Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
29.04.2026
04:39 Uhr

Kiyosakis Donnerschlag-Prognose: Gold bei 35.000, Silber bei 200 Dollar – Wahnsinn oder Weckruf?

Kiyosakis Donnerschlag-Prognose: Gold bei 35.000, Silber bei 200 Dollar – Wahnsinn oder Weckruf?

Wenn ein Mann wie Robert Kiyosaki, Bestseller-Autor von „Rich Dad Poor Dad", seinen mittlerweile über 2,4 Millionen Followern auf X eine Zahl ins Gesicht schleudert, dann horcht selbst die abgebrühte Finanzwelt auf. Seine jüngste Ansage hat es in sich: Eine Unze Gold solle auf 35.000 Dollar klettern, Silber gar auf 200 Dollar. Das sind keine zaghaften Kursziele eines vorsichtigen Analysten – das ist die Kampfansage eines Mannes, der seit fast drei Jahrzehnten unermüdlich vor den Tücken des Fiat-Geldsystems warnt.

Vom belächelten Mahner zum gefragten Propheten

Noch vor wenigen Jahren hätte man Kiyosaki für solche Zahlen ausgelacht und in die Schublade der Crash-Propheten gesteckt. Doch der Wind hat sich gedreht. Gold notiert aktuell bei rund 4.700 US-Dollar je Unze – ein Niveau, das selbst hartgesottene Edelmetall-Befürworter vor einigen Jahren noch als utopisch abgetan hätten. Plötzlich klingen 35.000 Dollar nicht mehr wie das Geschwätz eines Spinners, sondern wie eine ernsthafte, wenn auch radikale Möglichkeit.

Kiyosaki rechnet ausdrücklich nicht mit einem braven, geordneten Bullenmarkt. Er erwartet einen Knall. Einen Systembruch. Und danach eine massive Neubewertung dessen, was wirklich Wert hat – nämlich reale, knappe, physische Güter.

Die Schuldenlawine rollt unaufhaltsam

Wer den Mann verstehen will, muss auf die Zahlen schauen. Die US-Staatsverschuldung hat die schwindelerregende Marke von 39 Billionen Dollar gerissen – und galoppiert weiter. Allein im vergangenen Jahr kamen über 2,6 Billionen Dollar obendrauf. Die Zinslast frisst den Haushalt von innen auf wie ein Holzwurm den Dachstuhl, doch die Notenbank pumpt unverdrossen weiter Liquidität ins System. Für Sparer mit klassischen Tagesgeldkonten und braven Staatsanleihen liest sich diese Entwicklung wie ein langsamer, aber unaufhaltsamer Enteignungsbeschluss. Kaufkraftverlust durch die Hintertür – höflich „Inflation" genannt.

Auch Deutschland steckt tief im Schuldenmorast

Wer nun glaubt, das sei ein rein amerikanisches Problem, sollte einen Blick nach Berlin werfen. Die schwarz-rote Bundesregierung unter Friedrich Merz hat trotz vollmundiger Wahlversprechen ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen aufgelegt – schuldenfinanziert, versteht sich. Wer „keine neuen Schulden" verspricht und dann das Grundgesetz aufweicht, um Generationen mit Zinslasten zu beschweren, der muss sich nicht wundern, wenn das Vertrauen in das Papiergeld weiter erodiert. Die Inflation lauert auch hierzulande gleich um die Ecke, das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft hält bereits einen Anstieg auf 4,6 Prozent für möglich.

Die stille Flucht der Großen in harte Werte

Während der Kleinsparer noch über Tagesgeldzinsen grübelt, vollzieht sich im Hintergrund eine bemerkenswerte Bewegung: Institutionelle Investoren, Notenbanken und vermögende Privatkunden schichten leise, aber konsequent in physische Werte um. Gold spielt dabei seine seit Jahrhunderten bewährte Rolle als Vertrauensanker – immer dann, wenn das Papier in den Tresoren der Staaten an Glaubwürdigkeit verliert. Der aktuelle Anstieg fühlt sich daher nicht an wie spekulativer Hype, sondern eher wie eine wohl überlegte, entschlossene Bewegung weg vom Versprechen hin zur Substanz.

Warnsignal statt Punktprognose

Ob Kiyosaki mit seinen 35.000 Dollar punktgenau richtig liegt, ist letztlich zweitrangig. Niemand kann seriös vorhersagen, ob es 25.000, 35.000 oder 50.000 Dollar werden. Entscheidend ist die Richtung, die er seit fast drei Jahrzehnten unbeirrt aufzeigt. Und diese Richtung wird durch die Realität zunehmend bestätigt: explodierende Staatsschulden, endlose Geldvermehrung, schwindendes Vertrauen ins gesamte Fiat-System. Wer hier weiter stur auf Papierversprechen setzt, geht ein Risiko ein, das mit jedem neuen Zinszyklus größer wird.

Was bleibt? Substanz statt Versprechen

Solche tektonischen Verschiebungen kommen selten mit höflicher Vorankündigung in der 20-Uhr-Tagesschau daher. Sie geschehen meist plötzlich, brutal und unbarmherzig für jene, die sich nicht vorbereitet haben. Wer dagegen rechtzeitig einen Teil seines Vermögens in reale, knappe Werte wie physisches Gold und Silber verlagert, der steht zumindest nicht völlig schutzlos da, falls das Kartenhaus tatsächlich einmal in sich zusammenfallen sollte. Eine Beimischung von Edelmetallen in ein gesundes, breit gestreutes Portfolio ist deshalb keine spekulative Wette auf Untergangsszenarien, sondern schlicht und ergreifend eine Versicherung gegen die Torheiten der politischen Klasse.

Hinweis: Der vorliegende Beitrag gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben weder Steuer- noch Rechtsberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren, sich gegebenenfalls von qualifizierten Fachleuten beraten zu lassen und trägt für seine Anlageentscheidungen die volle Verantwortung selbst. Eine Haftung für Anlageentscheidungen, die auf Basis dieses Artikels getroffen werden, ist ausgeschlossen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen