Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
15.09.2026
08:25 Uhr
KI-generiert

KI plante Angriffe auf Taiwan: Anthropic sperrt China-Konten

KI plante Angriffe auf Taiwan: Anthropic sperrt China-Konten
Symbolbild: KI-generiert

Ein Verteidigungsforscher in China soll die KI Claude genutzt haben, um Software für die elektronische Kriegsführung gegen zwölf militärische Ziele in Taiwan zu entwickeln. Das geht aus einem Bedrohungsbericht des US-Unternehmens Anthropic vom 10. September hervor. Die betroffenen Konten wurden gesperrt.

Radarstörung, Raketenstellungen, Kommandobunker

Laut Anthropic entstand mit Hilfe des Chatbots eine chinesischsprachige Softwaresuite mit rund 16 Modulen — über zwölf Versionen hinweg weiterentwickelt. Sie habe Radarerkennung und -störung abgebildet, die Verwundbarkeit von Raketenstellungen und Kommandoknoten bewertet und Ziele priorisiert.

Sogar die Zuweisung von Störflügen über mehrtägige Kampagnen sei simuliert worden. Im Projektverlauf habe der Akteur das Standardszenario auf konkrete taiwanische Ziele umgestellt: Kommandobunker, Frühwarnradar, Patriot- und Tien-Kung-Batterien, wichtige Luftwaffenstützpunkte und ein regionales Streitkräftehauptquartier.

Am häufigsten sei in den ausgewerteten Chats das Patriot-Feuerleitradar aufgetaucht, dazu die Radaranlagen AN/TPS-117 und AN/TPS-75 sowie das THAAD-Radar. Auf Angriffsseite: die Elektronikkampfdrohne „Golden Eagle“, Störflugzeuge der Typen Y-8 und Y-9 und der Elektronikkampfjet J-16D.

Verbindung zur Militärakademie — aber keine Bestätigung

Kontometadaten und Inhalte hätten auf Verbindungen zu chinesischen Forschungseinrichtungen hingedeutet, darunter die Akademie der Militärwissenschaften der Volksbefreiungsarmee. Eine formelle Zugehörigkeit nennt der Bericht ausdrücklich nicht, den Forscher identifiziert Anthropic nicht namentlich.

Eine Veröffentlichung des taiwanischen Verteidigungsministeriums beschreibt diese Akademie als höchste militärwissenschaftliche Forschungseinrichtung der PLA, die die Zentrale Militärkommission strategisch berate. Ob die Software jemals übernommen, getestet oder eingesetzt wurde, lässt der Bericht offen. Anthropic betont zudem, die Nennungen zeigten nur Schwerpunkte des Nutzers — nicht, welche Fähigkeiten tatsächlich erreicht worden seien.

Zweiter Fall: Torpedoabwehr für die chinesische Marine

Im selben Bericht schildert Anthropic einen weiteren in China ansässigen Akteur, der Claude für ein Anti-Torpedo-Waffensystem eingesetzt habe: Feuerleitspezifikation, ein über 200-seitiger technischer Vorschlag, eine Management-Präsentation, ein Vergleich mit US-Programmen zur U-Boot-Abwehr. Wahrscheinlich habe der Nutzer für einen chinesischen Rüstungshersteller gearbeitet, der der Volksbefreiungsarmee einen Beschaffungsvorschlag unterbreiten wollte.

Wenn die Software den Spezialisten ersetzt

Der Bericht wertet Missbrauchsfälle von Dezember 2025 bis August 2026 aus — Medienberichten zufolge auch Versuche in Nordjemen, Lenk- und Navigationssoftware für ballistische Raketen zu erstellen. In einer separaten Untersuchung hält Anthropic fest, führende KI-Modelle könnten inzwischen Aufgaben übernehmen, für die früher rare Hochspezialisten nötig waren.

Genau darin liegt die eigentliche Sprengkraft. Rüstungswissen war jahrzehntelang ein Nadelöhr — teuer, langsam, personengebunden. Wird dieses Nadelöhr durch Sprachmodelle geweitet, verschiebt sich das militärische Kräfteverhältnis schneller, als Parlamente Gesetze formulieren können. Während Brüssel über Meldepflichten und Ethikrichtlinien debattiert, entstehen Zielmatrizen im Chatfenster. Beruhigend ist das nicht.

Für Anleger bleibt die nüchterne Lehre: Geopolitische Risiken lassen sich nicht wegregulieren. Wer sein Vermögen breit aufstellt, zieht physische Edelmetalle traditionell als krisenerprobten Stabilitätsanker in Betracht.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wir geben keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen. Jeder Leser ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen