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Kettner Edelmetalle
31.03.2026
06:33 Uhr

Iran-Krieg erschüttert deutsche Industrie: Neun von zehn Firmen schlagen Alarm

Die ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft wird von einer weiteren geopolitischen Schockwelle erfasst. Der eskalierende Iran-Konflikt trifft die heimische Industrie mit voller Wucht – und die Zahlen, die das renommierte Ifo-Institut in München nun vorlegt, sind alarmierend. Rund 90 Prozent der deutschen Industrieunternehmen geben an, dass der Iran-Krieg ihre Geschäfte bereits beeinträchtigt oder in Kürze beeinträchtigen werde. Nur kümmerliche neun Prozent sehen sich derzeit nicht betroffen. Man fragt sich unwillkürlich: Auf welchem Planeten wirtschaften diese neun Prozent?

Energiepreise als Haupttreiber der Krise

Wenig überraschend stehen die explodierenden Energiepreise an erster Stelle der Sorgen. Satte 78 Prozent der befragten Industrieunternehmen nennen gestiegene Energiekosten als unmittelbare Folge des Konflikts. Wer sich noch an die Energiekrise nach dem Beginn des Ukraine-Krieges erinnert – und die Narben sind bei vielen Mittelständlern noch lange nicht verheilt –, der ahnt, was auf Deutschland zukommt. Erneut zeigt sich die fatale Abhängigkeit der Bundesrepublik von stabilen globalen Energiemärkten. Eine Abhängigkeit, die durch den ideologiegetriebenen Ausstieg aus der Kernenergie und die planlose Energiewende der vergangenen Jahre noch dramatisch verschärft wurde.

Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen, bringt es auf den Punkt: Der Konflikt treffe die Industrie unmittelbar, sorge aber vor allem für massive Unsicherheit. Viele Firmen stellten sich auf zusätzliche Belastungen in den kommenden Monaten ein. „Je länger die Unsicherheit anhält, desto größer werden die wirtschaftlichen Probleme für die Unternehmen", so Wohlrabe.

Lieferketten unter Druck – ein Déjà-vu der schlimmsten Art

Als hätten die deutschen Unternehmen nicht schon genug durchgemacht. Nach Corona-Lockdowns, dem Ukraine-Krieg und den Houthi-Angriffen im Roten Meer droht nun die nächste Disruption der globalen Lieferketten. 36 Prozent der Firmen berichten von Einschränkungen bei Schifffahrtswegen, ebenso viele klagen über Lieferschwierigkeiten bei Vorprodukten und Rohstoffen. Weitere 16 Prozent befürchten eine Beeinträchtigung des Luftfrachtverkehrs – eine Sorge, die angesichts der geographischen Lage des Konfiktherds mehr als berechtigt erscheint.

Besonders bitter: Knapp ein Viertel der Unternehmen erwartet eine abnehmende Nachfrage auf wichtigen Exportmärkten. Für eine Exportnation wie Deutschland, deren Wohlstand maßgeblich auf dem Außenhandel fußt, ist das eine Hiobsbotschaft. Die Zeiten, in denen „Made in Germany" als Selbstläufer galt, sind längst vorbei – und die geopolitischen Verwerfungen beschleunigen diesen Erosionsprozess gnadenlos.

Finanzielle Risiken türmen sich auf

Doch die Probleme gehen weit über Energie und Logistik hinaus. Zahlreiche Unternehmen sehen sich mit einer ganzen Kaskade finanzieller Risiken konfrontiert: unsichere Fracht- und Logistikkosten, steigende Versicherungsprämien und erhöhte Zahlungsrisiken. Es ist ein toxischer Cocktail, der die Margen weiter unter Druck setzt und Investitionsentscheidungen lähmt. Wohlrabe warnt eindringlich, dass sich die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs bereits jetzt abzeichneten und sich über verschiedene Kanäle noch verstärken könnten.

Deutschland braucht endlich eine Wirtschaftspolitik, die den Namen verdient

Was diese Krise einmal mehr offenbart, ist die erschreckende Verwundbarkeit des Industriestandorts Deutschland. Jahrelang hat die Politik – allen voran die gescheiterte Ampelkoalition – die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft systematisch untergraben. Überbordende Bürokratie, die höchsten Energiepreise Europas, eine marode Infrastruktur und eine Steuerlast, die ihresgleichen sucht. Nun trifft ein externer Schock auf ein ohnehin geschwächtes System. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz steht vor der Herkulesaufgabe, die Weichen endlich richtig zu stellen – doch ob das 500-Milliarden-Sondervermögen, das letztlich nichts anderes als neue Schulden auf Kosten kommender Generationen darstellt, der richtige Weg ist, darf bezweifelt werden.

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr der Wert krisenfester Anlagen. Während Aktienmärkte nervös reagieren und Lieferketten zusammenbrechen, bewähren sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber als verlässlicher Anker in stürmischen Zeiten. Wer sein Vermögen gegen geopolitische Risiken, Inflation und Währungsunsicherheit absichern möchte, kommt an einer soliden Beimischung von Edelmetallen im Portfolio kaum vorbei.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir empfehlen, vor jeder Anlageentscheidung einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der in diesem Artikel genannten Informationen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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