das bekannte Muster der Beschwichtigung
Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um sich an diesem Punkt gewisse Fragen zu stellen. Wenn Augenzeugen detailliert schildern, was sie gesehen haben, die Behörden aber reflexartig betonen, dass „noch nichts bestätigt" sei – dann drängt sich der Verdacht auf, dass hier zunächst einmal die Deutungshoheit gesichert werden soll, bevor unbequeme Wahrheiten ans Licht kommen. Es ist ein Muster, das wir in den vergangenen Jahren bei zahlreichen Vorfällen in ganz Europa beobachten konnten: Erst wird beschwichtigt, dann relativiert, und am Ende verschwindet die Geschichte in den hinteren Spalten der Nachrichtenportale.
Die Bilder, die in den sozialen Netzwerken kursierten, sprachen jedenfalls eine unmissverständliche Sprache. Hohe Flammen, eine dichte Rauchsäule über dem Bus, und am Ende nur noch ein ausgeglühtes Metallgerippe am Straßenrand. Neun Krankenwagen und ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz – ein Aufgebot, das die Dimension dieser Katastrophe erahnen lässt.
Schweizer Bundespräsident zeigt sich bestürzt
Bundespräsident Guy Parmelin reagierte mit den üblichen Betroffenheitsfloskeln. Es bestürze ihn und mache traurig, dass „wiederum Menschen in der Schweiz bei einem schweren Brand ums Leben gekommen sind". Den Angehörigen sprach er sein Mitgefühl aus. Worte, die den Hinterbliebenen wenig Trost spenden dürften. Denn was nützt Betroffenheit, wenn die politische Klasse seit Jahren die Augen vor den wachsenden Sicherheitsrisiken verschließt?
Europa im Würgegriff der Unsicherheit
Ob dieser Vorfall am Ende tatsächlich als Terrorakt eingestuft wird oder nicht – er reiht sich ein in eine beunruhigende Serie von Gewalttaten, die den europäischen Kontinent erschüttern. In Deutschland erleben wir seit Jahren eine dramatische Zunahme von Messerangriffen und Gewaltkriminalität. Die Bürger fühlen sich zunehmend unsicher – im öffentlichen Nahverkehr, auf Straßen und Plätzen, selbst in ihren eigenen Vierteln. Und die Politik? Sie reagiert mit Betroffenheitsritualen und Mahnwachen, statt endlich die strukturellen Ursachen dieser Entwicklung zu bekämpfen.
Die Vorstellung, dass jemand in einem öffentlichen Bus Benzin ausschüttet und ein Feuer entfacht, ist von einer solchen Brutalität, dass sie jeden Fahrgast in Europa in Angst und Schrecken versetzen muss. Wer morgens in den Bus steigt, um zur Arbeit zu fahren, sollte sich nicht fragen müssen, ob er abends lebend nach Hause kommt. Doch genau das ist die Realität, in die uns eine jahrelange Fehlpolitik der offenen Grenzen und der mangelnden Sicherheitsvorsorge manövriert hat.
Die Polizei in Kerzers hat Zeugen aufgerufen, sich zu melden. Man darf gespannt sein, welche Informationen in den kommenden Tagen an die Öffentlichkeit gelangen – und welche möglicherweise unter den Teppich gekehrt werden. Die sechs Toten und ihre Familien verdienen die volle Wahrheit. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
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