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Kettner Edelmetalle
30.03.2026
13:48 Uhr

Iran-Krieg lässt Inflation explodieren: Deutsche Verbraucher zahlen die Zeche

Was viele Bürger längst an der Zapfsäule und beim Heizölkauf schmerzlich spüren, bestätigen nun auch die offiziellen Zahlen: Die Inflationsrate in Deutschland ist im März auf 2,7 Prozent hochgeschnellt – nach noch vergleichsweise moderaten 1,9 Prozent im Februar. Es ist der höchste Wert seit Anfang 2024, und ein Ende der Preisspirale ist nicht in Sicht.

Energiepreise als Inflationstreiber Nummer eins

Der seit über vier Wochen andauernde Krieg der USA und Israels gegen den Iran entfaltet seine wirtschaftliche Wucht nun mit voller Härte auf dem deutschen Markt. Die Energiepreise stiegen laut Statistischem Bundesamt im März um satte 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat – der erste Anstieg in dieser Kategorie seit Dezember 2023. Besonders drastisch zeigt sich die Entwicklung in Bayern: Leichtes Heizöl verteuerte sich dort um unfassbare 44,8 Prozent, Kraftstoffe wie Benzin um 19,7 Prozent. Wer glaubt, das sei bereits der Gipfel, dürfte sich täuschen.

Der Grund für diese Preisexplosion liegt auf der Hand. Der Iran hat die Straße von Hormus weitgehend geschlossen – jene strategisch bedeutsame Meerenge, über die rund ein Fünftel des globalen Ölverbrauchs transportiert wird. Die daraus resultierende Verknappung treibt die Weltmarktpreise in die Höhe und schlägt mit brutaler Wucht auf die deutschen Verbraucherpreise durch.

Experten warnen: Vier Prozent Inflation möglich

Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Berenberg Bank, zeichnet ein düsteres Bild. Der Iran-Krieg werde zeitverzögert auch die Preise anderer Güter nach oben treiben. Gas werde teurer, Nahrungsmittelpreise könnten bei knappem Dünger anziehen, und höhere Transportkosten würden auf zahlreiche Produktkategorien durchschlagen. In den kommenden Monaten könne die Inflationsrate eine Spitze von mehr als drei Prozent erreichen. Sollte der Konflikt weiter eskalieren, sei sogar ein Gipfel von weit über vier Prozent denkbar.

Auch die Bundesbank teilt diese Einschätzung und befürchtet, dass die Inflationsrate in nächster Zeit deutlich in Richtung drei Prozent ansteigen dürfte. Man muss kein Volkswirt sein, um zu erkennen: Deutschland steht vor einer neuen Welle der Geldentwertung – und das in einer ohnehin fragilen wirtschaftlichen Lage.

Unternehmen geben steigende Kosten weiter

Eine rasche Entspannung? Fehlanzeige. Das Ifo-Institut in München meldet, dass deutlich mehr Firmen in Deutschland angesichts steigender Energiekosten höhere Preise planen. Das entsprechende Barometer kletterte im März auf 25,3 Punkte – den höchsten Stand seit drei Jahren. Im Februar lag der Wert noch bei 20,3 Zählern. Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen, bringt es auf den Punkt: Der Preisdruck nehme wieder spürbar zu, die Unternehmen würden steigende Kosten zunehmend an ihre Kunden weitergeben.

Und die Verbraucher? Die spüren es bereits und fürchten das Schlimmste. Laut einer repräsentativen Yougov-Umfrage im Auftrag der Postbank rechnen neun von zehn Menschen in Deutschland mit steigenden Lebenshaltungskosten in den kommenden Monaten. Das Konsumklima ist entsprechend eingebrochen – das Barometer sank um 3,2 Zähler auf minus 28,0 Punkte. Die Sparneigung verharrt derweil auf einem Rekordhoch. Die Menschen halten ihr Geld zusammen, weil sie ahnen, was kommt.

Deutschland braucht endlich eine vorausschauende Energiepolitik

Man fragt sich unweigerlich: Wie konnte es so weit kommen? Deutschland hat sich über Jahre hinweg in eine fatale Energieabhängigkeit manövriert. Erst war es das russische Gas, nun sind es die globalen Ölmärkte, die das Land in Geiselhaft nehmen. Die ideologiegetriebene Energiewende der vergangenen Jahre hat die Verwundbarkeit der deutschen Volkswirtschaft nicht etwa verringert, sondern massiv verschärft. Wer Kernkraftwerke abschaltet, fossile Energieträger verteufelt und gleichzeitig keine belastbaren Alternativen schafft, der darf sich über explodierende Preise nicht wundern.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz steht nun vor der gewaltigen Aufgabe, die energiepolitischen Fehler der Vergangenheit zu korrigieren – und das in einem geopolitischen Umfeld, das feindseliger kaum sein könnte. Das geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur mag auf dem Papier ambitioniert klingen, doch es wird die Inflation weiter befeuern und kommende Generationen mit Schulden belasten. Ob das der richtige Weg ist, darf bezweifelt werden.

Für den deutschen Bürger bleibt in diesen unsicheren Zeiten vor allem eine Erkenntnis: Die Kaufkraft des Euro schmilzt dahin wie Schnee in der Frühlingssonne. Wer sein Vermögen langfristig schützen möchte, sollte über physische Edelmetalle als Beimischung im Portfolio nachdenken. Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte hinweg als verlässlicher Inflationsschutz bewährt – gerade in Zeiten geopolitischer Krisen und geldpolitischer Unsicherheit erweisen sie sich als stabiler Anker der Vermögenssicherung.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir empfehlen, vor jeder Anlageentscheidung einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Anlageentscheidungen auf Grundlage dieses Artikels entstehen, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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